01:17 Uhr  //  KW 47  //  Mittwoch, 20. November 2019  //  0 Kollegen online

Jutta Enzinger ist Allhamings neue Bürgermeisterin. (Bild: ZVG)

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Erste Frau in Allhamings Chefsessel

Jutta Enzinger ist Obfrau des Allhaminger Pfarrgemeinderats, Beamtin und Mutter - und seit zehnten Oktober 2019 auch Bürgermeisterin der 1.100 einwohnerstarken Gemeinde Allhaming im Bezirk Linz-Land. Nach über 16 Jahren im Bürgermeisteramt räumte Joachim Kreuzinger den Chefsessel für Enzinger. Ein historischer Wechsel, denn Enzinger ist nun die erste Frau in diesem Amt in Allhaming.

Zwischen Bezirksgericht und Gemeindeamt

Das politische Engagement der Tausendsasserin entstand laut Enzinger aus "dem positiven Zuspruch meines Umfeldes, für eine politische Tätigkeit geeignet zu sein." 2015 startete die 47-Jährige ihre Karriere im Gemeindeamt als Ersatz-Gemeinderatsmitglied, ab 2017 war sie Gemeinderätin und Obfrau des Umweltausschusses. Seit ihrer Matura 1991 arbeitet Enzinger als Justizbeamtin und Diplomrechtspflegerin in Grundbuchs- und Schiffsregistersachen. Das Bezirksgericht in Traun stellt die frischgebackene Bürgermeisterin für ihre neue Tätigkeit für gewisse Stunden frei. So kann sich Enzinger Zeit für ihre Bürgerinnen und Bürger nehmen.

Mit nötigem Fingerspitzengefühl ans neue Amt

"Der Kontakt mit den Gemeindebürgern, ein offenes Ohr für alle Anliegen, der Ehrgeiz und das Fingerspitzengefühl, das Beste zum Wohle des Ortes und seiner Einwohner zu erzielen" sind laut Enzinger die wichtigsten Charakteristika einer guten Ortschefin. Sie selbst geht mit den besten Voraussetzungen gewappnet in das neue Amt, denn an sich selbst schätzt die 47-Jährige: "Ich bin kommunikativ, unvoreingenommen, loyal und ehrgeizig." Derzeit arbeitet Enzinger noch daran, sich einen Überblick zu verschaffen über bestehende und zukünftige Projekte, konkrete eigene Pläne will sie erst nach ihrer Einarbeitungszeit schmieden.

Gutes Miteinander in Allhaming

Enzinger schätzt an ihrer Gemeinde besonders, dass trotz der überschaubaren Gemeindegröße ein reges Vereinsleben stattfindet. "Da viele Allhamingerinnen und Allhaminger auch ehrenamtlich tätig sind, herrscht ein sehr gutes Miteinander", zeigt sich die Bürgermeisterin stolz. Außerdem freut sie sich über die zahlreiche weibliche, politische Partizipation in Allhaming.

Von ihrem Vorgänger will sie vor allem eines gelernt haben: "Die Gelassenheit auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren."

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