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Förderung

Breitbandmilliarde: Vier Förderungen für ein vernetztes Österreich

Seit 2015 fördert das BMVIT im Rahmen der „BBA 2020“ den Ausbau der Internetinfrastruktur in Österreich. Derzeit sind alle vier Förderprogramme zur Einreichung offen – eine Chance für Gemeinden sowie Unternehmen!

Die Connect-Förderung des BMVIT erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Schulen und KMUs wird ermöglicht mittels eines Glasfaseranschlusses einen ultraschnellen Internetzugang zu bekommen. Dies kann einen enormen Mehrwert in Sachen Ausbildung und für heimische Betriebe bedeuten.

Bis zu 90 Prozent der Projektkosten bei Schulen und 50 Prozent bei KMUs eines solchen Ausbaus sind dabei förderbar. Projekte können in diesem Programm jederzeit eingereicht, als auch mit anderen Förderinitiativen des BMVIT im Bereich Breitband kombiniert werden, quasi „solange der Vorrat reicht“.

Beispielsweise kann ein solches Projekt mit allfälligen Tiefbauarbeiten in einer Gemeinde verbunden werden. Solche Arbeiten sind zwar oft ein notwendiges Übel, müssen aber gemacht werden. Mit der Leerrohrförderung können diese Arbeiten genutzt werden, um Österreich Gigabit-fähig zu machen und gleichzeitig sowieso anfallende Projektkosten zu minimieren. Dabei werden durch das BMVIT bis zu 65 Prozent der förderfähigen Projektkosten übernommen, sofern es zur Verfügbarkeit von Gigabit-fähigen Anschlüssen für Endkundinnen und -kunden führt. Im Leerrohr Programm wurde im Herbst für Gemeinden erstmals die Möglichkeit einer laufenden Einreichung von Förderanträgen geschaffen. Zur beschleunigten Vergabe wurden Einreichstichtage festgelegt, von denen noch zwei vor uns liegen, der 20. Februar 2019 sowie der 15. Mai 2019. Das Einreichsystem wurde so überarbeitet, dass erstellte aber noch nicht abgeschlossene Einreichungen zum nächsten Stichtag übernommen werden.

„Access“ bzw. „Access-ELER“ zielt darauf ab, leistungsfähige Glasfasernetze weiter über Österreich auszubreiten und damit größere Flächen mit zukunftssicherem Breitbandinternet zu versorgen. Bis zum 12 April 2019 können Telekombetreiber um eine Förderung von bis zu 75 Prozent der förderbaren Kosten eines solchen Projektes ansuchen.

Bis zum 29 März können auch im Backhaul-Programm Anträge eingereicht werden. Dabei soll durch die Anbindung von Mobilfunkmasten sowie regionaler Netzen an das Glasfasernetz die Leistungsfähigkeit bereits bestehender Infrastrukturen gestärkt werden.

Alles neu beim Breitbandatlas

Mit dem Breitbandatlas bietet das BMVIT seit einigen Jahren ein handliches Werkzeug zur Übersicht über Österreichs Internetversorgung an. Mit dessen Hilfe lässt sich einsehen, wie es um den Breitbandausbau in ganz Österreich bestellt ist, wo künftig Ausbauprojekte geplant oder derzeit im Gange sind und welche Downloadgeschwindigkeiten zu erwarten sind. Durch seine stetig steigende Beliebtheit intensivierte das Infrastrukturministerium seine Bemühungen dieses Angebot noch zusätzlich zu verbessern. Nicht nur in puncto Design sondern auch bei der Funktionalität konnte nun ein gewaltiger Sprung gemacht werden: Seit kurzem ist es möglich sich die Downloadgeschwindigkeiten mittels „Mobilfunk-Testergebnisse“ anzeigen zu lassen. Diese beruhen auf Testergebnissen von Privatpersonen mittels des RTR-Netztests der letzten 24 Monaten und zeichnen somit ein realitätsgeprüftes Abbild der zu erwartenden Leistungsfähigkeit.

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