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Johannes Schweighofer ist noch bis 5. April 2018 Bürgermeister in Ebenau. (Bild: ZVG)

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Ebenau: Keine Angst vor Veränderung

Einen neuen Bürgermeister bekommt die Gemeinde Ebenau im Land Salzburg. Johannes Schweighofer tritt am 5. April 2018 nach 15 Jahren als Bürgermeister zurück. Dem 56-Jährigen fällt dies überraschend leicht: "Ich bin der Meinung, dass ein Führungswechsel immer auch Raum für Innovationen schafft. Außerdem ist die ständige Doppelbelastung in meinem Alter nicht mehr so leicht wegzustecken." Schweighofer wird ab April wieder Vollzeit in seinen Brotberuf als Servicemitarbeiter der Salzburg AG einsteigen.

Heimatverbundenheit und politisches Engagement

Der gelernte Elektrotechniker kehrte Ebenau nie den Rücken zu, er ist keiner den es in die Ferne zog. Vielmehr teilt er eine tiefe Verbundenheit mit seinem Heimatort. Das liegt nicht zuletzt an seinem Hobby, dem Jagen. Seit 1984 hat Schweighofer sogar ein eigenes Jagdrevier in Ebenau. Seine Leidenschaft führte ihn bis in die letzten Ecken von Ebenau.

Die zweite Leidenschaft des zweifachen Familienvaters ist die Politik. Seit 1984 ist er aktiv in der ÖVP Ebenau tätig. Seine wichtigsten Aufgaben waren dabei die Mitgliedschaft der Wahlkommission, sowie die Mithilfe bei diversen Veranstaltungen. Von 1992 bis 2004 war Schweighofer aktiver Betriebsrat in der Salzburg AG, vier Jahre davon als Zentralbetriebsrat. Diese Aufgabe hat er allerdings für das Bürgermeisteramt aufgegeben, die Arbeit in der Gemeinde sei einfach sein Herzblut.

Immer ein offenes Ohr

Das zeigt sich auch an den zahlreichen Projekten, die Johannes Schweighofer während seiner Amtszeit verwirklicht hat. Vor allem das Schulwesen und die Kinderbetreuung waren ihm ein großes Anliegen: der Kindergarten, die Volksschule und die Turnhalle wurden grundlegend saniert, außerdem wurde eine Nachmittagsbetreuung für Kindergarten und Volksschule eingeführt. Die Bibliothek, die Kneipanlage und die Themenwege in Ebenau (Messing- und Wasserweg) wurden ebenfalls unter Schweighofers Obhut errichtet.

Bemerkenswert ist die ständige Einbindung der Bürgerinnen und Bürger der Flachgauer Gemeinde. Mit dem Projekt "Wo drückt der Schuh?" wurde aktiv auf die Wünsche der Ebenauer eingegangen. "Das gegenseitige Rücksichtnehmen war mir schon immer ein Anliegen", beschreibt der Noch-Bürgermeister seine offene und rücksichtsvolle Haltung.

Ständige Zusammenarbeit mit dem Nachfolger

Mit dieser Haltung begegnet er auch seinem Nachfolger Johannes Fürstaller: "Seit Oktober gibt es regelmäßige Treffen zwischen uns. Durch die ständige Einbindung wird der Wechsel für beide Seiten reibungsloser und leichter." Für Schweighofer hatte das Wohl seiner Gemeinde immer oberste Priorität, mit dieser Sorgfalt wird nun auch der Amtswechsel durchgeführt.

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