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Am 1.1.2018 haben in Österreich 8.823.054 Menschen gelebt. ©lagom - Fotolia.com

Kärnten ist das einzige Bundesland, das im Jahr 2017 einen Bevölkerungsrückgang aufweist. (Grafik: Kommunalnet, Quelle: Statistik Austria, Bild: ©Alois-Fotolia.com)

Die Einwanderung war 2017 aus Deutschland, Rumänien, Ungarn und Syrien am größten. (Quelle: Statistik Austria, Stichtag 1.1.2017 verglichen mit 1.1.2018, Grafik: Kommunalnet, Österreichkarte: ©Alois-Fotolia.com, Deutschlandflagge: ©mirpic-Fotalia.com, Ungarnflagge: ©Skopp - Wikimedia Commons, Rumänienflagge: ©AdiJapan - Wikimedia Commons, Syrienflagge: ©butenkow-Fotalia.com)

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Statistik

Österreich wächst, nur Kärnten schrumpft

Das Bevölkerungswachstum in Österreich war zwar nicht so groß wie im Jahr 2016, trotzdem gab es in vielen Bezirken ein überdurchschnittliches Wachstum. Auch der Ausländeranteil stieg leicht an.

In Österreich lebten laut Statistik Austria am 1. Jänner 2018 genau 8.823.054 Menschen, das sind um 50.189 Personen (+0,57 %) mehr als zu Jahresbeginn 2017. Die Bevölkerungszunahme war somit um 0,83 Prozent niedriger als im Jahr zuvor.

Zuwachs in Wien, Rückgang in Kärnten

Das größte Wachstum verzeichnete die Bundeshauptstadt Wien mit einem Bevölkerungszuwachs von 1,15 Prozent, das entspricht 43 Prozent des gesamten Wachstums in Österreich. Dieser überdurchschnittliche Trend lässt sich schon seit einigen Jahren in Wien beobachten. 

Überdurchschnittlich mehr Einwohner gibt es auch im Westen Österreichs: In Vorarlberg stieg die Bevölkerung um 0,75 und in Tirol um 0,68 Prozent an. In Salzburg und Oberösterreich lebten jeweils 0,61 bzw. 0,59 Prozent mehr als im Vorjahr. Unterdurchschnittliche Zuwächse verzeichneten hingegen Niederösterreich (+0,31 Prozent), das Burgenland (+0,26 Prozent) und die Steiermark (+0,24 Prozent).

Das einzige Bundesland mit einem leichten Rückgang der Einwohnerzahl war zum wiederholten Mal Kärnten. Hier reduzierte sich die Bevölkerungszahl um 0,03 Prozent, das entspricht 195 Personen.

Klagenfurt erstmals mehr als 100.000 Einwohner

Insgesamt meldeten fünf österreichische Bezirke einen größeren Zuwachs als Wien, am stärksten stieg die Einwohnerzahl in Gänserndorf (+1,41 Prozent), Wels-Land (+1,39 Prozent), Graz-Umgebung (+1,22 Prozent), Kufstein (+1,18 Prozent) und in der Statutarstadt Rust (+1,16 Prozent) an. Insgesamt gab es aber in 63 politischen Bezirken ein Bevölkerungswachstum. Das führte in Kärnten dazu, dass die Landeshauptstadt Klagenfurt erstmals die 100.000-Einwohner-Marke knackte.

Rückgänge gab es dagegen in 31 österreichischen Bezirken. Am stärksten fiel dieser in Waidhofen an der Thaya (-1,24 Prozent), Gmünd (-1,22 Prozent), Lilienfeld (-1, 21 Prozent) und Jennersdorf (-1,05 Prozent) aus.

Größerer Ausländeranteil als im Vorjahr

Die Bevölkerungsstatistik zeigen außerdem, dass der ausländische Bevölkerungsanteil um 0,5 Prozent gestiegen ist. Insgesamt lebten am 1. Jänner 2018 knapp 1,4 Millionen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit in Österreich, das entspricht einem Prozentsatz von 15,8.

Fast die Hälfte dieser Einwohner stammte aus Ländern der Europäischen Union. Die Zahl der Staatsangehörigen aus Nicht-EU-Staaten erhöhte sich um knapp 16.000 Personen (+2,32 %). Etwas mehr als die Hälfte (50,3 %) aller Ausländer, die in Österreich lebten, kamen aus Nicht-EU-Staaten. Allgemein wanderten 2017 besonders viele Menschen aus Rumänien, Ungarn und Syrien zu. Die Ergebnisse auf Gemeindeebene im Jahresdurchschnitt 2017 veröffentlichen wir auf Kommunalnet, sobald diese von der Statistik Austria bekanntgegeben wurden.

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