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Gemeindevertretungswahlen

Salzburger Gemeinden haben gewählt: ÖVP bleibt stimmenstärkste Kraft, 11 Gemeinden gehen in die Stichwahl

Bei den Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen am 10. März 2019 wurden die kommunalpolitischen Weichenstellungen für die kommenden 5 Jahre gestellt. Die Wahlbeteiligung ist im Vergleich zu den letzten Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen neuerlich gesunken und die mit Abstand geringste bei Gemeindewahlen in der Nachkriegsgeschichte.

Von den 434.261 wahlberechtigten Salzburgerinnen und Salzburgern sowie EU-Bürgerinnen und -Bürgern mit Hauptwohnsitz in Salzburg haben 274.004 von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 63,1 Prozent und bedeutet damit einem Rückgang gegenüber den Gemeindewahlen 2014 um 1,7 Prozentpunkte.

In elf Gemeinden, nämlich in der Landeshauptstadt Salzburg, in Hallein, Oberalm, Elsbethen, Mattsee, Oberndorf, Straßwalchen, Seekirchen, Bad Hofgastein, St. Johann und Zell am See müssen die jeweils zwei stimmenstärksten Kandidaten am Sonntag, 24. März in die Stichwahl, also den zweiten Wahlgang. Zu den Ergebnissen: Die ÖVP bleibt die stimmenstärkste Kraft in den Salzburger Gemeinden. 1.153 von 2.134 möglichen Mandaten, also mit 54 Prozent deutlich mehr als die Hälfte, gehen an Kandidatinnen und Kandidaten der Volkspartei. Die SPÖ erreicht landesweit gerechnet 559 Mandate (26,2 Prozent), die FPÖ 213 (10 Prozent), die Grünen 86 (4 Prozent), alle weiteren Parteien und Namenslisten 123 (5,8 Prozent). Die ÖVP ist damit in 103 der 119 Kommunen stimmenstärkste Partei.

Auch bei den Bürgermeisterwahlen konnte sich in 85 Gemeinden der ÖVP-Kandidat und in fünf Gemeinden die ÖVP-Kandidatin durchsetzen. Von den 103 Mehrheiten in den 119 Salzburger Gemeinden (96 waren es 2014) erreichte die ÖVP in 18 die Zweidrittelmehrheit, in 61 die absolute und in 24 Gemeinden die relative Mehrheit. Die SPÖ schaffte in Bürmoos und Schwarzach die Zweidrittelmehrheit, in Lend, Dienten, Rauris und Bischofshofen die absolute und in sieben Gemeinden die relative Mehrheit. Namenslisten konnten in Thomatal, Mittersill und in Anif die meisten Wählerstimmen auf sich vereinigen. Die Grünen konnten auch dieses Mal weder eine Gemeindevertretungs- noch eine Bürgermeisterwahl gewinnen.

Die Detail-Ergebnisse zu den Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen sind unter www.salzburg.gv.at/gw19 abzurufen.

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