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Gemeinden, die einen Ortsteil mit einem innovativen Energiesystem ausstatten möchten, haben nun die Möglichkeit, sich das fördern zu lassen. © lovelyday12 - Fotolia.com

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NÖ.Regional News

Förderung für "Energiequartiere" in Städten und Gemeinden

Gesucht werden Gemeinden in Niederösterreich, die sich an einem geförderten Forschungsprojekt für Plus-Energie-Quartiere beteiligen möchten.

Der NÖ.Regional.GmbH liegt die prosperierende Entwicklung niederösterreichischer Gemeinden und Städte am Herzen. Das zeigt sich zum einen daran, dass sie diese aktiv in der Dorf- und Stadterneuerung begleitet – auch interkommunal. Zum anderen versorgt sie die Gemeinden mit wichtigen (Förder)Informationen, die Ihnen dabei behilflich sind, die für sie richtigen und optimalen Entwicklungsentscheidungen zu treffen.

Heute sprechen wir gezielt Städte in Niederösterreich an, die sich an der innovativen Entwicklung von Grundstücken und Ortsteilen im Rahmen eines Forschungsprojekts der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft beteiligen möchten.

Darum geht's

Sie sind eine Gemeinde mit einem Grundstück, mit dem Sie etwas Besonderes vorhaben? Sie wollen eine Vision für einen lebenswerten und attraktiven Ortsteil entwickeln und haben vielleicht schon ein paar Ideen dazu? Sie wollen über die gewohnten Lösungen hinauskommen? Themen wie Energieeffizienz, Baukultur oder soziale Nachhaltigkeit sind Ihnen ein Anliegen? Wenn Sie all diese Fragen mit "ja" beantworten können, sollten Sie jedenfalls weiterlesen.

Bis 15. Februar 2019 läuft eine bundesweite Ausschreibung mit dem Titel "Stadt der Zukunft" der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft. In diesem Rahmen wird die Entwicklung von sogenannten Plus‐Energie Quartieren gefördert. Damit sind mehrere Gebäude samt dem Freiraum gemeint. Es wird eine Mischung aus mehreren Bau‐ und Nutzungsformen bezweckt wie beispielsweise Wohnen, Gewerbe und Sondernutzungen.

Die zwei Fördermöglichkeiten

Abhängig davon, in welchem Stadium sich das Projekt befindet, gibt es zwei unterschiedliche Fördermöglichkeiten:
a) Gibt es Ideen, die für eine Vorbereitung noch näher ausgearbeitet werden müssen, so eignet sich ein sogenanntes Sondierungsprojekt. Darüber lassen sich ähnlich einer Vorstudie Möglichkeiten der Umsetzung ausloten. Sondierungsprojekte werden mit maximal. 200.000 Euro über längstens zwölf Monate gefördert. Die Förderquote beträgt 80 Prozent. Das bedeutet, dass 20 Prozent der Gesamtleistung von den Projektpartnern selbst erbracht werden müssen. Der Nachweis muss in Form von Stundenlisten erfolgen.

b) Liegt bereits eine konkrete Idee vor, so eignet sich ein Umsetzungsvorhaben, das sogenannte Demoprojekt. Demoprojekte dürfen eine Laufzeit von 36 Monaten nicht überschreiten und liegen zwischen mindestens 100.000 Euro und maximal 500.000 Euro Fördersumme. Die Förderquote beträgt hier ebenfalls 80 Prozent.

Projektpartnersuche – wohnbund:consult hilft

Sie haben schon eine konkrete Projektidee für "Stadt der Zukunft" und suchen noch nach möglichen Projektpartnern, dann wenden Sie sich bitte an wohnbund:consult, Büro für Stadt.Raum.Entwicklung
Lenaugasse 19
1080 Wien
Tel.: 01/5220119
E-Mail: office(at)wohnbund.at
www.wohnbund.at

wohnbund:consult ist ein Unternehmen mit Erfahrungen aus vergleichbaren Forschungsprojekten wie beispielsweise "Smart City im Gemeindebau" und "way2smart – Korneuburgs weg zur Energieautonomie" oder "Biotope City".

Als interdisziplinäres Team an der Schnittstelle zwischen Professionalisten, Nutzer/innen und Entscheidungsträgern konzipiert und begleitet das Büro Prozesse für komplexe Projekte mit unterschiedlichen Akteuren. Thematisch liegt der Schwerpunkt in den Bereichen

  • Einbindung der künftigen NutzerInnen: Das Energiethema eignet sich gut, um eine zusammenhängende Identifikation zu schaffen (z.B. über gemeinsame Netze, PV‐Anlagen, Mobilitätsangebote etc.)
  • Nutzungsmischung
  • Ausarbeiten von Testplanungen

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