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12.10.2021

Zivildiener des Jahres 2020 gekürt

Jedes Jahr wird ein Zivildiener des Jahres gekürt. Für 2020 sind mehr als 100 Nominierungen eingegangen. Der Bundessieger, die Landessieger sowie zwei Sieger für den außerordentlichen Zivildienst stehen fest.

Der junge Vorarlberger Sebastian Jehle wurde zum „Zivildiener des Jahres“ gewählt. Er hat seinen Zivildienst im Kindergarten Neunteln geleistet. Durch seine Lehre als Tischlertechniker, seinem Hobby als Musiker und seinem Wissen als Jungimker hat er nicht nur Kinderaugen zum Strahlen gebracht, sondern war auch eine Bereicherung für das gesamte Team.

Sebastian Jehle

Sebastian Jehle

Landessieger des Jahres 2020

  • Burgenland: David Berghofer (Pflegeheim Haus St. Vinzenz) und Niklas Puecker (Pflegeheim Oberpullendorf)
  • Kärnten: Markus Walder (Missionskloster Wernberg)
  • Niederösterreich: Pascal Zschetsche (Pflege- und Betreuungszentrum Scheiblingkirchen)
  • Oberösterreich: Tobias Lang (Bezirksseniorenzentrum Eggelsberg)
  • Salzburg: Valentin Thalmayr (Wohnhaus Ernst-Grein-Straße der Lebenshilfe Salzburg)
  • Steiermark: Josef Pichler (Seniorenkompetenzzentrum Ahornhof)
  • Tirol: Patrik Podolan (Lebenshilfe Tirol)
  • Vorarlberg: Sebastian Jehle (Kindergarten Neunteln in Hohenems)
  • Wien: Rey Gavadan (Wohngemeinschaft und Tagesstätte Leimäckergasse des Vereins GIN)

Außerordentliche Zivildiener des Jahres 2020

Im Jahr 2020 waren aber nicht nur über 14.093 ordentliche Zivildiener im Einsatz, sondern aufgrund der Corona-Situation auch rund 4.500 außerordentliche Zivildiener. Die Zivildiener haben sich als wichtige strategische Reserve im Gesundheitssystem bewährt. Darum wurden heuer auch stellvertretend für alle Außerordentlichen ein verlängerter und ein freiwilliger Zivildiener ausgezeichnet.

  • Matthias Lung hat während seines verlängerten Zivildienstes in der Corona-Teststation in Röthis im Vorarlberger Vorderland unter anderem Tourismus-Massentests organisiert.
  • Daniel Derajic hat als freiwilliger außerordentlicher Zivildiener im Franz Gerstenbrand Wachkoma Department der Geriatrischen Gesundheitszentren Graz in den Zeiten des Besuchsverbots mit seiner herzlichen Ausstrahlung sowie Spaziergängen und Musik immer für gute Stimmung gesorgt.

Erstmals wurden heuer auch „Zivildiener der ersten Stunde“ geehrt. Also jene Männer, die im Jahr 1975 als erste Zivildiener beim Roten Kreuz in Graz ihren Dienst für die Gesellschaft geleistet haben.

Der Zivildienst ist ein wichtiger Dienst für Österreich und Türöffner für freiwilliges Engagement. Fast jeder dritte Zivildiener arbeitet nach seinem Dienst als Ehrenamtlicher weiter. Der Zivildienst führt also auch zu einem sicheren Freiwilligennetz. Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus (BMLRT) setzt sich daher dafür ein, den Zivildienst zu stärken und zu sichern.

– V.BÖSEL (Quelle: BMLRT, Entgeltliche Einschaltung)

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