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Die bisherige Vizebürgermeisterin Sabine Dorner wird ab April Ortschefin von Winklarn. (Bild: ZVG)

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In Winklarn wird nicht gejammert

In Niederösterreich wird es ab April 63 Bürgermeisterinnen geben, denn in der Gemeinde Winklarn steigt die bisherige Vizebürgermeisterin Sabine Dorner zur Ortschefin auf. Der bisherige Bürgermeister Gernot Lechner zieht sich nach 19 Jahren im Amt mit Anfang April zurück.

Von der Post-Beamtin zur Bürgermeisterin

Mit Sabine Dorner bekommt die 1.600-Einwohner-Gemeinde im Mostviertel eine kompetente und engagierte Bürgermeisterin, die auch reichlich Erfahrung mitbringt.

Man könnte die 47-Jährige allerdings als Quereinsteigerin bezeichnen. Sie war jahrelang als Post-Beamtin tätig, bevor sie die Kinderbetreuung im Landeskindergarten Winklarn übernahm. Vor neun Jahren erfolgte dann der berufliche Wechsel in die Winklarner Gemeindeverwaltung. "Aufgrund meiner beruflichen Tätigkeiten in den verschiedensten Bereichen bringe ich sicher wertvolle Erfahrungen mit, die mir in Zukunft weiterhelfen können", sagt Dorner.

Klare Prioritäten

Ihr Engagement für Winklarn ist groß, die dreifache Mutter ist Mitglied in mehreren Vereinen. Als Arbeitskreisleiterin der Gesunden Gemeinde und als Obfrau des Ausschusses für Familie, Jugend und Soziales sind ihre Prioritäten klar: "Die Menschen in unserer Gemeinde liegen mir sehr am Herzen und der Wohlfühlfaktor, die Familienfreundlichkeit und gesundheitliche Themen stehen ganz oben auf meiner To-Do-Liste."

Dies zeigt auch das aktuelle Projekt der zukünftigen Ortschefin. Aufgrund der hohen Kinderanzahl in Winklarn wird im September 2018 eine fünfte Kindergartengruppe gebraucht, diese wird provisorisch im Gemeindeamt eingerichtet, bis der Bau eines zweigruppigen Kindergartens finalisiert wird. Das große Wachstum lässt sich durch das zur Verfügung gestellte Bauland erklären. Dafür wurden im "Sonnenpark", noch unter Gernot Lechner, zahlreiche Bauparzellen geschaffen.

Durch Zufall in die Politik

In die Kommunalpolitik kam die gebürtige Krummnußbaumerin eher zufällig: "Eine Nachbarin hat mich 2004 für die Volkspartei vorgeschlagen und anschließend redete ich mit dem Bürgermeister und das führte schließlich zum Parteibeitritt. Vor allem Mitarbeit und Gemeinschaft waren mir sehr wichtig und im Lauf der Jahre wollte ich mich immer mehr einbringen." Dadurch wurde Dorner 2011 Gemeindeparteiobfrau und zwei Jahre später einstimmig zur Vizebürgmeisterin gewählt.

Für ein lebens- und liebenswertes Winklarn

Wie die baldige Bürgermeisterin ihr Amt anlegen wird, ist dabei auch schon klar: "Es ist mir eine Herzensangelegenheit für die Menschen da zu sein und gemeinsam an einem lebens- und liebenswerten Winklarn zu arbeiten. Ich werde lösungsorientiert an das Amt herantreten, denn jammern bringt niemanden weiter."

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