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Thomas Vasku beschreibt sich selbst als zielstrebig, innovativ und unruhig. (Bild: ZVG)

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Personalia

Innovationen für Loosdorf

Die knapp 4.000 Einwohner zählende Gemeinde Loosdorf im Bezirk Melk, hat seit Mitte Januar einen neuen Bürgermeister. Der 45-jährige Thomas Vasku wurde einstimmig vom Loosdorfer Gemeinderat gewählt. Damit tritt er in große Fußstapfen, war doch sein Vorgänger Josef Jahrmann über 30 Jahre, seit April 1986, im Amt.

Die Erfahrung bringt Vasku jedenfalls mit, so sitzt er bereits seit 2005 im Gemeinderat von Loosdorf und von 2015 bis 2018 hatte er das Amt des Vizebürgermeisters inne.
Gewissermaßen hat Thomas Vasku das Amt auch im Blut, sein Großvater war bereits als Vizebürgermeister in der Gemeinde tätig. "Meine Familie war schon immer politisch engagiert, das war und ist immer ein Thema bei uns", so der Neo-Bürgermeister.

Ein beruflicher Einzelgänger

Eine Karriere in der Politik war trotzdem nicht selbstverständlich für ihn, nach der Polytechnischen Schule in Melk trat Vasku eine Lehre zum KFZ-Mechaniker an. Hauptberuflich ist er seit 1992 als ÖBB-Triebfahrzeugfahrer tätig. Das hat den vierfachen Familienvater auch auf das Bürgermeisteramt vorbereitet: "Als Triebfahrzeugfahrer ist man auf sich allein gestellt und muss oft schwerwiegende Entscheidungen selbstständig treffen."

Ist er beruflich gezwungenermaßen ein Einzelgänger, setzt der Sozialdemokrat im Privatleben auf die Familie. Seinen vier Kindern versucht er dabei Werte wie Gleichheit und Dankbarkeit zu vermitteln.

Neue Pläne für Loosdorf

Thomas Vasku beschreibt sich selbst mit den Worten zielstrebig, innovativ und unruhig. Das spiegelt sich auch in seinen Vorhaben für die Gemeinde wider. Neben der Neugestaltung der B1 ist auch der Schulumbau und die Nachmittagsbetreuung ein wichtiges Thema für den Niederösterreicher. Außerdem wird an einer neuen Homepage der Gemeinde gearbeitet, die den heimischen Firmen eine bessere Plattform bieten soll.

Diese großen Vorhaben lassen sich mit einem Vollzeitberuf nicht unter einen Hut bringen: "Ich bin als Triebfahrzeugfahrer auf 20 Stunden die Woche zurückgetreten, damit ich mich voll und ganz auf die Bürgermeisterrolle konzentrieren kann", stellt Thomas Vasku seine Prioritäten klar.

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