12:57 Uhr  //  KW 17  //  Mittwoch, 24. April 2019  //  1608 Kollegen online

Feuerwerke verursachen große Mengen an Feinstaub. Durch die Verbrennung werden gesundheitsschädliche Ultrafeinstaubpartikel freigesetzt, die mit giftigen Metalloxiden beladen sind. © BMNT / Susanne Brandstetter

Abgebrannte Feuerwerkskörper verursachen jährlich max. 1000 t zusätzlichen Abfall und belasten Böden und mitunter Gewässer. © pixabay.com/GeKi

Das BMNT wünscht Ihnen viel Freude und Zuversicht für 2019 - ohne Krach und schädlichen Feinstaub! © pixabay.com/markito

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Prosit Neujahr

Ein guter Rutsch ohne Feinstaub und Lärm!

Farbenprächtige Feuerwerke mögen ein schöner Anblick sein, jedoch stellen sie eine erhebliche Lärm- und Luftbelastung für die Bevölkerung dar.

Durch das Abbrennen von Feuerwerkskörpern werden große Mengen an Feinstaub freigesetzt, der größte Teil davon in der Silvesternacht. Luftgütemessungen zeigen, dass am ersten Tag des neuen Jahres die Luftbelastung mit gesundheitsgefährdendem Feinstaub vielerorts so hoch ist wie sonst an keinem anderen Tag im ganzen Jahr. Bei Verbrennungsprozessen entstehen sehr kleine, sogenannte ultrafeine Partikel. Gerade durch Feuerwerke werden große Mengen dieser gesundheitsschädlichen Ultrafeinstaubpartikel freigesetzt, die mit giftigen Metalloxiden beladen sind. Dazu kommen zusätzliche Emissionen von verschiedenen klimawirksamen Treibhausgasen.

Laut österreichischem Pyrotechnikgesetz sind Feuerwerke ab der Klasse F2 im Ortsgebiet grundsätzlich verboten. Ein Verbot gilt generell auch in der Nähe von Krankenhäusern sowie bei Sportveranstaltungen und in der Nähe von Menschenansammlungen. Ausdrücklich verboten sind reizerzeugende pyrotechnische Gegenstände sowie Knallkörper mit Blitzknallsätzen.

Neben gefährlichen Verletzungen durch unsachgemäßes Hantieren kommt es leider immer wieder auch zu bleibenden Gehörschädigungen. Oft ist schon die Herstellung der Raketen und Böller problematisch: Geschätzte 80% der in der EU verkauften Feuerwerkskörper stammen aus Fernost und werden nicht selten unter sozial fragwürdigen Bedingungen produziert.

Das BMNT empfiehlt daher das Neue Jahr mit Freude und Zuversicht, aber ohne Krach und schädlichem Feinstaub zu begrüßen!

Auswirkungen von Feuerwerken

Luftschadstoffbelastung:

  • Feinstaub (relevanteste Auswirkung)
  • Schwefeldioxid
  • Metalle

Belastung von Boden und Gewässern: Feuerwerks(-reaktions)produkte gelangen in Böden und mitunter auch in stehende Gewässer.

Lärm: Nicht nur für Menschen bedeutet die Knallerei Stress. Auch Haus- und Wildtiere leiden.

Abfall: Abgebrannte Feuerwerkskörper verursachen jährlich max. 1000 t zusätzlichen Abfall.

Unfälle: Jedes Jahr kommt es zu schweren Unfällen mit Feuerwerkskörpern. Mitunter sind auch Unfälle mit tödlichem Ausgang zu beklagen.

Sachschäden: Jedes Jahr werden in Österreich durch Feuerwerke Brände verursacht. Die Schadenssummen gehen bis in Millionen Euro.

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