19:08 Uhr  //  KW 08  //  Donnerstag, 20. Februar 2020  //  319 Kollegen online

Franz Zehner übernimmt die Führung in Großwilfersdorf. Er will auf der Siedlungspolitik seines Vorgängers aufbauen und die Vereinsarbeit in der Gemeinde stärken. (Bild: ZVG)

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Wechsel in Großwilfersdorf

In der 2.000-Seelen-Gemeinde Großwilfersdorf gab es in der letzten Jännerwoche 2020 eine Angelobung zu feiern: Franz Zehner wurde zum Bürgermeister der steirischen Gemeinde im Bezirk Fürstenfeld gewählt. "Das ist eine tolle Aufgabe! Man kann in der Gemeinde etwas bewirken, hat Möglichkeiten zu gestalten, was zu machen", blickt Zehner der neuen Herausforderung voller Enthusiasmus entgegen.

Zehner hat was zu sagen

Bereits 20 Jahre lang ist Franz Zehner im Gemeindeamt tätig: 15 Jahre als Gemeinderat, die letzten fünf Jahre als Vizebürgermeister. Auf den Geschmack sich politisch zu engagieren kam der 64-Jährige, als er 1998 im Betriebsrat seiner Firma "Verdichter Oe" (heute "Secop Austria") tätig wurde. So entdeckte er seine Ader für's Soziale, 2000 wurde er sogar Vorsitzender des Betriebsrates. "Ich rede gern mit", schmunzelt Zehner.

Als er im Jahr 2000 auch gefragt wurde, ob er sich bei den Gemeinderatswahlen in Großwilfersdorf engagieren will, musste er nicht lange überredet werden. "Mir taugt die Arbeit", sagt Zehner. Auch den Musikverein schmückte Zehner 14 Jahre lang mit seiner Obmannschaft.

Dem Herzen nachgezogen

Gebürtig stammt Zehner aus der Salzburger Marktgemeinde Tamsweg, in seinem zehnten Lebensjahr verschlug es seine Familie in die Oststeiermark. Nach Großwilfersdorf zog Zehner aber erst später, und zwar wegen seiner Frau. Die Gemeinde hat ihren neuen Bürgermeister also der Liebe zu verdanken.

Bauen auf solidem Grund

Auf das Bürgermeisteramt kann er sich heute Vollzeit konzentrieren, er ist nämlich bereits pensioniert. Von seinem Vorgänger Johann Urschler will er sich einiges abschauen. "Er war sehr konsequent und zielstrebig. Ein 'Macher', wie man sagt. Er hat viel gemacht in der Gemeinde, darauf kann man gut aufbauen", steut Zehner Rosen. Er lobt Urschlers gutes Siedlungsprogramm, auf das er weiterführen und ausbauen möchte.

Landlfucht effektiv entgegen gewirkt

"Wir haben seitens der Gemeinde entsprechend Gründe gekauft, die preislich für uns erschwinglich waren, und haben sie zu günstigen Preisen weiterverkauft", erzählt Zehner. Die Lage der Gemeinde gleich an der Autobahn bietet sich für Häuslbauer auch exzellent an. Dadurch sind nämlich auch Pendler in die nächsten Städte schnell am Arbeitsplatz. Die Strategie hat sich rentiert: 40 Familien haben in den letzen Jahren in Großwilfersdorf gebaut. "Dadurch sind viele junge Leute da - das ist auch gut für den Kindergärten und Schulen", freut sich Zehner.

Was dem ehemaligen Musikvereins-Obmann noch am Herzen liegt? "Die Unterstützung der Vereine so gut es geht."

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