15:28 Uhr  //  KW 51  //  Montag, 16. Dezember 2019  //  1250 Kollegen online

Das bundesweite Netzwerk Offene Jugendarbeit erklärt Gemeinden in einem Leitfaden, wie man Jugendliche erfolgreich in Gemeindestrukturen einbindet. ©bOJA

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Leitfaden

7 Schritte zur erfolgreichen Jugendarbeit

Jugendlichen attraktive Vernetzungsorte zu bieten ist nicht immer einfach. Sie für Kommunalpolitik zu begeistern ist noch schwieriger. Wie können Gemeinden dazu beitragen, Jugendliche an sich zu binden und attraktive Begegnungs- und Gestaltungsorte für sie bereit zu stellen?

bOJA, das bundesweite Netzwerk Offene Jugendarbeit, vertritt über 630 Jugendzentren und die Mobile Jugendarbeit in Österreich. Im Rahmen eines mehrjährigen Projekts wurden sieben Schritte erarbeitet, die eine Kommune setzen muss, um ihren Jugendlichen professionelle Jugendarbeit zu ermöglichen.

Jugendliche in Gemeindearbeit einbinden

Studien zeigen, dass neben "harten" Faktoren wie Mobilität, Wohnraum, Ausbildungs- und Arbeitsplatzangeboten auch sogenannte "weiche" Faktoren eine wichtige Rolle spielen, wenn es darum geht, in einer Kommune oder Region zu bleiben, abzuwandern oder auch nur zu pendeln. Konkret geht es dabei darum, ob Jugendlichen das Gefühl vermittelt wird, dass sich die Kommune für sie interessiert, ihnen Angebote und Möglichkeiten zur Verfügung stellt, sie einbindet und an politischen Entscheidungen beteiligt – oder eben nicht.

Offene Jugendarbeit trägt entscheidend dazu bei, diesem "weichen Standortfaktor" in der Kommune ein Stück näher zu kommen. Die Beteiligung junger Menschen an Gestaltungsprozessen, die Unterstützung ihrer Selbstorganisationsfähigkeit und der Artikulation ihrer Interessen in unterschiedlichen Zusammenhängen stellt eines der wichtigsten Handlungsfelder in der Offenen Jugendarbeit dar.

Leitfaden für offene Jugendarbeit

Der entwickelte Leitfaden zur Gründung von Jugendräumen, Jugendzentren und/oder mobilen Angeboten in Gemeinden und Städten soll den jugendpolitisch Verantwortlichen eine Anregung bieten, Angebote der Offenen Jugendarbeit in ihren Kommunen zu installieren und damit eine wichtige Investition in die Jugend in ihrer Kommune zu leisten. Der Leitfaden ist mit Hilfe des Bundeskanzleramts und dem Land Burgenland entstanden und nebenstehend zum Download verfügbar. 

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