01:03 Uhr  //  KW 25  //  Donnerstag, 21. Juni 2018  //  3 Kollegen online

Regionale und lokale Projekte, die gegen Diskriminierung und Intoleranz eintreten, können bis zum 11. November am EU-Projekt "Just & Safer Cities for All" eingereicht werden. ©Stephanie Hofschläger/pixelio.de

VIDEO

Drucken   EMail

Europa

EU-Projekt sucht Toleranz-Vorbilder

Vorzeigeprojekte aus Österreich sind gefragt! Um Hassverbrechen und Fremdenfeindlichkeit zu bekämpfen, rief die EU das "Just & Safer Cities for All"-Projekt ins Leben. Einige Projekte werden international vorgestellt. Einreichfrist ist der 11. November 2016!

In Österreich steigt Fremdenfeindlichkeit und Intoleranz - das zeigt der aktuellste "Rassismus-Report 2015". Umso bedeutender ist die Teilnahme österreichischer Initiativen am neuen EU-Projekt. Denn im Rahmen der Aktion "Just & Safer Cities for All" (JSCA) werden 50 Vorzeigeprojekte aus ganz Europa gesucht, die sich erfolgreich der Bekämpfung und Vorbeugung von Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Homophobie und anderen Formen von Intoleranz widmen. In Österreich hilft das Institut für Konfliktforschung (IKT) als offizieller Projektpartner bei der Einreichung der Initiativen. Für die Teilnehmer besteht die Chance ihre Projekte bei Auslandsbesuchen vorzustellen.

Projektpräsentation auf der EFUS-Konferenz

Das EU-Projekt leitet offiziell das Europäische Forum für Urbane Sicherheit (EFUS), ist durch die Europäische Union/DG Justice kofinanziert und erhält eine Förderung durch das EU-Programm "Rechte, Gleichstellung und Unionsbürgerschafts". Groß aufgezogen ist auch die Präsentation der innovativsten und vielversprechendsten Projekte: Das Handbuch "Best Practices" mit den 50 Vorzeigeprojekten wird in sieben Sprachen erhältlich sein. Diese Projekte werden auch auf der nächsten internationalen EFUS-Konferenz im Dezember 2017 präsentiert. Einige der Teilnehmer erhalten zudem die Möglichkeit von Studienbesuchen in anderen europäischen Städten und Regionen.

Ziel des EU-Projektes ist die Schaffung von Bewusstsein für das Thema Diskriminierung und entsprechende Aktivitäten auf regionaler und lokaler Ebene künftig mehr zu fördern. Projekte sollen vor allem in den Kategorien Prävention, Sensibilisierung sowie Sanktionen und Anreize umgesetzt werden. Welche Zielgruppen es für die Projekte gibt und wie die genauen Bewertungs- und Auswahlkriterien aussehen, können Sie im Leitfaden "JSCA-Suche nach Best Practices" nachlesen (siehe nebenstehende Box).

Wie können Sie teilnehmen?

Um Ihr Projekt einzureichen, füllen Sie das Einreichformular aus: Es ist sowohl in Deutsch als auch Englisch in der nebenstehenden Box verfügbar. Beim Ausfüllen sind lediglich die Fülltexte in den orangefarbenen Kästchen der Formulare durch die eigenen Angaben zu ersetzen. Abschließend senden Sie das Formular bis spätestens 11. November 2016 an Frau Helga Amesberger vom Institut für Konfliktforschung: helga.amesberger(at)ikf.ac.at

Kontakt beim IKF

Lisztstraße 3, 1030 Wien
(Eingang am Heumarkt 33)
Tel.: 01 713 16 40
E-Mail: institute@ikf.ac.at

LOGIN / NEUANMELDUNG >

 

Benutzername:

Passwort:

 

Neuanmeldung als:

Einzelperson

Gemeinde/Verband