22:25 Uhr  //  KW 39  //  Montag, 24. September 2018  //  11 Kollegen online

Die Kärntner Gemeindevertreter äußerten ihre Wünsche an die Landesregierung. (Bild: ZVG)

Der Präsident des Kärntner Gemeindebundes Peter Stauber fordert vor allem Maßnahmen gegen die Abwanderung. (Bild: ZVG)

VIDEO

LINKS

DOWNLOADS

Drucken   EMail

Kärntner Gemeindebund

Forderungen an die neue Landesregierung präsentiert

Maßnahmen gegen Abwanderung, finanzielle Entlastung der Gemeinden und die Versorgung des ländlichen Raumes sind die wesentlichen Eckpunkte, die der Kärntner Gemeindebund an die neue Landesregierung hat. Diese präsentierten die Kärntner-Gemeindebund-Spitzen bei einer Pressekonferenz.

Die Fraktionsführer des Kärntner Gemeindebundes Gemeindebund-Präsident Peter Stauber und die beiden Vizepräsidenten Martin Gruber und Maximillian Linder präsentierten am 12. März 2018 ihre Vorstellungen einer Zusammenarbeit mit der neuen Kärntner Landesregierung und dem neu gewählten Kärntner Landtag.

Gebündelte Ressourcen für beste Ergebnisse

Im Zentrum steht dabei die demografische Entwicklung. "Wir brauchen eine gebündelte Zuständigkeit im Land, eine Steuerungsgruppe aus Landesregierung, Interessenvertretungen, Zivilgesellschaft und Experten, um  Strategien gegen die Abwanderung zu entwickeln", sagt Präsident und Bürgermeister von St. Andrä Peter Stauber. Es gebe zwar schon einzelne Initiativen, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen, müsse man jedoch auf gebündelte Ressourcen setzen.

Wichtig ist dabei, dass die Gemeinden finanziell entlastet werden. "Das Grundproblem ist, dass die Einnahmen der Gemeinden jährlich nur um ein bis drei Prozent steigen die Pflichtausgaben aber um fünf bis zehn Prozent", so Stauber.

Reform der Raumordnung

Ein weiteres Thema, das Präsident Stauber behandelte, war die Reform der Raumordnung. Diese sei für die Entwicklung in den Gemeinden ernorm wichtig, dazu brauche es schnellere Widmungsverfahren.

Auch der Ausbau der Infrastruktur ist den Vorsitzenden ein Anliegen. Vizepräsident und Bürgermeister von Afritz Maximillian Linder ortet dringenden Handlungsbedarf, um die Chancen der Hochleistungsbahn zu nutzen: "Strategisch wichtige Flächen müssen mit der geeigneten Infrastruktur rasch bereitgestellt werden. Ebenso müssen diese an das übrige Verkehrsnetz angebunden werden."

Mehr Unterstützung bei Infrastruktur

Gefordert wurde auch eine größere Unterstützung bei den leistungsgebundenen Infrastrukturen Wasser, Kanal, Straßennetz- und Breitbandausbau. Schließlich sind diese Bereiche am ausschlaggebendsten, wenn es darum geht, Abwanderung aus den Gemeinden zu verhindern, was nach wie vor oberste Priorität hat.

Darüber hinaus forderten die Gemeindevertreter umfassende Transparenz bei Sozialumlagen, zahlreiche Verwaltungsvereinfachungen sowie bei Einführung des Gratiskindergartens keine neuen finanziellen Belastung für Gemeinden.

LOGIN / NEUANMELDUNG >

 

Benutzername:

Passwort:

 

Neuanmeldung als:

Einzelperson

Gemeinde/Verband