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WiFi4EU sponsort die Installation von frei zugänglichen W-Lan Standorten an Plätzen des öffentlichen Lebens ©paisan191 - Fotolia.com

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Europa

WiFi4EU: Gratis W-Lan-Hotspot für Gemeinden

Ein top-moderner W-Lan-Hotspot in der Gemeinde und das ganze auch noch gratis? Die Initiative WiFi4EU macht es möglich. Ab Sommer 2017 möchte die EU-Kommission damit in einem ersten Schritt bis zu 8.000 europäischen Gemeinden zu einem öffentlichen W-Lan Hotspot verhelfen.

Die Breitbandoffensive zur Stärkung des ländlichen Raums ist nicht nur österreichweit ein heißes Thema, sondern auch in der EU möchte man die Internetanbindung der Bürger stärken. Mit WiFi4EU hat die EU-Kommission eine Initiative geschaffen, die den Ausbau von öffentlichen und frei zugänglichen W-Lan-Hotspots auf kommunaler Ebene fördern will. Allen Bürgern soll so künftig an zentralen Orten der Gemeinden ein kostenloser Internetzugang ermöglicht werden. "Es sollte keine Rolle spielen, wo man lebt oder wie viel man verdient", erklärte der Präsident der Europäischen Kommission Jean-Claude Juncker.

120 Millionen Euro für Internet in bis zu 8.000 Gemeinden

Finanziert wird die Initiative aus der Connecting Europe Fazilität. Mit einem anfänglichen Budget von insgesamt 120 Millionen Euro möchte die Kommission von Mitte 2017 bis 2019 bis zu 8.000 Gemeinden bei der Installation von modernen W-Lan Standorten finanziell unterstützen.  "Wir versprechen, bis 2020 jedes europäische Dorf und jede Gemeinde mit einem frei zugänglichen W-Lan-Internetanschluss an den zentralen Orten des öffentlichen Lebens auszustatten", so Juncker. Gemeinden soll dadurch ermöglicht werden, innovative digitale Serviceangebote wie etwa eGovernment, eHealth oder eTourismus zu fördern.

First come, first serve

Die Initiative ist vor allem für jene Gemeinden interessant, in denen es noch keinen Internetanschluss dieser Art gibt. WiFi4EU bietet genau solchen kommunalen Interessenten die Bezahlung der notwendigen Ausstattung und der Installation eines Internet Hotspots über Wertebons an. Für die Folgekosten wie Betreibergebühren und Instandhaltungskosten müssen die Gemeinden selbst aufkommen.

Pro Gemeinde kann nur ein Wertebon ausgestellt werden. Die Vergabe der Wertebons erfolgt über ein First-Come-First-Serve-Prinzip, wobei auch auf eine geographische Balance in der Verteilung Acht gegeben wird. In einem ersten Pilotprojekt steht im Sommer 2017 ein Budget von 20 Millionen Euro für etwa 1.000 Gemeinden zur Verfügung. Bewerben können sich die Gemeinden vorraussichtlich ab Mai/Juni 2017.

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