Burgenland

30.09.2021

Internationales Symposium zu Landschaftsgärten

 

In Eisenstadt findet von 21. bis 23. Oktober 2021 das internationale Symposium zum Thema „Landschaftsgärten `21. Kulturerbe in Transformation“ statt.

Den unterschiedlichen Nutzungsansprüchen, aber auch den gartentechnischen Herausforderungen von Landschaftsgärten widmet sich ein Symposium, das von 21. bis 23. Oktober 2021 in Eisenstadt abgehalten wird. Organisiert wird das Symposium vom Verein Freunde des Eisenstädter Schlossparks und der Universität für Bodenkultur, die fachlichen Inputs liefern renommierte internationale Vortragende. Neben Vorträgen und Workshops werden Zukunftsvisionen von Schüler*innen und Studierenden präsentiert und Exkursionen angeboten. Veranstaltungsort ist die Orangerie im Eisenstädter Schlosspark. Das Symposium richtet sich an die internationale Fachwelt, es spricht jedoch auch interessierte Eisenstädterinnen und Eisenstädter sowie die lokale Politik an.

Die Eisenstädter Gartenanlage im Fokus

Den Auftakt zu der Veranstaltung bildet eine Podiumsdiskussion, an der Landeshautmann-Stellvertreterin Astrid Eisenkopf, Eisenstadts Bürgermeister Thomas Steiner sowie Direktionsrat Stefan Ottrubay die aktuelle Situation über den Eisenstädter Schlosspark und seine Besonderheiten sprechen. Brigitte Mang (Kulturstiftung Dessau-Wörlitz) verortet in ihrem Vortrag die Eisenstädter Anlage im europäischen Kontext, Brigitte Krizsanits (Eisenstadt) zeigt in einem offenen Abendvortrag die Vernetzung der Gartenanlage über ihre topographischen Grenzen hinaus. Vor diesem Abendvortrag findet die Präsentation des Projekts „Mein Schlosspark neu gedacht – junge Ideen für die Transformation“ mit Ideen deen von Schüler*innen des Theresianums Eisenstadt“ statt.

Vorträge, Workshops und Exkursionen

Am Freitag widmet sich Erik de Jong (Amsterdam) der Interpretation und Transformation von Landschaftsgärten als Naturkunstwerke, Heino Grunnert (Hamburg) spricht über die Rolle historischer Parks als Teil des öffentlichen Freiraums. Norbert Kühn (Berlin) legt in seinem Vortrag den Fokus auf Gehölze in historischen Parks im Klimawandel, Claudia Moll (Zürich) schließt die Vortragsreihe mit ihrem Beitrag über Inwertsetzung und Neuinterpretation von Landschaftsgärten ab. Weitere Programmpunkte bilden zwei Workshops, deren Ergebnisse im Anschluss vorgestellt werden. Zum Abschluss des zweiten Symposiumstages präsentieren Studierende der Universität für Bodenkultur die Ergebnisse des Studierenden Wettbewerbs „Natürlich inszeniert!“, in dessen Rahmen sie sich mit dem Eisenstädter Schlosspark und seinen Gegebenheiten beschäftigt haben. Führungen durch den Eisenstädter Schlosspark sowie eine Exkursion nach Lackenbach und Drassburg runden das Programm ab.

Als Kooperationspartner unterstützen Esterhazy, die Landeshauptstadt Freistadt Eisenstadt, das Land Burgenland, die Österreichische Gesellschaft für historische Gärten und die Österreichische Gesellschaft für Landschaftsarchitektur die Veranstaltung.

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