10:41 Uhr  //  KW 09  //  Dienstag, 25. Februar 2020  //  1965 Kollegen online

Abberufung

Die Abberufung ist eine der Möglichkeiten zur Beendigung eines Aufsichtsratsmandats. Sie erfolgt entweder durch einen Gesellschafterbeschluss, durch Beschluss des Entsendungsberechtigten oder durch eine gerichtliche Entscheidung und führt dazu, dass das Aufsichtsratsmitglied vor dem regulären Ende seiner Funktionsperiode sein Mandat verliert.

 

Berechtigung zur Abberufung

Die Berechtigung zur Abberufung ist an die Berechtigung zur Bestellung gekoppelt. Wurde ein Aufsichtsratsmitglied durch Gesellschafterbeschluss gewählt, so kann es grundsätzlich auch nur von den Gesellschaftern abberufen werden. Wenn eine Person auf Grund eines Entsendungsrechts in den Aufsichtsrat entsandt wurde, dann entscheidet der Entsendungsberechtigte über die Abberufung. Eine Ausnahme sind Abberufungen, die auf Grund des Minderheitenschutzes zustande kommen.

 

Sonderfall: Erster Aufsichtsrat

Die Bestellung des ersten Aufsichtsrats gilt bis zum Gesellschafterbeschluss der nach Ablauf eines Jahres seit der Eintragung der Gesellschaft in das Firmenbuch stattfindet um die Entlastung zu beschließen. Innerhalb dieses ersten Jahres, kann die Bestellung mittels Gesellschafterbeschluss, für den in diesem Fall eine einfache Stimmenmehrheit reicht, widerrufen und der erste Aufsichtsrat abberufen werden.

 

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