21:10 Uhr  //  KW 26  //  Montag, 26. Juni 2017  //  10 Kollegen online

Noch nie war der Umstieg auf Erneuerbare Energien für Gemeinden so kostengünstig wie heuer. ©Energie- und Umweltagentur eNu

Bauhofleiter Johann Pribitzer von der Marktgemeinde Ringelsdorf ist stolz auf den Umstieg von Öl/Koks auf Pellets. ©Marktgemeinde Ringelsdorf

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Klimaschutz wird für NÖ Gemeinden noch attraktiver

Der Kesseltausch zahlt sich 2017 für Niederösterreichs Gemeinden besonders aus. Es gibt attraktive Förderungen und ein umfassendes Beratungsangebot.

Gründe, auf fossile Brennstoffe zu verzichten, gibt es viele, und sie sind nicht erst seit heuer bekannt. Nichts desto trotz zahlt es sich im wahrsten Sinne des Wortes besonders 2017 aus, auf erneuerbare Energien zu setzen. Sämtliche Überlegungen sollen auch vor dem Hintergrund angestellt werden, dass ab 2019 Ölheizungen in privaten und öffentlichen Neubauten verboten werden.

Einige Zahlen und Fakten zur Energiewende in Niederösterreich

In den letzten zehn Jahren haben 30.000 niederösterreichische Haushalte ihre Ölheizungen entsorgt und sind auf klimaschonende Heizsysteme umgestiegen. Dennoch werden österreichweit jährlich fossile Brennstoffe im Wert von zehn Milliarden Euro importiert.

Mit dem Aktionspaket "Raus aus dem Öl - Rein in die Zukunft!" soll der Umstieg - nicht nur, aber auch - auf Gemeindeebene weiter forciert werden. Spezielle Förderungen und Veranstaltungen zur Bewusstseinsbildung der Energie- und Umweltagentur eNu setzen entsprechende Anreize.

Kesseltausch für NÖ Gemeinden wird gefördert

Gemeinden, die auf klimaschonende Heizsysteme umsteigen möchten, wird dieser Umstieg seit heuer mit der Kesseltauschförderung des Landes Niederösterreich erleichtert. Gefördert werden 10.000 Euro, höchstens 30 Prozent der Investitionskosten. Die Kesseltauschförderung für NÖ Gemeinden ist mit Bundesförderungen kombinierbar. Hinweis: Wird ein Kesseltausch in Schul- und Kindergartengebäuden vorgenommen, so können in diesem Fall auch Mittel des Schul- und Kindergartenfonds in Anspruch genommen werden.

Energie- und Förderberatung für NÖ Gemeinden – die eNu machts möglich

Um die Gemeinden in Niederösterreich über die aktuellen Förderpotenziale zu informieren, hat die Förderberatung Niederösterreich der Energie- und Umweltagentur NÖ Förderbeispiele zusammengestellt, wobei die jeweiligen Investitionskosten realistisch berechnet werden können.

Die Förderberatung Niederösterreich der eNu berät niederösterreichische Gemeinden darüber hinaus gerne zu allen Bundes- und Landesförderungen im Energie-, Umwelt- und Naturbereich und geht dabei auf die jeweilige Gemeindesituation ein. Nicht nur das: sie bietet auch kostenlose und firmenunabhängige Vor-Ort Erstberatungen an www.umweltgemeinde.at/energieberatung-fuer-gemeinden. Besonders interessant für Gemeinden ist die Ökomanagement NÖ-Förderung, die für Spezialberatungen herangezogen werden kann - wie etwa jene zur Erstellung von Planungs- und Konzeptunterlage. 75 Prozent der Kosten für maximal zehn Beratungstage pro Jahr können gefördert werden. Der Höchsttagessatz beträgt 864 Euro inklusive USt.

Bewusstseinsbildung für Gemeinden von März bis April

Innovationen, Trends und Best-Practice Beispiele kommunaler Projekte zur Heizungsoptimierung bzw. Umstellung von fossilen Heizkesseln auf erneuerbare Energien werden im Zuge der GEMEINDE.Umwelt.INNOVATIONS.Foren der eNu vorgestellt. Ab 27. März lädt die Energie- und Umweltagentur in allen fünf Hauptregion dazu ein www.umweltgemeinde.at/innovationsforum.

Um die Vorbildwirkung der Gemeinde beim Umstieg auf erneuerbare Energie im Bereich der Raumwärme, wie beispielsweise bereits umgestellte Objekte, geplante zukünftige Projekte, Förderungen für Bürger, in den Vordergrund zu rücken, wird vom 31. März 2017 bis 7. April 2017 die Schwerpunktaktion "Raus aus dem Öl - Rein in die Zukunft!" ins Leben gerufen. Alle Gemeinden in Niederösterreich sind herzlich eingeladen, sich an dieser Schwerpunktaktion zu beteiligen. Neben A1-Eindruckplakaten und Mustergemeindezeitungsvorlagen bietet die Energie- und Umweltagentur NÖ maßgeschneiderte Vorträge für Bürgerinnen und Bürger an.

Weiterführende Informationen:
Umwelt-Gemeinde-Service der eNu
02742/22 14 44
gemeindeservice(at)enu.at

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