00:33 Uhr  //  KW 12  //  Sonntag, 26. März 2017  //  6 Kollegen online

Wenn in Oberösterreich von den "Sandlern" die Rede ist, sind nicht zwangsläufig Landstreicher damit gemeint. Im nördlichen Mühlviertel, nahe an der Tschechischen Grenze liegt eine Gemeinde mit dem interessanten Namen "Sandl". Klingt nicht gerade einladend - woher hat die Gemeinde bloß ihren Namen?

Von allen Fingern, welcher ist der schönste Finger? Der Munderfinger! Bei der Namensgebung ihrer Gemeinde hatten die Munderfinger weder die Finger im Mund noch im Spiel.

Was sich viele Menschen in Österreich versprechen, kann eine Rotte der Markgemeinde Altenfelden halten: Freileben im Mühlviertel klingt nach einem Mekka für Aussteiger. Das Ortsschild erstrahlt als verheißungsvoller Wegpfeiler in ein besseres Leben. Doch was steckt wirklich hinter der Ortsbezeichnung?

Ordentlich Verwirrung kann der Name einer Martkgemeinde im Westen der Steiermark stiften. Wer das Ortsschild der Gemeinde Haus passiert, erblickt deutlich mehr als nur ein Haus - trotz allem ist der Ortsname bei der Einzahl geblieben. Oder gibt es unter den vielen Häusern in Haus etwa ein ganz besonderes?

Die Gemeinde St. Jakob in Defereggen beherbergt ein gar sonderliches Dörfchen. Ist Rinderschinken in Osttirol der Ort schlechthin, wenn es um Fleischgenuss geht? Die Suche nach der Herkunft des Namens erfordert in jedem Fall keine Spürnase, die sensibel auf Wurst reagiert.

Diese Frage stellten sich die fünf Comedians bei der ORF-Sendung "Was gibt es Neues?". Tatsächlich gibt es das Sackamt in der oberösterreichischen Gemeinde Ottensheim. Dahinter steckt eine äußerst findige Maßnahme gegen Plastiksackerl.

Bei Einfahrt in die Gemeinde Klaus ist für Neuankömmlinge fraglich, ob es sich beim Taferl um ein Namensschild oder das Ortsschild handelt. Ist es möglich, dass die Vorarlberger Gemeinde sich nach dem doch so deutschen Burschennamen benannt hat? Um das herauszufinden, müssen wir in der Geschichte viele Jahrhunderte zurückgehen.

Wenn Reisende die Marktgemeinde Lockenhaus passieren, lassen sich die Leute schnell zu allerlei haarsträubenden Vermutungen zur Namensgründung hinreißen. In stillen Winkeln des Dorfes munkelt man sogar, dass die Erfindung der Dauerwelle dieserorts zu suchen ist. Woher sonst sollte die Marktgemeinde wohl ihren Namen haben?

Der Gemeindename Allerheiligen im Mühlkreis wirft allerlei Fragen auf. Pilgern die Anwohner von Allerheiligen, ihrem Ruf treu bleibend, täglich zu den Gräbern ihrer Lieben? Rein aus organisatorischen Gründen müssen wir das wohl stark anzweifeln.

Große Augen und kollektives Schmunzeln ist von den Urlaubsgästen der Gemeinde St. Lorenz zu vernehmen, wenn sie vom Ortsteil Schwarzindien hören. Unsere Redaktion ist dem Ursprung des sonderbaren Namens auf den Grund gegangen.

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