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Umweltförderung

Energiesparen mit Wärmerückgewinnung

Durch den Einsatz von Industriewärmepumpen konnte die Firma Wiesbauer ihren Energieverbrauch deutlich verringern.

Bei gewerblichen und industriellen Produktionsprozessen ist der Energieverbrauch meist sehr hoch. Durch Wärmerückgewinnung mit Wärmepumpen kann er erheblich reduziert werden. Die Umweltförderung im Inland unterstützt das Energiesparen in Betrieben. Wiesbauer Gourmet Gastro hat im Rahmen einer Sortimentserweiterung ihre Energiebereitstellung effizienter gestaltet und dabei positive Umwelteffekte erzielt.

Als führender Anbieter von Fleischwaren im Bereich der Gastronomie erweiterte Wiesbauer Gourmet Gastro sein Portfolio 2016 durch die Herstellung von Sous-vide-Produkten. Dazu verwendet der Betrieb elektrisch beheizte Kochanlagen, die allerdings eine sehr lange Aufheizdauer und einen überhöhten Stromverbrauch verzeichnen. Um diesen Verbrauch verringern zu können, wurde ein Projekt zur effizienten Energiebereitstellung für die Herstellung dieser Produkte ins Leben gerufen. Dabei liegt das Hauptaugenmerk vor allem auf der Wärme-, der Kälte- und der Druckluftversorgung.

Effizientere Arbeitsweise der Maschinen bei gleichzeitig enormer Verringerung des Energieverbrauchs

Der Aufheizprozess der Garanlage kann über eine Stunde dauern. Eine interessante Möglichkeit, diese Dauer zu verkürzen, bieten Industriewärmepumpen mit gekoppelten Wärmespeichern. Für den Aufheizprozess wird dabei die Abwärme aus der bestehenden Kältemaschine verwendet. Auf diese Weise erhöht sich auch gleichzeitig die Leistung der Kältemaschine.

Für einen schnellen Abkühlvorgang sorgen ein Kompressor und ein Latentspeicher, wodurch Kältemaschinen mit kleinerem Leistungsbereich besser ausgelastet und Bereitstellungsverluste vermieden werden können.

Um auch bei der Druckluftoptimierung einen geringeren Stromverbrauch zu erreichen, wird anstatt eines fixierten Drehzahlreglers nun eine variable Regelung verwendet – so wird eine maximale Auslastung bei niedrigem Energieverbrauch erzielt.

Markante Einsparungen von rund 70 %

Im Gegensatz zur elektrischen Heizung verbraucht die Wärmepumpe rund 70 % weniger Energie, was einer Senkung des Verbrauchs von rund 1,03 Mio. kWh auf 316.700 kWh entspricht.

Insgesamt kommt es durch die Wärmepumpe und die Druckluftoptimierung zu einer Einsparung von rund 749.560 kWh und 210 Tonnen CO2. Diese Maßnahmen führen zu einer weitaus effizienteren Arbeitsweise der Maschinen und gleichzeitig zu einer enormen Verringerung des Energieverbrauchs.

Umweltförderungen für Betriebe, Gemeinden und Privatpersonen

Ein Ansuchen um eine Förderung kann man bei der Kommunalkredit Public Consulting (KPC) stellen, die die Umweltförderung im Inland schon seit Jahrzehnten managed. Unter www.umweltfoerderung.at finden sich nicht nur die entsprechenden Angebote, sondern auch alle relevanten Informationen zum Online-Antrag.

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