15:27 Uhr  //  KW 51  //  Montag, 16. Dezember 2019  //  1250 Kollegen online

Vetreter der Marktgemeinde Ardagger, darunter Bürgermeister und Vizepräsident des niederösterreichischen Gemeindebundes, und der Marktgemeinde Blindenmarkt erhalten ihr "familienfreundlichegemeinde"-Zertifikat von Gemeindebundpräsident Alfred Riedl und Familienministerin Ines Stilling. ©Harald Schlossko

Die Kleinregion Donau-Ybbsfeld erhielt die einzige "familienfreundlicheregion"-Auszeichnung. Zu dem Zusammenschluss zählen Ardagger, Blindenmarkt, Ferschnitz, Neustadtl an der Donau, St. Georgen am Ybbsfeld und Viehdorf. ©Harald Schlossko

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Preisverleihung

Wenn's den Kindern gut geht

111 österreichische Gemeinden wurden vom Familienministerium und dem Gemeindebund als besonders familienfreundlich ausgezeichnet. Das Zertifikat bietet Gemeinden die Möglichkeit, ihren Standort als Wirtschafts- und Lebensraum zu stärken.

Immer mehr Bürgermeisterinnen und Bürgermeister setzen auf gelebte Kinder- und Familienfreundlichkeit. Diesen erfreulichen Umstand ehrten Mag. Ines Stilling, Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend, und Bgm. Mag. Alfred Riedl, Präsident des Österreichischen Gemeindebundes, im Rahmen einer festlichen Zertifikatsverleihung in Wien. 111 Gemeinden und einer Region wurden am 26. November 2019 das staatliche Gütezeichen "familienfreundlichegemeinde" für ihr Engagement verliehen. Zusätzlich zu dieser Ehrung erhielten 72 österreichische Gemeinden das UNICEF-Zusatzzertifikat "Kinderfreundliche Gemeinde."

UNICEF kürt kindergerechte Kommunen

Um diese zusätzliche Auszeichnung des Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen zu erhalten, muss die Gemeinde im Rahmen des Auditprozesses Maßnahmen in speziellen kinderrechtsrelevanten Themenbereichen setzen. Mit der UNICEF Zusatzauszeichnung "Kinderfreundliche Gemeinde" sollen Gemeinden daher verstärkt Augenmerk auf die Bedürfnisse von Kindern legen. "Familie & Beruf Management GmbH" bietet kostenlose Informationsveranstaltungen sowie Workshops und Arbeitsunterlagen zum Zusatzzertifikat an.

Riedl lobt familiengerechte Initiativen

"Dass eine Gemeinde sich selbst ein Arbeitsprogramm für den Weg zur Familienfreundlichkeit gibt, fördert die nachhaltige Umsetzung und Verankerung der Maßnahmen. Insbesondere die Einbindung der Bürgerinnen und Bürger ist einer der größten Erfolgsfaktoren für diesen Prozess", lobte Gemeindebundpräsident Riedl die familienfreundlichen Gemeinden. Als Bürgermeister der niederösterreichischen Gemeinde Grafenwörth durfte er sich auch selbst über die "familienfreundlichegemeinde"-Auszeichnung freuen. 

Über ein Viertel der österreichischen Gemeinden nahmen teil

Das Mehr an Familienfreundlichkeit in der Gemeinde hat nachweislich positive Effekte für den Standort. Insgesamt haben bereits über 530 Gemeinden bundesweit am Audit "familienfreundlichegemeinde" teilgenommen Das sind rund 29 Prozent aller österreichischen Gemeinden. Somit profitieren bereits über 2,5 Millionen Bürgerinnen und Bürger, also ein Drittel der Gesamtbevölkerung, von den familienfreundlichen Maßnahmen.

Mehr Informationen zum Audit-Prozess finden Sie auf der Homepage der "Familien & Beruf Management GmbH."

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