09:26 Uhr  //  KW 50  //  Freitag, 15. Dezember 2017  //  2590 Kollegen online

Aufgrund der seit Juli geltenden automatischen Arbeitnehmerveranlagung ist nun das September-Aufkommen an veranlagter Einkommensteuer um 80 Prozent eingebrochen, womit die November-Vorschüsse um rund vier Prozent geringer ausfallen.

Die Basis für die Berechnung der Ertragsanteile, die auf den Einwohnerdaten zum Stichtag 31. Oktober 2016 beruht, ist da. Schauen Sie nach, welche Einwohnerzahlen für Ihre Gemeinde herangezogen werden!

Die gute Entwicklung der Umsatzsteuer und eine weiterhin starke Körperschaftsteuer sorgen im Bundesschnitt für ein Plus von gut fünf Prozent bei den Oktober-Vorschüssen.

Geld-Klammer (Bildrechte: Microsoft Online)

Die Mineralöl- und die Körperschaftsteuer bremsen die September-Vorschüsse. Daher liegen diese bundesweit bei plus 2,3 Prozent.

Das Hoch bei den Ertragsanteilen bleibt stabil: Auch im August werden die Vorschüsse auf die Ertragsanteile für die Gemeinden ohne Wien bei 5,5 Prozent im Plus liegen.

Der Sommer beschert den Gemeinden nicht nur hohe Temperaturen, sondern bewirkt auch bei den Ertragsanteilen wieder ein merkbares Plus. Um 11,3 Prozent steigen die Ertragsanteil-Vorschüsse im Juli für die Gemeinden ohne Wien.

Das starke Plus im Mai war noch keine Trendwende für eine positivere Entwicklung der Ertragsanteile, denn die Juni-Vorschüsse liegen wieder im Minus. Die bessere Konjunkturentwicklung lässt jedoch hoffen.

Die Temperaturen waren zuletzt zwar im Minusbereich - die Ertragsanteile nach der mehrmonatigen Durststrecke endlich wieder im Plus. Die aktuellen Mai-Ertragsanteile-Vorschüsse liegen bei plus 5,4 Prozent für die Gemeinden ohne Wien.

Minus 2,8 Prozent bei den Ertragsanteil-Vorschüssen im April. Grund für die Talfahrt zum fünften Mal in Folge ist die rückläufige Grunderwerbsteuer.

Bereits das vierte Monat in Folge liegen die Vorschüsse im Minus (-2,9 Prozent für die Gemeinden ohne Wien). Dieses schlechte Ergebnis resultiert aus dem Vergleich eines durch Steuerreformvorzieheffekte stark überhöhten März 2016 mit einem normalen März 2017.

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