11:10 Uhr  //  KW 09  //  Dienstag, 25. Februar 2020  //  1820 Kollegen online

Aufsichtsräte sind mit ihrer Vergütung nach dem Gewerblichen

 

Sozialversicherungsgesetz als sogenannte "Neue Selbständige" pensions-, kranken- und unfallversichert.

Neue Selbständige werden nur dann in die Pflichtversicherung einbezogen, wenn ihre Einkünfte (bzw. die Beitragsgrundlage) bestimmte Versicherungsgrenzen überschreiten:

  • € 4.743,72 jährlich (2014), wenn im selben Kalenderjahr auch andere Erwerbseinkünfte erzielt oder Leistungen aus der Sozialversicherung bezogen werden; ansonsten
  • € 6.453,36 jährlich (2014).

Diese Versicherungsgrenzen sind auch immer die unterste Grenze für die Beitragsvorschreibung.

Die Versicherungsgrenzen gelten nicht, wenn zusätzlich eine Erwerbstätigkeit ausgeübt wird, die zur GSVG-Pflichtversicherung führt (z.B. Gewerbetreibender).

Solange ein Einkommensteuerbescheid (oder ein sonstiger Einkommensnachweis) nicht vorliegt, kann sich ein Neuer Selbständiger durch die Erklärung, dass seine Einkünfte die jeweils geltende Versicherungsgrenze überschreiten werden, in die Pflichtversicherung einbeziehen lassen („Überschreitungserklärung“). Der Versicherte bleibt (ohne weitere Prüfung von Einkünften) bis zum Widerruf der Erklärung pflichtversichert. Es gibt dann allerdings keine rückwirkende Ausnahmemöglichkeit mehr, wenn sich im Nachhinein herausstellen sollte, dass die Einkünfte geringer gewesen sind als die Versicherungsgrenze. Eine Einbeziehung ist auch nur in der Krankenversicherung („Opting In“) möglich. Dies führt auch zur Pflichtversicherung in der Unfallversicherung.

Zur Verfügung gestellt von Kommunalkredit Austria

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