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1x1 für Aufsichtsräte

Hier finden Sie wichtige Informationen, die für die Ausübung eines Aufsichtsratsmandates in einer GmbH hilfreich sind.

  

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Haftung von Mitgliedern des Aufsichtsrates

Der Aufsichtsrat ist in die strategische Planung der Gesellschaft einzubinden. Bei dieser Überwachung bzw. Mitgestaltung kann den Aufsichtsrat eine Haftung treffen. Der Haftungsmaßstab für die Ausichtsratsmitglieder richtet sich danach , ob sie ihre Tätigkeit selbständig, unabhängig, unter persönlichem Einsatz, mit größter Sorgfalt, entsprechender Moral und frei von sachwidrigen Beschränkungen oder Interessenkollisionen ausüben. (OGH 25.9.1997, 6 Ob 174/97z) Mitglieder des Aufsichtsrates (auch Arbeitnehmervertreter) haften zivilrechtlich der Gesellschaft gegenüber (Innenhaftung) als Gesamtschuldner und müssen bei pflichtwidrigem (schuldhaften) Verhalten Schadenersatz leisten.

Mitglieder des Aufsichtsrates (auch Arbeitnehmervertreter) haften zivilrechtlich und müssen bei pflichtwidrigem (schuldhaften) Verhalten Schadenersatz leisten.

 

  • Pflichtwidrig:
    Sorgfalt eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsmannes wird nicht eingehalten
  • Schuldhaft:
    Fahrlässiger oder vorsätzlicher Verstoß gegen die Pflichten

 

Wer gegen einen schädigenden Mehrheitsbeschluss gestimmt hat, haftet nicht, wenn er die übrigen Aufsichtsratsmitglieder auf vorhandene Bedenken aufmerksam gemacht hat.

 

Grundsätzlich gilt der gleiche Haftungsmaßstab für alle Aufsichtsratsmitglieder (auch für die Arbeitnehmervertreter).

Gehaftet wird für situationsadäquates Bemühen (keine Erfolgshaftung), das Fehlschlagen unternehmerischer Entscheidungen führt daher nicht notwendig zur Haftung.

In bestimmten Situationen findet aber eine Haftungskonzentration bei einzelnen Mitgliedern statt, z.B. als

• Experten für bestimmte Bereiche

• bei Sonderwissen über bestimmte Fakten

• als Ausschussmitglieder

• in der besonderen Rolle des Aufsichtsrats-Vorsitzenden

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