22:36 Uhr  //  KW 33  //  Sonntag, 18. August 2019  //  3 Kollegen online

Bereits zum zweiten Mal innerhalb nur eines Monats musste das Gemeindeamt Arnoldstein nach einer Bombendrohung geräumt werden. (Bild: ZVG)

In dem Drohbrief wird Bürgermeister Erich Kessler sowie seine beiden Stellvertreter namentlich genannt. (Bild: ZVG)

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Polizeieinsatz

Erneut Bombendrohung in Arnoldstein

Das Gemeindeamt Arnoldstein musste am 13. August bereits zum zweiten Mal innerhalb eines Monats auf Grund einer Bombendrohung geräumt werden. Der Bürgermeister und seine beiden Stellvertreter wurden per Post namentlich bedroht.

Im Gemeindeamt Arnoldstein im Kärntner Bezirk Villach-Land herrscht bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen Ausnahmezustand. Am Vormittag des 13. August 2019 musste das gesamte Gebäude auf Grund einer schriftlichen Bombendrohung geräumt werden, wie Waltraud Dullnigg von der Landespolizeidirektion bestätigt. Die Polizei evakuierte etwa zwanzig Personen und durchsuchte das Gebäude mit Spürhunden. Verletzt wurde niemand, die Durchsuchung verlief negativ.

Unbekannter Täter fordert Rücktritt

Wie in der Drohung vom 9. Juli auch, richtete sich diese namentlich gegen den langjährigen Arnoldsteiner Bürgermeister Erich Kessler. Zusätzlich sollen dieses Mal jedoch die Namen der beiden Vizebürgermeister, auch SPÖ-Mandatare, genannt worden sein. In einem Brief forderte der Täter deren sofortigen Rücktritt.

"Wir sind verunsichert"

"Die Situation ist sehr bedrückend, wir sind alle verunsichert und ich verlange vollständige Aufklärung. Kleinere Drohungen hat es immer wieder gegeben, allerdings nie in solch einer Dimension", zeigt sich Bürgermeister Kessler gegenüber der Kleinen Zeitung entsetzt. Auch unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gemeindeamts herrscht große Verunsicherung.

Ermittlungen laufen

Ob die anonymen Drohungen von einem Wiederholungstäter oder zwei verschiedenen Personen kommen ist noch unklar. Die polizeilichen Ermittlungen laufen. Weitere Erhebungen werden vom Landesamt für Verfassungsschutz geführt. Der normale Amtsbetrieb wurde bereits am Nachmittag desselben Tages wieder aufgenommen.

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