03:42 Uhr  //  KW 50  //  Sonntag, 16. Dezember 2018  //  2 Kollegen online

©Wolfgang Löffler / KPC

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Umweltförderung

Europas erstes E-Feuerwehrfahrzeug

Das Projekt der LINZ AG wurde im Rahmen des klimaaktiv mobil Förderungsprogramms aus Mitteln des Klima- und Energiefonds gefördert

Die Linz AG hat einen dieselbetriebenen Mercedes Benz Sprinter auf Elektroantrieb umbauen lassen. Das Fahrzeug wird ausschließlich für die städtische Feuerwehr genutzt und legt im Schnitt 12.000 Kilometer pro Jahr zurück. Durch die Umrüstung des Fahrzeuges werden ca. 2.200 Liter Diesel und 4,8 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart. Gefördert wurde das Projekt im Rahmen des klimaaktiv mobil Förderungsprogramms aus Mitteln des Klima- und Energiefonds. Abwicklungsstelle der Förderungen ist die Kommunalkredit Public Consulting (KPC). Das Fahrzeug, das in einem gemeinsamen Leuchtturmprojekt mit Kreisel Electric und dem Feuerwehrgerätehersteller Rosenbauer International umgesetzt wurde, ist Europas erstes vollausgerüstetes Feuerwehreinsatzfahrzeug mit Elektroantrieb. Mit dem Leuchtturmprojekt soll saubere Mobilität greif- und sichtbar gemacht werden.

Vom dieselbetriebenen Mercedes Benz Sprinter zum umweltfreundlichen E-Feuerwehrfahrzeug

Kreisel Electrics tauschte den kompletten Antriebsstrang des Fahrzeugs aus. Neben dem strombetriebenen Fahrzeugbetrieb ermöglicht dieser Austausch eine spritzigere Fahrweise gegenüber dem Ursprungsfahrzeug und dadurch eine schnellere Anfahrtszeit im Einsatz. Das Fahrzeug hat eine Batteriekapazität von 86 kWh. Bei Vollbeladung bedeutet das eine effektive Reichweite von ca. 160 Kilometern und einen Vollbetrieb im Einsatz von 3 bis 5 Stunden. Um das höchstzulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs einhalten zu können, hat Rosenbauer International das Equipment des Einsatzfahrzeugs optimiert.

Der Umweltgedanke als Initiator für das Leuchtturmprojekt

Projektinitiator war der Kommandant der Betriebsfeuerwehr LINZ AG Harald Forstenpointner: „Im Rahmen meines Studiums beschäftigte ich mich mit der Energiewende. Dabei tauchte erstmals auch die Idee eines vollelektrisch betriebenen Einsatzfahrzeugs auf. Und zwar als eine mögliche Antwort auf die Frage, was ich in meinem eigenen Umfeld für den Umwelt- und Klimaschutz bewirken kann.“ Für die LINZ AG ist es nicht das erste E-Fahrzeug, ihr Engagement in der E-Mobilität reicht vom Ausbau im öffentlichen Verkehr bis zum Müllfahrzeug mit vollelektrischem Verladesystem.

Mit Segnung durch den Goldwörther Diakon Johann Reindl Anfang April wurde das E-Feuerwehrfahrzeug in Dienst genommen. Das Fahrzeug wird zukünftig an einem der drei Standorte der Betriebsfeuerwehr der Linz AG im Stadtgebiet Linz eingesetzt. Bei dem Fahrzeug soll es sich nicht um einen Einzelfall handeln. Über Folgeprojekte wird bereits verhandelt.

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