09:27 Uhr  //  KW 50  //  Freitag, 15. Dezember 2017  //  2590 Kollegen online

Ohne große Überraschungen ging die Salzburger Bürgermeisterwahl über die Bühne. Die beiden Favoriten Harald Preuner (ÖVP) und Bernhard Auinger (SPÖ) werden sich in der Stichwahl am 10. Dezember nochmal matchen müssen. Überraschend niedrig war hingegen die Wahlbeteiligung.

ÖVP und FPÖ hätten eine Zweidrittelmehrheit, wäre Österreich nur ländlich. Die SPÖ konnte hauptsächlich in Städten punkten. Es gibt aber auch am Land Regionen, wo die ÖVP vergleichsweise schwach abgeschnitten hat.

Superwahlsonntag in Krems: Neben der Zusammensetzung des künftigen Nationalrats mussten die Wähler auch über den künftigen Gemeinderat entscheiden. Dabei konnte die SPÖ im Gemeinderat ihre Mehrheit sogar noch ausbauen. Für den Nationalrat wählte die Mehrheit türkis.

Nicht nur bei den Wienern, sondern im ganzen Land hat sich die österreichische Antwort auf das Oktoberfest bereits als Fixpunkt im Kalender durchgesetzt. Mit dem traditionellen Bieranstich von Ex-Ski-Ass Hans Knauß wurde die Wiesn mit dem traditionellen Bieranstich eröffnet.

Nach der Attacke auf den Bürgermeister der oö. Gemeinde Dimbach scheinen persönliche Gründe für den Täter ausschlaggebend gewesen zu sein. Er macht den Ortschef für seine negativen Lebenserfahrungen verantwortlich. Die erste Einvernahme lässt aber noch keine endgültigen Schlüsse zu.

© Mayr Peter

Der Amtsleiter der oberösterreichischen Gemeinde Dimbach rettete seinem Bürgermeister vermutlich das Leben: Nachdem ein Mann das Gemeindeamt stürmte und den Bürgermeister mehrmals angriff, ging er dazwischen und wurde am Ende sogar selbst verletzt.

Eine Gemeinderatssitzung an sich ist noch nichts Außergewöhnliches. Dass es dabei manchmal hoch her gehen kann, auch. Im Tiroler Gschnitz endete der Abend der Gemeinderatssitzung für den Bürgermeister aber im Krankenhaus.

Über 250 amerikanische Bürgermeister strotzen dem Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen. Die Welt zieht nach und Klimafunktionäre machen sich international für die weitere Kooperation stark.

Österreichs Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl forderte die Regierung im heutigen Ö1-Morgenjournal auf, die letzten fast fertig verhandelten Projekte wie die Aktion 20.000 oder das Schulreformpaket auch noch umzusetzen. Auch eine sinnvolle Wahlrechtsreform wäre wichtig.

Strafrecht, Schadenersatzhaftung, Verwaltungsvereinfachungen, staatsfeindliche Bewegungen - die Liste der Anliegen, die Gemeindebund-Chef Alfred Riedl in das Justizministerium mitnahm, war lang. Wolfgang Brandstetter zeigte großes Verständnis und versprach, sich den Vorschlägen der Gemeinden anzunehmen.

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