13:26 Uhr  //  KW 16  //  Samstag, 20. April 2019  //  13 Kollegen online

v.l. Hundebeauftragter Joachim Rothmaier, Stadtamtsleiter Dr. Rudolf Oberschneider, Bgm. Erich Rohrmoser, Mag. Hans Streitberger (Agentur ramseidenzwei), Christian Stanonik (Agentur ramseidenzwei) © Bernhard Pfeffer

Der Hundehaufen am Silbertablett © ramseidenzwei

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Kampagne

Saalfelden: "Die Kacke ist am Dampfen"

Um den Kampf gegen den Hundekot aufzunehmen, beginnt Saalfelden mit einer neuen Informationskampagne. Hundehalter sollen unter dem Motto "Die Kacke ist am Dampfen" auf ihre Pflichten hingewiesen werden.

Saalfelden hat ein Hundeproblem. Mit 664 Hunden auf 16.700 Einwohner hat Saalfelden eine sehr hohe Hundedichte. Das führt zu einer Unmenge an Hundekot. An sich ist das noch kein Problem, nur räumen viele Hundebesitzer die Haufen ihrer Hunde nicht weg. Die Folge: verschmutzte Straßen, Gassen und Wiesen, in denen Kinder spielen. "Aber wenn nur jeder fünfte Hundehalter in Saalfelden die Spazierwege und landwirtschaftlichen Wiesen als frei zugängliches Hundeklo verwendet, sind es mehr als 100.000 Hundehaufen pro Jahr", schreibt Saalfelden auf ihrer Webseite. Fragwürdige Berechnungen einmal beiseite, hat die Stadtgemeinde durchaus recht.

Plakate und Kinospot

Deswegen versucht Saalfelden mit einer neuen Kampagne jetzt Verständnis für die Situation zu schaffen. Schon früher wurde in der Stadtzeitung inseriert und Schilder aufgestellt. In der Stadtgemeinde gibt es 61 Standorte für die Gacksackerl und dazugehörigen Mistkübel. Unter dem Motto "Die Kacke ist am Dampfen" sollen Hundebesitzer und Hundebesitzerinnen noch mehr auf ihre Pflichten hingewiesen werden.

Die Plakate zeigen einen Hundehaufen auf dem Silbertablett. Dazu der Slogan "Die Kacke ist am Dampfen" und eine Aufforderung den Mist ordentlich zu entsorgen. Saalfelden will Plakate an 30 Standorten aufstellen. Ein dazugehöriger Werbespot soll im Kino laufen und auf den Social Media Kanälen der Stadtgemeinde verbreitet werden. Die Kampagne kostet 7.600 Euro.

Lange Geschichte

Schon in der Vergangenheit ging Sallfelden das Problem an und versuchte mit einem Hundebeauftragten entgegenzuwirken. Jochen Rothmaier hat Anfang des Jahres in den Salzburger Nachrichten auch noch eine gute Bilanz gezogen. Die Hundehaufen seien weniger geworden.

Auf der gemeindeeigenen Online-Meldeseite haben sich vier Bürgerinnen und Bürger über den Hundekot in Saalfelden beschwert. Daneben auch über Pferde- und Kuhmist. Die neueste Meldung kritisiert dafür leere Sackerl-Spender und volle Mistkübel. Vielleicht bessert sich die Lage in Saalfelden ja schon. Die Kampagne wird dabei helfen.

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