23:15 Uhr  //  KW 21  //  Sonntag, 24. Mai 2020  //  1 Kollegen online

Beim Besuchen der Messe muss Mund und Nase bedeckt werden, der Prediger ist davon ausgenommen. (Bild: ZVG von Piskowa Lhota)

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Gottesdienst

Beten in der Pandemie

Mit 15. Mai durften Österreichs Pfarrgemeinden wieder Gottesdienste abhalten. Diese sind jedoch an einige Vorgaben gebunden. Sowohl die jüngste Novelle der Lockerungsverordnung, als auch die Rahmenördnung der Bischofskonferenzen geben Angaben zu den Bedingungen der Religionsausübung.

Kirchen und andere Religionseinrichtungen öffnen ihre Tore wieder der breiten Öffentlichkeit. Mit 15. Mai 2020 durften nach langem coronabedingtem Aussetzen wieder Messen abgehalten werden. In der Lockerungsverordnung wurden auch für religiöse Veranstaltungen Maßnahmen festgelegt, die vor der weiteren Verbreitung des Coronavirus schützen sollen, in der Rahmenordnung der Österreichischen Bischofskonferenz zur stufenweisen Wiederaufnahme der Feier öffentlicher Gottesdienste werden diese sogar noch ein wenig enger geschnürt.

Bischöfe schlagen zwei Meter Abstand vor

Mehrere hundert Menschen fanden sich ab 15. Mai wieder ein in den heimischen heiligen Hallen - die Lockerungsverordnung machte es möglich. Deren letzte Novelle vom 18. Mai 2020 weicht in einigen Punkten von der Rahmenordnung der Bischofskonferenz ab - diese zieht die Maßnahmen nämlich noch ein wenig strenger:

So sieht die Lockerungsverordnung an sich vor, dass abweichend der Regelungen für Betriebsstätten die 10m²/Person in "geschlossenen Räumen von Einrichtungen zur Religionsausübung" nicht gilt. Die Rahmenordnung der Bischofskonferenz hingegen sieht dennoch vor, dass Kirchen den Zutritt begrenzen sollen, um zehn Quadratmeter pro Person zur Verfügung zu stellen. Außerdem sieht die bischöfliche Rahmenordnung statt nur einem, zwei Meter Abstand zwischen den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Messe vor. Oberstes Gebot ist sowieso der Mund-Nasen-Schutz, und auch die Desinfektion.

Auf das Händeschütteln beim Friedengruß sollte verzichtet werden. Die Kommunion wird möglichst ohne Berührung überreicht. Außerdem sollen vor und nach den Gottesdiensten größere Menschenansammlungen gemieden werden.

Religiöse Outdoor-Feiern von Veranstaltungsregeln ausgenommen

Kirchliche Feiern im Freien werden nicht durch diese Rahmenordnung geregelt – hier muss man auf die Regelungen in der Lockerungsverordnung achten. Diese bestimmt, dass Veranstaltungen zur Religionsausübung (mit Ausnahme der Begräbnisse) von den Regelungen des Veranstaltungsverbotes ausgenommen sind (es sind daher mehr als 10 Personen zulässig). Aber auch bei religiösen Outdoor-Festen gilt der Ein-Meter-Abstand einzuhalten.

Weiterhin werden viele Kirchen Gottesdienst via verschiedensten Medien anbieten, damit alle Gläubigen daran teilnhemen können.

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