13:55 Uhr  //  KW 51  //  Mittwoch, 19. Dezember 2018  //  764 Kollegen online

Die Verhandler von Bund und Gewerkschaften haben sich auf eine sozial gestaffelte Erhöhung der Gehälter im Bundesdienst geeinigt. ©tsyhun - fotolia.com

Seit 2011 sind die Gehaltsabschlüsse im Bundesdienst stark geschwankt. (Grafik: Kommunalnet)

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Gehaltsverhandlungen

Bundesdienst: Rund 2,75 Prozent mehr Gehalt

Durchschnittlich 2,76 Prozent mehr gibt es ab 2019 für die Mitarbeiter im Bundesdienst nach der dritten Verhandlungsrunde. Nun muss noch mit den Bundesländern verhandelt werden.

Es war ein langer Abend für Vizekanzler Heinz-Christian Strache, Finanzminister Hartwig Löger, GÖD-Vorsitzenden Norbert Schnedl und younion-Vorsitzenden Christian Meidlinger. Nach sieben Stunden - kurz vor Mitternacht - wurde am 21. November 2018 dann doch eine Einigung verkündet: Sozial gestaffelt beträgt die Erhöhung der Gehälter für Geringverdiener 3,45 Prozent und für besser Verdienende 2,51 Prozent im Jahr 2019. Durchschnittlich ist das ein Plus von 2,76 Prozent.

Alle Seiten zufrieden

Der Abschluss gilt vorerst für die 200.000 öffentlich Bediensteten im Bund. Younion-Chef Christian Meidlinger zeigt sich aber zuversichtlich, dass dieses Ergebnis auch die Länder und Gemeinden übernehmen werden. Besonders in der Steiermark könnte es schwierig werden, denn dort wurde für die Gehaltssteigerung am wenigsten Geld im Budget vorgesehen.

Dem Bund kostet diese Erhöhung, die über der Inflation liegt, 375 Millionen Euro. Finanzminister Löger war aber dennoch zufrieden, denn das Ergebnis wird den geplanten administrativen Überschuss im Budget für 2019 nicht gefährden. Auch Vizekanzler Strache und Norbert Schnedl waren mit dem Gesprächsklima zufrieden. Man sei "mit Wertschätzung und respektvoll" miteinander umgegangen, ließ Strache nach den Verhandlungen verlauten. Auch Schnedl betonte den guten Abschluss: Er liege über den 2,33 Prozent des Vorjahres und stärke dadurch die Kaufkraft aller Kollegen dauerhaft.

Sozial gestaffelt

Bei einem monatlichen Brutto-Einkommen von 2.000 Euro wird es ein Plus von 3,3 Prozent geben und bei 3.000 Euro ein Plus von 3,0 Prozent. Selbst die höchsten Einkommensstufen erhalten um 2,51 Prozent mehr.

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