09:22 Uhr  //  KW 33  //  Mittwoch, 15. August 2018  //  9 Kollegen online

Wolfgang Viehhauser ist seit 1. August 2018 Bürgermeister von Kleinarl in Salzburg. (Bild: ZVG)

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Offen für Neues im Salzburger Kleinarl

Die 790-Einwohner-Gemeinde Kleinarl im Bundesland Salzburg hat nach fast 20 Jahren einen neuen Bürgermeister. Max Aichhorn übergab am 1. August 2018 das Amt an Wolfgang Viehhauser. Der 45-Jährige Kleinarler zeichnet sich durch seine Zielstrebigkeit aus und ist offen für neue Ideen.

Elektriker, Touristiker und Unternehmer

Viehhauser ist gebürtiger Kleinarler und steht nun als Bürgermeister den Bürgern seiner Heimatgemeinde zur Seite. Bereits vor 14 Jahren wagte er den Einstieg in die Kommunalpolitik. Seither war er in der Kleinarler Gemeindevertretung tätig.

Abseits der Amtsgeschäfte ist der 45-Jährige gelernter Elektriker und studierte im Anschluss Tourismusmanagement. Zurzeit betreibt er gemeinsam mit seiner Frau einen Tourismusbetrieb in Kleinarl, ist begeisterter Schitourengeher und Radfahrer.

Bürgermeister für die Bürger

Für den dreifachen Familienvater ist es wichtig, andere Leute motivieren zu können und für ihre Anliegen zur Verfügung zu stehen. "In der heutigen Zeit muss es Leute geben, die Verantwortung übernehmen und sich der auch stellen. Nur wenn man selber etwas macht, kann man auch etwas verändern", betont er. Für ihn sei dies auch der Grund gewesen, Bürgermeister zu werden: "Es gibt viele Egoisten in der heutigen Gesellschaft, man sollte dabei nicht auf andere Leute vergessen und für sie etwas bewegen."

"Vereine sind das Um und Auf für ein gutes Dorfleben"

Das Vereinsleben in der Gemeinde liegt dem Neo-Bürgermeister sehr am Herzen: "Ich bin selber seit Jahren Schiclub-Trainer und es ist eine sehr erfüllende Aufgabe." Die Förderung von Vereinen sei ihm deshalb wichtig, da sie das Rückgrat der Gemeinden seien und die Gemeinschaft stärken. "Vereine sind das Um und Auf für ein gutes Dorfleben."

Zielstrebig in die künftige Amtszeit

Auf die Frage, was ihn denn als Bürgermeister auszeichne, nennt Viehhauser seine Zielstrebigkeit: "Wenn ich mir etwas in den Kopf setze, soll es auch umgesetzt werden." Darüber hinaus ist es ihm auch wichtig, offen für Neues zu sein, was für ihn eine generelle Fähigkeit eines guten Bürgermeisters darstellt. "Ein Bürgermeister muss gut zuhören können, für die Bürger da sein und auf die Leute zugehen. Er muss ja schließlich ihre Anliegen mitkriegen und nicht an ihnen vorbei Politik machen."

Musikprobelokal und Radweg geplant

Für Viehhauser stehen bereits einige Projekte ganz oben auf der Liste: Unter anderem ist die Aufstockung des Kindergartens mit einem Musikprobelokal geplant. Außerdem soll ein Radweg zur Nachbargemeinde Wagrain gebaut werden.

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