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Der neue Bürgermeister ist zuversichtlich: "Ich werde mein Bestes für die Gemeinde geben." (Bild: ZVG)

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Brandstätter folgt Nagl in Zöbern

Alfred Brandstätter wurde am 21. Juli 2017 bei der Gemeinderatssitzung einstimmig zum neuen Bürgermeister der Gemeinde Zöbern in Niederösterreich gewählt und tritt damit die Nachfolge von Johann Nagl an. Er wurde bereits vom Altbürgermeister für die Wahl vorgeschlagen.

"Ich bin sozusagen in die Politik hineingewachsen"

Seine politische Laufbahn begann bereits mit 19 Jahren, mit der Gründung der Jungen ÖVP, wo er 1981 zum Obmann gewählt wurde. "Und da blieb ich dann pickn, wie man so schön sagt", antwortete Brandstätter auf die Frage, warum er in die Politik gegangen ist. 1990 wurde er in den Gemeinderat gewählt. Fünf Jahre später wurde er geschäftsführender Gemeinderat für Bau, Ortsentwicklung und Wirtschaft, wo er bis zur Bürgermeisterwahl tätig war. Nachdem schon Altbürgermeister Nagl betonte, dass er sich Alfred Brandstätter als Nachfolger vorstellen könnte, war es nur noch ein formeller Akt. "Wenn ich die Zustimmung bekomme, werde ich das Amt des Bürgermeisters antreten", sagt Brandstätter. Nach einer einstimmigen Wahl wurde er zum neuen Ortschef und freut sich auf die Zusammenarbeit.

Gesundheit liegt ihm besonders am Herzen

Nicht nur politisch ist der neue Bürgermeister sehr engagiert, auch das Thema Gesundheit ist für ihn sehr wichtig. Nach der Schulzeit machte er eine Lehre zum Spengler und Installateur. Seit 1992 ist er im Landesklinikum Hochegg in der Haustechnik als Installateur beschäftigt. Natürlich musste er die Arbeitszeit nach Antritt des Bürgermeisteramtes reduzieren, doch jetzt lässt es sich gut vereinbaren, meint der neue Bürgermeister. Der 54-Jährige ist seit 2013 auch in der Niederösterreichischen Arbeiterkammer als Kammerrat aktiv. Da dieses Amt auch viel Zeit in Anspruch nimmt, wird Brandstätter diese Tätigkeit zwar bis zum Ende der Periode 2019 weiterführen, danach jedoch nicht mehr kandidieren. Er ist für den Kontroll- bzw. Gesundheitsausschuss tätig. Vor allem letzterer liegt im besonders am Herzen, da er mit dem Thema Gesundheit fast täglich bei der Arbeit im Krankenhaus konfrontiert wird und besonders mitbekommt, wo es noch Aufholbedarf gibt.

Modernisierung der Gemeinde steht auf dem Plan

Bei seiner Aufgabe als Kammerrat vergisst er natürlich nicht auf seine Prioritäten als Bürgermeister. Sein Ziel ist es, für die Gemeinde aktiv, mit allen Gemeindemandataren und damit mit allen im Gemeinderat vertretenen Parteien zusammenzuarbeiten. Auch für die Zukunft hat Brandstätter einiges vor. Eines der Projekte ist die Sanierung der Wasserleitungen, die insgesamt zehn Jahre in Anspruch nehmen wird, da jedes Jahr gewisse Streckenabschnitte saniert werden, bis alle Wasserleitungen ausgetauscht worden sind. "Damit kommen hohe Kosten auf die Gemeinde zu", erwähnt der Bürgermeister. In der Vergangenheit wurden bereits zwei Wohnhäuser gebaut, die auch schon bezogen wurden und nun wird ein weiterer Wohnbau geplant, um die Bürger im Ort zu halten. Es wird auch für viele Baugründe gesorgt, denn "man weiß ja nie, ob die Jugend von heute lieber Haus baut oder in einer Mietwohnung wohnt", betont Bürgermeister Brandstätter.

Ein weiteres wichtiges Vorhaben in der Zukunft ist der Umbau des Amtshauses. Durch die Erneuerung des Gebäudes soll im Erdgeschoss eine Ordination für den Gemeindearzt entstehen, der bis jetzt seine Patienten im eigenen Haus behandelt hat, da kein passender Standort zur Verfügung stand. Da dieser nun bald in den Ruhestand tritt, übernimmt seine Tochter die Ordination und diese wird dann in das neue Gebäude ziehen. Die Ordination soll barrierefrei gestaltet werden, um den Ansprüchen der heutigen Zeit gerecht zu werden. Das Amtshaus kommt in den zweiten Stock des Gebäudes. Zu den Modernisierungsmaßnahmen zählt auch ein Aufzug, um das ganze Gebäude barrierefrei zugänglich zu machen.

Doch am wichtigsten ist für den neuen Bürgermeister, dass seine Familie hinter ihm steht und ihn in seiner Aufgabe als Bürgermeister unterstützt. "Natürlich habe ich jetzt nicht mehr so viel Zeit, doch meine Familie steht trotzdem hinter mir", betont Brandstätter.

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