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Call BBA 2020

Start der 11. Leerrohrausschreibung mit 12 Mio. Euro

Mit der am 02.12.2019 gestarteten elften Runde der Leerrohr-Ausschreibung zum österreichweiten Breitbandausbau stehen diesmal 12 Mio. EURO an Fördermittel im Rahmen des Leerverrohrung BBA2020_LeRohr Programms zur Verfügung.

Das Förderprogramm soll gerade im ländlichen Raum, welcher oft mit schnellem Internet unterversorgt ist, eine deutliche Verbesserung bringen und dadurch eine Aufwertung sowohl bei der Bevölkerung als auch bei der Betriebsansiedelung gegenüber Städten und Ballungsgebieten erreichen. Eine schnelle und sichere Internetanbindung ist für die Zukunft von Gemeinden unerlässlich. Sowohl Unternehmen als auch Familien und die „New Generation“ sind in ihrem Alltag z.B. elektronisches Amt, vernetzte Fahrzeuge, Social Media auf eine schnelle und zukunftssichere Internetversorgung (100 Mbit/s) angewiesen bzw. fordern eine solche ein.
Die Leerverrohrung ist für Gemeinden hierzu von besonderem Interesse, da diese mit anderen Tiefbauprojekten vor Ort gekoppelt werden kann, wodurch Kosten und Ressourcen eingespart werden können. Abseits der Städte und Ballungsgebiete gilt es, den Ausbau besonders intelligent zu planen. Denn gerade hier gibt es kaum einen Wettbewerb zwischen den Telekomanbietern, die aus kommerziellen Gründen dort keine Infrastruktur errichten und betreiben. Der Zugang zu den modernen, internetbasierten Kommunikationsformen wird für die Teilhabe am sozialen, kulturellen und politischen Leben immer wichtiger. Zugleich sind leistungsfähige Datennetze ein unverzichtbarer Standortfaktor für unsere Unternehmen. Die Leerverrohrungsförderung ermöglicht es, die Erschließungskosten gering zu halten und möglichst viele Gebäude anzuschließen. Die durch die Gemeinde errichtete Infrastruktur kann dann in Kooperation mit allen Telekombetreibern genutzt werden.

Das Programm „Leerverrohrung“ hat zwei Einreichstichtage mit dem 17. Februar sowie 01. April 2020. Die Förderung wird als „offener Call“ organisiert. Dabei wird es möglich sein, laufend Projekte einzureichen und um Fördermittel anzusuchen, quasi „solange der Vorrat reicht“.

Das hierfür eingerichtete „Breitbandbüro“ des BMVIT bietet interessierten Gemeinden die Möglichkeit der telefonischen als auch schriftlichen Beratung zu Förderungen und Fördergebieten, sowie eine Grobkostenanalyse. Als weitere Serviceleistung fungiert das Büro als Schnittstelle zu den Telekombetreibern. Es besteht auch die Möglichkeit das „Mobile Breitbandteam“, welches sich aus Experten auf dem Gebiet des Breitbandausbaus bildet, in Ihre Gemeinde einzuladen, um eine individuelle Beratung vor Ort durchzuführen. Das Team kann auf einen großen Erfahrungsschatz bei der Beratung auf kommunaler Ebene zurückgreifen und interessierten Personen in einem informativen Vortrag die Vorzüge des Förderungsoffensive näherbringen.

Breitbandbüro des BMVIT als Erstberatungsstelle: telefonisch unter (0)1 711 62 65 0 bzw. (0)800 21 53 59 und per E-Mail an breitbandbuero(at)bmvit.gv.at. Das Breitband-Team der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) erreichen Sie telefonisch unter (0)57755-7500, per E-Mail an breitband(at)ffg.at oder im Web unter www.ffg.at/breitband. Zu Fragen der Förderungseinreichung, ist die dafür zuständige FFG zu kontaktieren.

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