17:18 Uhr  //  KW 33  //  Sonntag, 20. August 2017  //  8 Kollegen online

Karl-Heinz Lambertz, Senator der Deutschsprachigen Gemeinschaft Belgiens (DG), wurde am 12. Juli 2017 von den Mitgliedern des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR) zu ihrem neuen Präsidenten für die kommenden zweieinhalb Jahre gewählt. Der langjährige Vizepräsident löst damit Markku Markkula ab.

Politische Laufbahn begann bereits mit 23

Von 1975 bis 1980 war er Präsident des Rates der Deutschsprachigen Jugend, zeitgleich war er Mitglied des Ausschusses für die offizielle deutsche Übersetzung von Gesetzen und Erlassen. Im selben Jahr wurde er für die "Parti Socialiste" zum Abgeordneten im damaligen Rat der deutschen Kulturgemeinschaft gewählt. Er gehörte seither dem Gremium, das von 1984 bis 2004 Rat der Deutschsprachigen Gemeinschaft hieß und seit 2004 die Bezeichnung Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft führt, an. Von 1981 bis 1990 war er Vorsitzender der sozialistischen Fraktion. Innerhalb dieser  Partei war er von 1984 bis 1990 Präsident des deutschsprachigen Gebietsverbands. Seit 1981 ist er außerdem Mitglied des Parteivorstandes. 1990 wurde er Gemeinschaftsminister für Medien, Erwachsenenbildung, Behindertenpolitik, Sozialhilfe und Berufsumschulung. Ab 1995 umfasste seine Zuständigkeit das Ressort Jugend, Ausbildung, Medien und Soziales. Zusätzlich war er von 1995 bis 1997 Stadtratsmitglied in Eupen, Regierungssitz der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien. 1999 übernahm er das Amt des Ministerpräsidenten der DG, zugleich war er als Minister für Beschäftigung, Behindertenpolitik, Medien und Sport zuständig.

Wechsel zum Europäischen Ausschuss der Regionen

Im selben Jahr wurde er auch Mitglied des AdR, wo er für den Ausschuss für Kultur, Bildung und Forschung und im Fachausschuss für Wirtschafts- und Sozialpolitik tätig war. Seit 2000 ist er Mitglied im Kongress der Gemeinden und Regionen ...

Mit dem Amtsantritt von Christian Hellmer wurde am 17. Juli 2017 in der niederösterreichischen Gemeinde Großengersdorf ein Generationswechsel vollzogen. Der 48-Jährige folgt Josef Staut, der nach 22 Jahren im Dienst zurückgetreten ist. Doch hier wurde nichts dem Zufall überlassen.

"Meine Schwägerin hat mich überredet"

Seit 30 Jahren arbeitet der 48-Jährige bei der Niederösterreichischen Versicherung im Außendienst. Bevor Hellmer 2010 in den Gemeinderat gewählt wurde, hatte er mit Politik nichts am Hut. Seinen Weg in die Politik fand er durch seine Schwägerin, die Mitglied im Gemeinderat war. "Meine Schwägerin meinte, ich könnte gut reden und, dass ich viele Leute kenne. Genau das wäre wichtig für die Politik. So ließ ich mich dazu überreden", erzählte Hellmer schmunzelnd. Seine Schwägerin reichte dann einen Vorschlag beim Parteiobmann ein und schlug ihn als Kandidaten vor. Als Hellmer in den Gemeinderat gewählt wurde, begannen auch die Planungen für seine Zukunft in der Gemeinde. "Schnell war klar, dass ich irgendwann das Amt des Bürgermeisters übernehmen wollte", so Hellmer.

Nichts dem Zufall überlassen

Mit dieser Ankündigung wurde auf die Zeit des Bürgermeisteramtes hingearbeitet, da sich sonst niemand als möglicher Nachfolger Stauts zur Verfügung stellte. 2015 wählte ihn der Vorstand zum Vizebürgermeister, damit Hellmer bereits anfangen konnte, im Bürgermeisteramt mitzuarbeiten. Altbürgermeister Staut war mit dieser Vereinbarung ebenfalls einverstanden. Bei der letzten Bürgermeisterwahl 2012 hatte Hellmer bereits mehr Stimmen als Staut, doch er nahm die Wahl nicht an, da ausgemacht war, dass er erst bei der nächsten Amtsperiode Bürgermeister werden sollte.

Ortsbild ist ein wichtiger Faktor

Dank der ...

Alfred Brandstätter wurde am 21. Juli 2017 bei der Gemeinderatssitzung einstimmig zum neuen Bürgermeister der Gemeinde Zöbern in Niederösterreich gewählt und tritt damit die Nachfolge von Johann Nagl an. Er wurde bereits vom Altbürgermeister für die Wahl vorgeschlagen.

"Ich bin sozusagen in die Politik hineingewachsen"

Seine politische Laufbahn begann bereits mit 19 Jahren, mit der Gründung der Jungen ÖVP, wo er 1981 zum Obmann gewählt wurde. "Und da blieb ich dann pickn, wie man so schön sagt", antwortete Brandstätter auf die Frage, warum er in die Politik gegangen ist. 1990 wurde er in den Gemeinderat gewählt. Fünf Jahre später wurde er geschäftsführender Gemeinderat für Bau, Ortsentwicklung und Wirtschaft, wo er bis zur Bürgermeisterwahl tätig war. Nachdem schon Altbürgermeister Nagl betonte, dass er sich Alfred Brandstätter als Nachfolger vorstellen könnte, war es nur noch ein formeller Akt. "Wenn ich die Zustimmung bekomme, werde ich das Amt des Bürgermeisters antreten", sagt Brandstätter. Nach einer einstimmigen Wahl wurde er zum neuen Ortschef und freut sich auf die Zusammenarbeit.

Gesundheit liegt ihm besonders am Herzen

Nicht nur politisch ist der neue Bürgermeister sehr engagiert, auch das Thema Gesundheit ist für ihn sehr wichtig. Nach der Schulzeit machte er eine Lehre zum Spengler und Installateur. Seit 1992 ist er im Landesklinikum Hochegg in der Haustechnik als Installateur beschäftigt. Natürlich musste er die Arbeitszeit nach Antritt des Bürgermeisteramtes reduzieren, doch jetzt lässt es sich gut vereinbaren, meint der neue Bürgermeister. Der 54-Jährige ist seit 2013 auch in der Niederösterreichischen Arbeiterkammer als Kammerrat aktiv. Da dieses Amt auch viel Zeit in Anspruch nimmt, wird Brandstätter diese Tätigkeit zwar bis zum Ende der Periode 2019 weiterführen, ...

Der bisherige Vize der Gemeinde Lobmingtal, Christian Wolf, tritt die Nachfolge von Heribert Bogensperger an, der sich aus der Politik zurückzog. Wolf wurde am 2. Mai 2017 mit elf von 15 Stimmen zum neuen Bürgermeister der steirischen Gemeinde gewählt.

Vom Landwirt zum Ortschef

Der Landwirt Christian Wolf zog vor zehn Jahren in den Ortsteil Kleinlobming, das im Rahmen der steiermärkischen Gemeindestrukturreform 2015 mit der Gemeinde Großlobming zusammengeschlossen wurde und anfangs Großlobming hieß. Nach einem entsprechenden Gemeinderatsbeschluss trägt die Gemeinde seit 2016 den Namen Lobmingtal. Bogensperger, damals Bürgermeister von Großlobming, wollte an seiner Seite einen Vertreter aus Kleinlobming. Für Wolf ist wichtig, dass es nichts Trennendes gibt: "Ich sehe die Gemeinde als Gesamtes, als Lobmingtal. Entsprechend möchte ich für alle Bürger da sein, egal woher sie sind oder auch welchen Beruf sie ausüben."

Der neue Bürgermeister ist erst seit 2015 in der Politik tätig. Sein Wunsch war es damals, das Gemeindegeschehen mitzugestalten. So engagierte sich der Landwirt bei einigen Vereinen und übernahm vor sechs Jahren den Bauernbund in Kleinlobming. Bei der Gemeinderatswahl 2015 wurde er dann vom Gemeinderat zum Vizebürgermeister gewählt. Zwei Jahre später wird er nun Bürgermeister der Gemeinde Lobmingtal.

Leben am Land

Seine Kindheit verbrachte Christian Wolf in der Gemeinde Rachau bei Knittelfeld, wo er in der elterlichen Landwirtschaft aufwuchs und in seiner Jugendzeit alle Verpflichtungen des ländlichen Lebens kennenlernen durfte. Danach arbeitete er 16 Jahre als Zimmerer und zog in die damalige Gemeinde Kleinlobming, wo er die Landwirtschaft von seinem Großonkel übernehmen durfte. Da sich dieser Betrieb nach einigen Jahren nicht mehr weiterentwickelte, baute er ihn ...

Manfred Wegscheider tritt am 31. Juli 2017 als Bürgermeister der steirischen Stadtgemeinde Kapfenberg zurück und schlägt seinen derzeitigen Vize Fritz Kratzer als seinen Nachfolger vor. Nach fünf gemeinsamen Jahren will Wegscheider sein Amt in jüngere Hände legen. Am 4. September 2017 soll Kratzer in einer außerordentlichen Gemeinderatssitzung zum neuen Bürgermeister gewählt werden.

"Kreisky-Ära war ausschlaggebend"

Mit 21 Jahren begann der politische Werdegang von Wegscheider mit seinem SPÖ-Parteibeitritt. "Kreisky war ausschlaggebend für meine politische Karriere. Er öffnete Österreich für Neues und prägte es, wie kaum ein anderer Bundeskanzler. Er machte das Land zu einem modernen Industrie- und Sozialstaat – demokratisch, liberal und weltoffen", sagt der Bürgermeister rückblickend. Im Laufe der Zeit wechselte er vom Gemeinderat, zum Bildungs-und Kulturreferent bis hin zum Stadtrat. Ab 1995 war er Vizebürgermeister und Referent für Bürgerbeteiligung und im Jahr 1999 wurde er erstmals zum Bürgermeister der Stadtgemeinde Kapfenberg gewählt.

Von der Gemeinde zum Landtag

2005 wurde Franz Voves als erster SPÖ-Politiker zum Landeshauptmann der Steiermark gewählt. Er bot Manfred Wegscheider an, nach Graz in den Landtag zu wechseln. "Das war keine leichte Entscheidung für mich, denn bei den Gemeinderatswahlen 2005 erhielt ich 77,7 Prozent der Stimmen. Ich habe mich dann aber für meine Funktion im Land und gegen das Bürgermeisteramt entschieden, weil ich der Stadtgemeinde Kapfenberg etwas zurückgeben wollte", meint Wegscheider. Er nahm die Funktion als Landesrat für Sport, Umwelt und erneuerbare Energie an, 2010 wurde er zum ersten Präsident des Landtags Steiermark gewählt.

Die Gemeindepolitik ließ ihn nie ganz los: Im Herbst 2012 wollten ihn die Bürger von Kapfenberg wieder als ...

Generationswechsel in Staatz: Daniel Fröschl wurde am 20. April 2017 mit einer Mehrheit von zehn zu neun Stimmen zum neuen Bürgermeister der niederösterreichischen Gemeinde gewählt. Nach dem Rücktritt von Leopold Muck übernimmt mit Daniel Fröschl die nächste Generation zukünftig die politische Verantwortung in der 1.970-Einwohner-Gemeinde.

Frischer Wind in der Gemeinde

"Ich habe das Amt des Bürgermeisters angestrebt, aber jetzt kommt es doch früher als erwartet", erzählt Fröschl. Zweieinhalb Jahre konzentrierte sich der 27-Jährige auf die Vorbereitung für das Amt des Ortschefs. Daniel Fröschl stammt aus der Katastralgemeinde Ernsdorf und zog erst 2015 in den Gemeinderat von Staatz ein. Nun zählt er zu der Gruppe der zweitjüngsten Bürgermeister in Österreich, gemeinsam mit Markus Baier aus der Gemeinde Zellerndorf und Michael Wurmetzberger aus der Gemeinde Kaumberg, beide in Niederösterreich.

Sein Gegenkandidat Vizebürgermeister Johann Holzapfel musste sich mit neun von 20 Stimmen knapp geschlagen geben. Er sieht in Fröschl die Chance auf eine bessere Zusammenarbeit: "Bisher wurden wir häufig mit fertigen Projekten konfrontiert. Und neue Ideen wurden mit "Das war schon immer so und bleibt auch so" abgetan." Er wünscht sich, dass man in Zukunft an einem Strang zieht: "Wir wollen jeden Stein einmal umdrehen und bewerten, was wirklich notwendig und sinnvoll für die Gemeinde ist. Es ist ein Neustart", so Holzapfel gegenüber der NÖN über die Zusammenarbeit mit Fröschl.

"Nur gemeinsam sind wir stark"

Mit dem Altbürgermeister Leopold Muck verbindet Daniel Fröschl eine hervorragende Zusammenarbeit und so wurde auch die Amtsübergabe gewissenhaft vorbereitet. "Leopold Muck hatte in den vergangenen 22 Jahren die Marktgemeinde entscheidend geprägt: Felsenbühne ...

Daniela Engelhart wurde bei der Gemeinderatssitzung am 19. April 2017 zur neuen Bürgermeisterin der niederösterreichischen Gemeinde Obritzberg-Rust gewählt. Sie folgt Gerhard Wendl, der am 5. April 2017 das Amt zurücklegte. Obwohl die 38-Jährige anfangs gar nicht Bürgermeisterin werden wollte, entschied sie sich dann doch es zu versuchen und wurde mit 14 von 20 Stimmen zur Frau an der Spitze der 2.308-Einwohner-Gemeinde ernannt.

Dann kam alles anders

"So richtig klar war es mir erst einen Tag vor der Wahl am 18. April 2017, dass ich Bürgermeisterin werden will", beschreibt Engelhart überrascht. Begonnen hat ihre Laufbahn in der Gemeinde vor zwölf Jahren, als sie vom Gemeinderat angesprochen wurde, sich als Kandidatin aufstellen zu lassen. Nach neun Jahren im Gemeinderat wurde sie zur geschäftsführenden Gemeinderätin erhoben, in der sie für die Volksschulen und Kindergärten im Ort verantwortlich war. Ein Jahr später wurde Engelhart Vizebürgermeisterin, worauf zwei Jahre später die Wahl zur Bürgermeisterin folgte.

Landwirtschaft als zweites Standbein

Neben ihrem Amt als Bürgermeisterin betreibt sie gemeinsam mit ihrem Mann eine Landwirtschaft, für die sie auch viel Zeit aufbringen muss. Dazu gehören morgens und abends auch Stalltätigkeiten. Das Amt der Bürgermeisterin nimmt nun doch mehr Zeit in Anspruch, als vorerst gedacht. "Zum Glück lässt sich beides gut vereinbaren, da ich mir die Zeit selbst einteilen kann", erzählt die Bürgermeisterin.

Alte Projekte weiterführen

Neue Projekte stehen momentan nicht an der Tagesordnung von Engelhart. Sie schließt an die Pläne des Altbürgermeisters an, womit auch die Verlegung der Glasfaserleitungen im Bezirk zählt. "Diese müssen erstmal abgeschlossen werden. Außerdem wurde durch dieses ...

Der Gemeinderat wählte am 9. Juli 1999 Johann Nagl mit großer Mehrheit (16 von 19 möglichen Stimmen) zum Bürgermeister der niederösterreichischen Gemeinde Zöbern. Ein Jahr später bei der regulären Wahl gewann er sogar einstimmig. Und am 9. Juli 2017 – genau 18 Jahre später – tritt Nagl seinen Rücktritt an. Vizebürgermeister Manfred Vollnhofer übernimmt vorerst die Amtsgeschäfte.

Anfänge in der Landwirtschaft

Nach der Pflichtschule machte der jetzige Altbürgermeister eine Ausbildung zum land- und forstwirtschaftlichen Facharbeiter in Warth. Nachdem sein älterer Bruder die elterliche Landwirtschaft übernahm, entschied er sich einen kaufmännischen Umschulungskurs zu besuchen. Danach war er zwei Jahre für die Raiffeisenbank in Gloggnitz tätig, bevor er 1974 als Gemeindesekretär in Zöbern angelobt wurde. Das Ziel, Bürgermeister der Gemeinde zu werden, entwickelte sich erst im Laufe der Zeit. 16 Jahre später war Nagl im Gemeinderat tätig, bis er dann 1995 Vizebürgermeister wurde und 1999 die Wahl zum Bürgermeister für sich entschied.

Aktiv in der Kirche und als Feldfruchtberichterstatter

Bevor Nagl allerdings Bürgermeister des 1.434-Einwohner-Ortes wurde, war er im Pfarrgemeinderat aktiv. Da er ein sehr engagiertes Mitglied der Gemeinde war, das regelmäßig den Gottesdienst aufsuchte, bot ihm der Pfarrer einen Posten in der Kirche an. Dieser reichte vom Kommunionsspender bis zur Position des stellvertretenden Vorsitzenden des Pfarrgemeinderates. Nicht nur die Kirche konnte von Nagls Einsatz profitieren, auch die Freiwillige Feuerwehr im Ort schätzt seine langjährige Mitgliedschaft.

Neben seiner Tätigkeit als Bürgermeister ist er auch als Feldfruchtberichterstatter für die Statistik Austria im Einsatz. In der Wachstumsperiode von Mai bis Oktober übermittelt er Daten zur Vegetation, Wachstumsstand ...

Nach nunmehr 31 Jahren in der Gemeindepolitik - davon vier Jahre als Gemeinderat, fünf Jahre als Vizebürgermeister und 22 Jahre als Bürgermeister - ist es für Josef Staut an der Zeit für einen Generationswechsel in der Gemeindeführung. Mit 15. Juli 2017 wird er sein Amt als Bürgermeister und sein Gemeinderatsmandat zurücklegen und die Führung der niederösterreichischen Gemeinde Großengersdorf in jüngere Hände legen.

Rückblick auf die Zeit in der Gemeinde

Auf die Frage, welche Pläne er denn für die Zukunft habe, antwortete der neue "Altbürgermeister" schmunzelnd: "Naja das Leben genießen, was will man denn Anderes machen mit knapp 70 Jahren?" Nun führt erstmal Vize-Bürgermeister Christian Helmer die Geschäfte bis zur Wahl weiter.

Den Weg in die Gemeinde hat Josef Staut schon 1986 mit der Angelobung zum Gemeinderat eingeschlagen. Vier Jahre später wurde er Vizebürgermeister der 1.430-Einwohner Gemeinde, worauf fünf Jahre später die Wahl zum Bürgermeister folgte. Insgesamt war er bei 119 Gemeinderatssitzungen, wobei er nur bei einer krankheitsbedingt nicht teilnehmen konnte.

Verwirklichung vieler Projekte

Der Altbürgermeister blickt stolz auf die 31 Jahre zurück, in der er in der Gemeinde viele Vorhaben verwirklichen konnte. "Der Kindergarten war sicher ein großes Projekt, eines das mir besonders am Herzen gelegen ist", erzählt Staut. "Wir hatten ja bis dahin nur eine provisorische Kindergartengruppe." Heute steht ein neuer und gut ausgestatteter Platz für die Kinderbetreuung zur Verfügung. Außerdem wurde die Volksschule modernisiert und ein Turnsaal gebaut.

Unter seiner Leitung konnte der Windpark Großengersdorf mit fünf Anlagen seinen Betrieb aufnehmen und für die gemeindeeigenen Gebäude, die im Hinblick auf die thermische ...

In der Führungsriege des NÖ Gemeindebundes gibt es einen Personalwechsel: Mag. Gerald Poyssl folgt auf MMag. Gerald Kammerhofer als Geschäftsführer.

Ein Kremser wird neuer Landesgeschäftsführer

Am 25. Juni 1975 geboren, hat er Kindheit und Jugend in Krems verbracht. Nach dem Abschluss des Oberstufenrealgynasiums der Englischen Fräulein Krems 1993 und der Ableistung des Präsenzdienstes, studierte er von 1994 bis 2001 Rechtwissenschaften.

Seine berufliche Karriere begann der 42-Jährige 2002 bei der Steuerberatungskanzlei PriceWaterhouseCoopers in Wien und wechselte 2004 wieder nach Krems in die Steuerberatungskanzlei Astoria. 2007 begann seine Laufbahn im NÖ Landesdienst zunächst in der Bezirkshauptmannschaft Mistelbach. Schon nach drei Monaten wechselte er in die BH Hollabrunn. Er war dort als Fachgebietsleiter für Gewerbe- und Anlagenrecht und später für Strafen, Verkehr, Forstwesen und Jagd tätig. Vier Jahre später war die nächste Station in Korneuburg, wo er Fachgebietsleiter für Allgemeine Verwaltung und das Mineralrohstoffgesetz wurde. Von Juli 2011 bis September 2013 war der Vater zwei Kinder - Moritz, vier Jahre, und Amelie, ein Jahr - im Landtagsklub der NÖ Volkspartei bis ihn im Oktober 2013 Erwin Pröll in sein Büro holte.

"Erfahrener Kommunaljurist und Politikkenner"

"Wir freuen uns, dass wir mit Gerald Poyssl einen erfahrenen Kommunaljuristen und Politikkenner für die Leitung unserer kommunalen Interessenvertretung gewinnen konnten. Rechtsberatung, politische Unterstützung und Service für die Gemeinden sind wesentliche Stärken unserer täglichen Arbeit. Diesen erfolgreichen Weg wollen wir auch mit Gerald Poyssl fortsetzen", so NÖ-Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl.

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