21:29 Uhr  //  KW 30  //  Montag, 22. Juli 2019  //  15 Kollegen online

Preisträger 2016 Wohn- und Bürohaus Hernalser, Wien . pool Architektur im Bild v.l.n.r. Evelyn Rudnicki und Christoph Lammerhuber (pool Architektur ZT GmbH), Andreas Malai (Neue Heimat Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesellschaft), Josef Wiesinger (at home Immobilien Ges.mb.H.) sowie Roland Lehrner und Hans Tritremmel (Alu-Sommer GmbH) © www.alufenster.at | APA-Fotoservice/Hautzinger

Preisträger 2016 Wohn- und Bürohaus Hernalser, Wien . pool Architektur © www.alufenster.at | Hertha Hurnaus

Anerkennung Wohn- und Geschäftshaus M11 Innsbruck/ Ohnmacht-Flamm Architekten; © www.alufenster.at Henning Koepke

Anerkennung DC Tower 1, Wien/ Dominique Perrault Architechture und Hoffmann-Janz Architekten; © www.alufenster.at Image Industry

Anerkennung Bürogebäude Püspök, Parndorf/ ad2 Architekten; © www.alufenster.at Hertha Hurnaus

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Wettbewerb

Aluminium-Architektur-Preis 2016 geht an pool Architektur

Das Projekt Wohn- und Bürohaus Hernalser von pool Architektur wurde mit dem Aluminium-Architektur-Preis für herausragende Arbeit ausgezeichnet.

Der mit 10.000 Euro dotierte Preis wurde vom Aluminium-Fenster-Institut (AFI) in Zusammenarbeit mit der Architekturstiftung Österreich und der IG Architektur gestern Abend im Justizpalast in Wien vergeben.

Formschöne Aluminium-Architektur in bester Lage

Das Siegerprojekt konnte sich gegen 34 weitere Einreichungen durchsetzen. Dabei überzeugte das Gebäude die hochkarätige Fachjury mit seiner städtebaulichen Situierung, seiner Formensprache sowie dem gelungenen Materialeinsatz. Am stark befahrenen Wiener Gürtel, gut sichtbar direkt gegenüber einer U-Bahn-Station in Hochlage, setzt es einen starken städtebaulichen Akzent. Der Gebäudegrundriss ist vielfältig, wobei sich in den unteren Geschoßen Büros befinden und in den oberen drei Stockwerken Wohnungen. Unter anderem beherbergt das Gebäude die Zentralen der gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft Neue Heimat, Gewog sowie des Bauträgers At Home. Die äußere Haut der Fassade ist mit bronzefarbenen, gelochten Aluminiumblechen verkleidet, die mit dunkel und matt eloxierten Alu-Paneelen hinterlegt sind. Je nach Blickpunkt ergeben sich unterschiedlichste optische Effekte. Die Verarbeitung überzeugt in ihrer Präzision und Gestaltung.

Große Anerkennung für drei weitere Projekte

Das Niveau der österreichweiten Einreichungen war dieses Jahr besonders hoch. Neben dem Siegerprojekt aus Wien wurden auch drei weitere Bauwerke vor den Vorhang geholt: Große Anerkennung gab es für das Wohn- und Geschäftshaus M 11 in Innsbruck der Ohnmacht-Flamm Architekten, für den DC-Tower 1 in Wien von Dominique Perrault Architecture und Hoffmann-Janz Architekten und für das Bürogebäude Püspök in Parndorf/Burgenland der ad2 Architekten.

Jury mit Rang und Namen

Über die 35 Einreichungen hatte die prominent besetzte Fachjury zu befinden. Es urteilten Ingrid Domenig-Meisinger (Arch+More), Marion Gruber (IG Architektur), Johann Traupmann (Pichler & Traupmann Architekten, Preisträger Aluminium-Architektur-Preis 2014), Much Untertrifaller (Architekturstiftung Österreich), Andreas Renner und Gottfried Öller (beide Aluminium-Fenster-Institut).

Preisverleihung mit Mehrwert

Das Who is Who der Architekturszene schätzt die Verleihung des Aluminium-Architektur-Preises auch aufgrund des attraktiven Rahmenprogramms. Bei der Preisverleihung sprach Gabriele Lenz, Gestalterin und Buch-Publizistin, über die Bedeutung der Architekturfotografie. Wertvolles Know-how und Tipps, wie man hochwertige Architektur noch effektiver in Szene setzt.

Zudem wurde im Vorfeld der Veranstaltung im Justizpalast in die Kanzlei Schramm Öhler Rechtsanwälte zum Vortrag „Highlights des neuen Bundesvergabegesetzes 2016“ eingeladen. Hier gab es wertvolle Erkenntnisse zu einem der brisanten, juristischen Fachthemen dieser Tage quasi aus erster Hand.

Über den Aluminium-Architektur-Preis

Der Aluminium-Architektur-Preis der Gemeinschaftsmarke Alu-Fenster wird seit 1998 alle zwei Jahre vom Aluminium-Fenster-Institut in Kooperation mit der Architekturstiftung Österreich und der IG Architektur vergeben. Ausgezeichnet werden innovative, herausragende architektonische Leistungen, die die gestalterischen sowie technischen Möglichkeiten von Aluminiumprofilen aufzeigen und die Dauerhaftigkeit sowie Wertbeständigkeit von Aluminiumanwendungen dokumentieren.

Zur Einreichung für den Aluminium-Architektur-Preis 2016 waren Bauten in Österreich zugelassen, die seit 2013 von Metallbaubetrieben – die die Gemeinschaftsmarke Alu-Fenster führen – realisiert wurden. Damit setzt die Gemeinschaftsmarke Alu-Fenster mit den Aluminium-Profilsystemen Hueck und Schüco ein klares Signal an die Branche. Herausragende Architekten bedienen sich herausragender Aluminium-Profilsysteme und arbeiten mit dementsprechend professionellen Metallbauern.

Weitere Informationen finden Sie unter www.alufenster.at/aap2016 oder in der linken Info-Box!

Das AFI – Aluminium-Fenster-Institut – ist ein Verein zur Hebung der Information über Aluminium-Fenster und -Fassaden. Seit 1987 setzt sich das Institut für die Werthaltigkeit von Gebäuden ein und informiert über die Vorteile von Aluminium-Profilsystemen unter Betrachtung des gesamten Lebenszyklus. Die österreichischen Profil-Systemanbieter Alukönigstahl (SCHÜCO) und Hueck Aluminium (HUECK) führen die Gemeinschaftsmarke ALU-FENSTER, die vom AFI in Lizenz vergeben wird. Die Fertigung, Montage und Wartung der Konstruktionen erfolgt durch lizensierte ALU-FENSTER-Fachbetriebe. Zu den Aktivitäten des AFI gehören neben dem Betrieb der Homepage www.alufenster.at und weiterer Informations-Services – wie dem KnowHow-Corner – die Konzeption und Veröffentlichung von Studien sowie die regelmäßige Ausschreibung des Aluminium-Architektur-Preises.

Rückfragen:
Aluminium-Fenster-Institut
Tel: 01 9834205
E-Mail: office(at)alufenster.at
Home: www.alufenster.at

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