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Finanzen

KSV 1870

16.09.2020

Vermieterschutz: Darauf sollten Sie bei der Wohnungsvermietung achten

Zahlungsrückstände, Mietnomaden, verschmutzte Wohnungen – Vermieter haben es nicht immer leicht. Vier von zehn Hauptwohnsitzwohnungen (Stand 2018) werden in Österreich vermietet. Doch die Suche nach dem richtigen Mieter kann auch rasch zur Suche nach der berühmten Stecknadel im Heuhaufen mutieren.

So werden pro Jahr rund 5.000 Anträge auf Wohnungsräumungen exekutiert. Weitere 60.000 Haushalte haben laut KSV1870 Schätzungen mit Mietrückständen zu kämpfen. 3 Tipps, die das Risiko der Vermietung deutlich reduzieren:

Tipp 1Keine Massenbesichtigung

Um sich einen besseren Eindruck von den Mietinteressenten zu machen, setzen Sie auf Einzelbesichtigungen. Kurze Notizen zu den Bewerbern vereinfachen zudem den Auswahlprozess.

Tipp 2Wohnungsübergabe protokollieren

Damit es später zu keinen Streitigkeiten über gesprungene Fliesen & Co kommt, sollten Sie ein detailliertes Übergabeprotokoll anfertigen. Darin sind unter anderem folgende Informationen enthalten: anwesende Personen; Datum und Uhrzeit; Beurteilung des Zustandes der Wohnung nach Räumen getrennt; Zählerstände für Strom, Gas und Wasser.

Tipp 3: KSV1870 InfoPass für Mieter anfordern

Der InfoPass für Mieter informiert über die finanzielle Verlässlichkeit eines Mietinteressenten und liefert dank explizit auf die Wohnungssuche abgestimmter Daten eine objektive Entscheidungsbasis. Dieser Nachweis kann vom Interessenten selbst auf der KSV1870 Website bestellt werden und wird innerhalb von zwei Werktagen als PDF-Download per E-Mail zugeschickt. Kosten: EUR 32,90 (inkl. USt.). „Wenn ein Interessent sich weigert, einen Bonitätsnachweis zu bringen, sollten bei jedem Vermieter die Alarmglocken schrillen“, so Gerhard Wagner, Geschäftsführer der KSV1870 Information GmbH.

– I.WEIPPL (Quelle: KSV, Entgeltliche Einschaltung)

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