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Umweltförderung

Effizienter Einsatz von Ressourcen gefördert

Austria Email AG reduziert erfolgreich Verschnitt

Ein Beispiel für die erfolgreiche Umsetzung eines von der Umweltförderung im Inland unterstützten Projekts zum innovativen Ressourcenmanagement liefert die Austria EMAIL AG.

Das österreichische Unternehmen ist einer der führenden europäischen Hersteller von hochwertigen Warmwasserbereitern. Der verantwortungsvolle Umgang mit der Umwelt ist einer der Unternehmenswerte des österreichischen Marktführers. Neben dem Einsatz umweltfreundlicher Technologien in der Produktion und der Optimierung der Produktionsverfahren legt das Unternehmen auch Wert auf den schonenden Umgang mit Rohstoffen und Energie. Zur Schrottvermeidung wurden Möglichkeiten gesucht, runde Teile unter optimaler Nutzung der Ressourcen effizienter zu fertigen. Bisher wurden die Hauben und Böden für die emaillierten zylindrischen Kessel aus eigens dafür geschnittenem quadratischem Vormaterial und aus großformatigem Tafelblech gestanzt. Bei der Erzeugung dieser Ronden blieben 24 % des Materials als Schrott zurück. In Summe ergab dies im Jahr eine Schrottmenge von 600 Tonnen Stahlblech. 

Mit Unterstützung der Umweltförderung im Inland, konnte auf eine endlose Verarbeitung eines Blechbandes, einem sogenannten „Coil“ das auf eine Spule aufgewickelt ist, umgestellt werden. Mittels einer Laserschneidmaschine werden die Ronden, die optimal zum Verschnitt angeordnet wurden, aus dem endlosen Blech geschnitten. Dadurch können 268 Tonnen Blech pro Jahr eingespart werden, 12% weniger im Vergleich zur herkömmlichen Fertigung. Die Schrottmenge konnte von 24 % auf 15 % verringert werden.

Bei der neuen Anlage handelt es sich um eine große Investition die sich in rund 10 Jahren amortisieren wird. Für die Umsetzung des umweltfreundlichen Projekts hat man sich freiwillig, aus Überzeugung und nicht zuletzt durch den Anreiz der Förderung im Schwerpunkt Ressourcenmanagement der Umweltförderung im Inland entschieden. 

Die Umweltförderung im Inland des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus (BMNT) wird von der Kommunalkredit Public Consulting (KPC) gemanagt.

Weitere Informationen zur Förderung von Projekten zur Reduktion des Rohstoffverbrauches, zur Steigerung der materiellen Ressourceneffizienz oder für Investitionen zur Erzielung unmittelbarer Umwelteffekte durch den Einsatz von Produkten auf Basis nachwachsender Rohstoff finden Sie hier.

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