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Martin Kößner übernimmt als Bürgermeister von Dobersberg in Niederösterreich. Er löst damit Langzeit-Bürgermeister Franz Traxler ab. ©Matthias Ledwinka

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Generationenwechsel in Dobersberg

Nachdem Langzeit-Bürgermeister Franz Traxler nach 30-jähriger Tätigkeit mit 30. Juni 2020 zurückgetreten ist, hat Dobersberg in Niederösterreich jetzt einen neuen Ortschef: Martin Kößner ist seit 2015 Mitglied des Dobersberger Gemeinderats, seit 2018 geschäftsführender Gemeinderat und zuständig für Bauwesen. Auf seine neue Rolle freut sich der 39-Jährige bereits.

Wohnprojekt im Dorfzentrum im Entstehen

Obwohl Kößner kein gebürtiger Dobersberger ist, bringt er in gewisser Weise "Bürgermeister-Gene" mit. Sein Vater, Johann Kößner, war nämlich Bürgermeister der benachbarten Gemeinde Thaya. Nach Dobersberg verschlagen hat den neuen Ortschef die Liebe: "Meine Frau hat in Dobersberg einen landwirtschaftlichen Betrieb. Deshalb bin ich 2006 hierher gezogen."

Seither engagiert sich Kößner aktiv in der Gemeinde, ist Ortsvorsteher der Ortschaft Reinolz und freut sich über das Wohnbauprojekt, das derzeit im Ortszentrum umgesetzt wird: Elf Wohnungen für "Junges und betreutes Wohnen" entstehen gerade in Gemeindekooperation mit einer Siedlungsgenossenschaft, wo zuvor ein leerstehender Altbau prangte.

Nicht nur in der Gemeinde, sondern auch im Zivilberuf ist der neue Bürgermeister im Bauwesen tätig. Der zweifache Vater arbeitet als Bauleiter bei der Lauter GmbH in Waidhofen.

Baulanderweiterung als Herausforderung

Auch in näherer Zukunft stehen in Dobersberg Projekte an, die Kößner angehen möchte: "Ganz wichtig ist uns, neues Bauland zu schaffen, denn da sind wir im Moment eher knapp unterwegs", erzählt der neue Ortschef. Auch der Burgrechtgraben, ein Abwasserkanal, soll demnächst saniert werden. Ein weiteres Langzeitprojekt, so Kößner, sei die Sanierung des Schlosses Dobersberg. Das mittelalterliche Schloss beherbergt heute das Gemeindeamt und ein Museum und dient als Veranstaltungsort.

Die anstehenden Projekte möchte Kößner durch gute Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg lösen. Besonders wichtig ist ihm dabei eine gute Dorfgemeinschaft. Mit seiner ruhigen, diplomatischen Art will er "den besten Weg für den Großteil der Bevölkerung" finden.

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