21:02 Uhr  //  KW 26  //  Montag, 26. Juni 2017  //  11 Kollegen online

Johann Auer (Gewerkschaft), Landesrätin Mag. Martina Berthold und Gemeindeverbands-Präsident Günther Mitterer präsentierten am 30. Juni 2015 die Einigung über die höheren Gehälter der Kindergärtnerinnen. ©LMZ/Neumayr/MMV

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Salzburger Gemeindeverband

Salzburg erhöht Gehälter für Landkindergärtnerinnen

Schwierige Verhandlungen kamen in Salzburg nun zu einem Abschluss. Die Verhandlungen brachten eine höhere Lebensverdienstsumme, deutlich höhere Einstiegsgehälter und ein einheitliches Gehaltsschema. Gelten wird diese Einigung vorerst nur für Landkindergärten.

Die mehrere Jahre dauernden Gehaltsverhandlungen für die Salzburger Kindergartenpädagoginnen wurden am 30. Juni 2015 zu einem Abschluss gebracht. Land, Gemeindeverband und Gewerkschaft einigten sich auf deutlich höhere Gehälter.

Weniger Unterschiede, höhere Lebensverdienstsumme

Beim Einstieg erhält eine Kindergärtnerin künftig 2.300 statt wie bisher rund 2.050 Euro brutto inklusive Leistungszulage. Der bisherige Unterschied zwischen gruppenführenden und nicht-gruppenführenden Kindergartenpädagoginnen wird beseitigt und die Gehaltskurve abgeflacht. Deutlich angehoben werden auch die Zulagen für die Leitungstätigkeit vor allem bei großen Betreuungseinrichtungen. Je nach Anzahl der Gruppen liegt diese künftig zwischen 80 und 350 Euro. Aktuell ist diese mit rund 190 Euro gedeckelt. Mehr Geld erhalten künftig auch die Sonderkindergartenpädagoginnen und -pädagogen. Eine wichtige Errungenschaft ist, dass künftig alle Kindergartenpädagoginnen nach einem Gehaltsschema entlohnt werden. Die gruppenführenden Pädagoginnen erhalten zudem eine Zulage von 74 Euro brutto. Keine Veränderungen gibt es bei den Urlaubsregelungen.

Land und Gemeinden teilen sich Mehrkosten

Mit dieser Einigung geben Land und Gemeinden jährlich 3,5 Millionen Euro mehr aus. Das Land übernimmt zwei Millionen Euro, den Rest tragen die Gemeinden. Zufrieden über das Verhandlungsergebnis ist Salzburgs Landesrätin Mag. Martina Berthold: "Land Salzburg, Gemeindeverband, Gewerkschaft und Berufsgruppe können heute ein gutes Ergebnis im Sinne aller Beschäftigten präsentieren."

Gemeindeverbands-Präsident Bgm. Günther Mitterer betont die faire Lastenverteilung: "Die Verhandlungen waren nicht leicht, aber jetzt liegt ein ausgewogenes Paket vor." Er dankte auch Finanzreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Dr. Christian Stöckl für seine Unterstützung in der Abschlussphase.

Das Ergebnis gilt immer noch hauptsächlich für Frauen, denn nur 4,1 Prozent des Personals sind männlich. Das Ergebnis wurde vorläufig nur für die Padgoginnen und Pädagogen in den Salzburger Landgemeinden verhandelt, die Gespräche mit der Stadt Salzburg werden fortgesetzt.

 

Die vier Vorteile der Einigung im Überblick

  1. Höheres Gehalt für alle Pädagoginnen und Pädagogen ab 1. Jänner 2016
  2. Deutlich höhere Einstiegsgehälter
  3. Vereinheitlichung des Gehaltsschemas
  4. Zulagen für die Leitung und Sonderkindergartenpädagoginnen und -pädagogen werden erhöht

 

 

 

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