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6. Call des Breitbandförderprogramms „Breitband Austria 2020_Leerrohr“ © BMVIT

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Breitbandmilliarde

Das Leerverrohrungsprogramm geht in die nächste Runde

Leerrohr, die sechste – im September geht das Programm in die nächste Runde, adaptiert nach den Anforderungen der Gemeinden. 30 Millionen Euro stehen hierbei wieder aus der Breitband-milliarde zur Verfügung.

Stehen in einer Gemeinde Tiefbauarbeiten an, so sollen diese ohnehin anfälligen Arbeiten zur Mitverlegung von Breitbandkabel genutzt werden. Um den Gemeinden beim Stemmen der Projektkosten unter die Arme zu greifen, unterstützt das BMVIT wieder tatkräftig mittels des „Breitband Austria 2020 Leerverrohrungsprogramms“.

Projektkosten werden verkleinert, Österreichs Internetversorgung verbessert

Wie bereits in der letzten Runde handelt es sich um eine Fördersumme von knapp 30 Millionen Euro, wobei auch jetzt wieder die Möglichkeit besteht, bei Beginn des Projekts eine Startrate von bis zu 25 Prozent der förderbaren Kosten zu erhalten.

Insbesondere auf die Anforderungen der Gemeinden wurde verstärkt Augenmerk gelegt. Die sechste Runde der Leerrohrförderung wird nämlich erstmalig als „offener Call“ organisiert. Dabei wird es möglich sein, laufend Projekte einzureichen und um Fördermittel anzusuchen, quasi „solange der Vorrat reicht“.
Zudem kommt es zu einer Anhebung des Fördersatzes von bisher maximal 50 auf bis zu 65 Prozent der förderfähigen Projektkosten. Diese erhöhte Förderrate kann gewährt werden, wenn ein Projekt unmittelbar zur Verfügbarkeit von Gigabit-fähigen Anschlüssen für Endkunden führt.

Kumulierung von Förderungen

Wie auch bei den anderen Programmen des BMVIT im Bereich Breitband ist es möglich, diese Förderungen miteinander zu kombinieren, sofern es das Projekt erlaubt. Hierfür bietet sich etwa „Connect“ an: Ziel dieses Programms ist es KMUs oder Schulen mit einem Glasfaseranschluss auszustatten und ihnen dadurch einen ultraschnellen Internetzugang zu ermöglichen. Mit bis zu 50 bzw. 90 Prozent der förderbaren Projektkosten sollen auf diese Weise punktuell Betriebe und Ausbildungsstätten unterstützt werden.

Aber auch die Europäische Kommission möchte der flächendeckenden Internetversorgung den Weg ebnen und öffnet ab Mitte September nochmals das Anmeldeportal für ihre Initiative WIFI4EU. Dabei können Gemeinden, Bibliotheken, Gesundheitszentren oder andere öffentliche Stellen einen von 2500 „Vouchers“ im Wert von je 15.000 Euro lukrieren. Dieser ist zweckgebunden und kann für die Errichtung von frei zugänglichen und kostenlosen WIFI-Hotspots an den wichtigsten öffentlichen Orten in allen europäischen Dörfern und Städten verwendet werden. Die Bekanntgabe des Ergebnisses erfolgt ab Anfang November.

Nähere Informationen zu Ihren Breitbandfragen finden Sie unter breitbandförderung.at sowie auf der Website der für die Abwicklung der Förderung zuständigen FFG: ffg.at/breitband. Als zentrale Anlaufstelle steht das Breitbandbüro des BMVIT als Erstberatungsstelle gerne jederzeit telefonisch unter +43 (0) 800 21 53 59 oder per Mail zur Verfügung.

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