03:41 Uhr  //  KW 50  //  Sonntag, 16. Dezember 2018  //  2 Kollegen online

Der erst 29-jährige Daniel Pongratz ist seit 12. Februar 2018 Bürgermeister von Pottenstein. (Bild: ZVG)

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Pongratz: Jüngster Bürgermeister in Baden

Die niederösterreichische Marktgemeinde Pottenstein im Bezirk Baden hat seit 12. Februar 2018 einen neuen Bürgermeister. Der erst 29-jährige Daniel Pongratz folgt auf Eva Baja-Wendl, die sich aus der Kommunalpolitik zurückzieht.

Ein politischer "alter Hase"

Die Amtsübernahme war schon länger geplant und Pongratz übernahm zur Halbzeit der Legislaturperiode das Bürgermeisteramt. Trotz seines jungen Alters bringt er reichlich an Erfahrung mit und ist politisch gesehen ein "alter Hase". Seit zehn Jahren ist er als Leiter des Pottensteiner Bürgerbüros tätig und seit 2015 sammelte er Erfahrungen als Vizebürgermeister.

Eine politische Funktion anzustreben war für den neuen Ortschef schnell klar: "Ich bin kein Jammerer, sondern will mitreden, mitbestimmen und letzendlich etwas verändern." Diese Einstellung war auch die Motivation, für den Gemeinderat zu kandidieren: "Anliegen anhören ist eine Sache, aber aktiv an Veränderung zu arbeiten eine andere", stellt er klar.

"In der Ruhe liegt die Kraft"

Pongratz beschreibt sich selbst als ruhigen, bodenständigen und besonnen Menschen: "Meine Stärke liegt darin, ruhig, und ohne lauter, erhobener Stimme den Weg vorzugeben."

Während seiner Zeit als Vizebürgermeister wurde er bereits aktiv in die kommunalen Geschäfte eingebunden: "Durch meine Arbeit im Gemeindeamt bringe ich viel fachliches Wissen für die Gemeinde mit, das ist mit Sicherheit ein großer Vorteil", sagt Pongratz.

Als Nachfolger von Eva Baja-Wendl tritt er politisch gesehen in große Fußstapfen. Zu den unter ihr verwirklichten Projekten zählen der Umbau zu einem barrierefreien Bürgerbüro, die Errichtung der schulischen Nachmittagsbetreuung, der Bau eines Spielplatzes und die Sanierung der Bahnhofsbrücke.

Wohnsituation als großes Anliegen

Aber auch ihr Nachfolger Pongratz hat große Vorhaben für die Gemeinde: "Für mich ist wichtig, dass Eltern in unserem Ort, die Möglichkeit der flexiblen Kinderbetreuung haben", sagt Pongratz.

Ein großes Anliegen ist für ihn auch die Wohnsituation in der Gemeinde: "Wir haben einige Wohnbauprojekte in Planung, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden. Einerseits bekommen Jugendliche und Jungfamilien die Chance hierzubleiben und andererseits ist auch betreutes Wohnen geplant. Dadurch ist das Altern im eigenen Ort, mit professioneller Betreuung, gesichert."

Große Vorhaben für die Zukunft

Sowohl privat als auch beruflich hat der verheiratete Pongratz große Pläne für die Zukunft. Während im Privatleben Hausbau und Familienplanung oberste Priorität haben, ist für seine politische Laufbahn der Weg in die Landespolitik nicht ausgeschlossen. Momentan steht Pongratz als Landtagskandidat auf der Bezirksliste. "Wir werden ja sehen, wo mich meine Reise noch hinführt", lässt er seine zukünftigen Politikpläne noch offen.

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