12:20 Uhr  //  KW 09  //  Dienstag, 25. Februar 2020  //  1367 Kollegen online

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift zoll+ beschäftigt sich mit Migration und Flucht aus Pespektive des Raums. © Roman Huditsch

Neben diversen Beiträgen beinhaltet die Ausgabe "Bunt" auch eine Bildstrecke zum Thema Migration im Kontext Raum. © Roman Huditsch

Die Bildstrecke "Grenzenlos/No Frontiers" entstand im Jahr 2015 als Arbeit des Fotografen Romand Huditsch. © Roman Huditsch

Die Aufnahmen zeigen größtenteils österreichisches Grenzgebiet. © Roman Huditsch

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Zeitschrift zoll+

Die besten Projekte zu Migration und Raumplanung

Gemeinsam mit der Initiative "Raum4Refugees" hat die Zeitschrift zoll+ ein Heft zu Migration und Flucht herausgegeben. In 22 Beiträgen nähern sich die Autoren aus Wissenschaft und Praxis dem Thema aus der Raumplanungsperspektive an.

"zoll+" ist eine Zeitschrift für Landschaft und Freiraum. Jede Ausgabe enthält verschiedene Beiträge zu einem jeweils gewählten Schwerpunktthema, eine Interviewreihe, sowie Farbfotostrecken und Rezensionen. Der Herausgeber der Schriftenreihe "Forum Landschaftsplanung" ist ein Netzwerk aus Landschaftsplaner/innen und -architekt/innen. Mit interdisziplinärem Anspruch berichten sie über  Themenkomplexe aus der Perspektive von Landschaft und Raum. In der aktuellen Ausgabe wurde der  Schwerpunkt auf Migration gelegt.

Migration und Flucht ist Fokus der Ausgabe

Flucht und Migration stellten Städte und Gemeinden vor Herausforderungen unterschiedlichster Art. Politik und Verwaltung müssen Schwierigkeiten und Problemen auf zahlreichen Ebenen begegnen. Zur Fortführung von Aufklärung und Information und vor allem eines notwendigen Dialogs, hat das Forum Landschaftsplanung zu Ende des Jahres 2016 gemeinsam mit dem Netzwerk "Raum4Refugees" in ihrer Schriftenreihe "zoll+" ein Heft zum Thema Migration gestaltet.

Bunte Vielfalt an Themen

Unter dem Titel "bunt" thematisieren die Beiträge der aktuellen Ausgabe Flucht und Migration aus der (Raum)planungsperspektive. Verschiedene Autoren stellen Projekte von und mit Flüchtlingen und die entsprechenden Forschungsergebnisse vor. Die insgesamt 22 Beiträge wurden durch überwiegend ehrenamtliches Engagement von einem interdisziplinären Team aus Wissenschaftler/innen, Student/innen und Praktiker/innen umgesetzt. Verschiedene Perspektiven und die Vielfalt des Ausdrucks eröffneten Raum für Interpretationen und ermöglichten eine vielschichtige Auseinandersetzung mit dem breiten Themengebiet.

Die Bedeutung von öffentlichen Räumen wird unter anderem in Bezug auf freie Raumnutzung diskutiert. Bestehende Normen und Gesetze werden hier hinterfragt, die Tonlage ermutigt zu mehr Mut und Offenheit im Umgang mit öffentlichem Raum. Aus rechtswissenschaftlicher Perspektive werden baurechtliche Grundlagen für vorübergehende Unterkünfte thematisiert, ein Artikel nimmt Menschenrechte als Ausgangspunkt bei der Bauplanung. Ein anderer Beitrag beschäftigt sich mit dem Flüchtlingsquartier als konkreten Ort. Weitere Autoren stellen Projekte und Vereine vor, die Flüchtlingen die neue Heimat näher bringen wollen. Eine visuelle Untermalung bietet die Fotostrecke "GrenzenLos No Frontiers". Die Bilder des Fotografen Roman Huditsch zeigen ehemalige Grenzposten und andere Infrastruktur entlang der österreichischen Grenze.

Zentrale Diskurse für Gemeinden und Städte

"In einem einjährigen Prozess haben wir Artikel ausgewählt und redigiert und im Dezember 2016 konnten wir das druckfertige Heft in Händen halten", erzählt Elisabeth Sanglhuber, Vorständin und Redaktionsmitglied der Schriftenreihe "zoll+". An der TU Wien soll noch dieses Jahr eine Präsentation der aktuellen Ausgabe stattfinden. Einige wenige Beiträge stehen online als pdf gratis zur Verfügung. Das vollständige Heft umfasst in Druckform 112 Seiten und ist zuzüglich Porto zu jeweils 19 Euro erhältlich. Speziell für Gemeinden bietet zoll+ die aktuelle Ausgabe um 20 Prozent reduziert an. Damit kostet der Anstoß für Ideen nur mehr 15,20 Euro.

Die Verbreitung einer inhaltlichen Auseinandersetzung und die Förderung einer Diskussion ist für das Team wesentliches Anliegen. "Wir wollen, dass die Informationen zu denen gelangen, die etwas damit anfangen können und da denken wir vor allem an die Gemeinden und Städte, die mit vielfältigen Herausforderungen der letzten Jahre beschäftigt sind", so Sanglhuber. Ein öffentlicher Dialog und eine vielseitige Auseinandersetzung sind wichtige Eckpfeiler für notwendige Erstmaßnahmen für Geflüchtete bis hin zu einer nachhaltigen Integration von Migranten.

Sie können die Zeitschrift unter nebenstehenden Link einfach online bestellen. Bitte geben Sie unter "Sonstige Angaben" die Heftnummer 29 sowie die Preisreduktion für Gemeinden an.

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