05:29 Uhr  //  KW 17  //  Montag, 24. April 2017  //  2 Kollegen online

Karl Gabler, der Bürgermeister der Waldviertler Gemeinde St. Bernhard - Frauenhofen legt nach elf Jahren an der Spitze sein Amt nieder. Am 12. April 2017 erfolgte der Rücktritt, sein Nachfolger wird zwei Wochen später gewählt. "Gemeinsam sind wir stark" ist das Motto des langjährigen Ortschefs der 1.250-Einwohner-Gemeinde, der stolz auf viele umgesetzte Projekte zurück blicken kann. 

Verdienter Ruhestand

Über 36 Jahre war Karl Gabler als Kommunalpolitiker in St. Bernhard - Frauenhofen im Bezirk Horn tätig. In den Gemeinderat ist er 1980 eingetreten, nach zehn Jahren wurde er Vizebürgermeister, 1996 trat er dann in die Fußstapfen seines Vorgängers Josef Steinböck und wurde Bürgermeister. "Mir war damals bewusst, dass ich mit dieser Funktion nicht nur ein schweres Erbe antrete, sondern auch eine große Verantwortung auf mich nehmen werde", sagt der 65-Jährige über seine Anfangszeit.

Nun verabschiedet sich Karl Gabler aus der Politik. Bereits vor der Gemeinderatswahl 2015 hatte er mitgeteilt, nur bis zur Halbzeit der Gemeinderatsperiode Bürgermeister bleiben zu wollen, um eine geordnete Übergabe vorzubereiten. Am 26. April 2017 wird sein Nachfolger vom Gemeinderat gewählt, seine Wunschkandidaten sind Josef Gundinger als Bürgermeister und Gabriele Kernstock als Vizebürgermeisterin.

Der ehemaliger Hauptschul- und Polylehrer lebt seit seiner Geburt in St. Bernhard - Frauenhofen im Waldviertel. Als Lehrer ist er bereits seit 2013 in Pension, nun wird er auch als Bürgermeister seinen Ruhestand antreten.

Zusammenarbeit als Mittel zum Erfolg

Wirft man einen Blick auf die Leistungsbilanz der letzten Jahre ist die Liste lang: Die Errichtung von Dorfgemeinschaftshäusern in allen Orten fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl, die Rad- und Wanderwege wurden ...

Hans Straßegger, 102. Bürgermeister des alten Bruck an der Mur und seit der Fusion mit der Marktgemeinde Oberaich erster Bürgermeister der neuen gemeinsamen Stadt, legt mit 1. Juni 2017 sein Amt zurück. Nach über 30 Jahren in der Politik ist es für den Brucker Bürgermeister nun an der Zeit sich zurückzuziehen und die Stadtangelegenheiten anderen zu überlassen. Hans Straßegger übergibt nach dreieinhalb Jahren an der Spitze der viertgrößten Stadt der Steiermark an seinen Wunschnachfolger, den bisherigen Finanzstadtrat Peter Koch.

Auf dem Weg nach oben

32 Jahre verbrachte Straßegger in der Politik. In der SPÖ fungierte er jahrelang als Stadtparteivorsitzender, Fraktionsvorsitzender und beruflich 18 Jahre lang als Bezirksgeschäftsführer. Ab 1994 war er Vizebürgermeister, bis er 2014 Bernd Rosenberger als Stadtoberhaupt folgte. "Ich habe mit großer Freude über 22 Jahre in Führungsverantwortung für die Stadt Bruck und die Bürgerinnen und Bürger gearbeitet", sagt Straßegger über seinen politischen Werdegang.

Umsetzungsorientiert und das Ohr bei den Bürgern

Straßegger ist es gelungen, die Stimmung in Bruck ins Positive zu drehen. Durch die Umsetzung zahlreicher Initiativen und Projekte kam es in Bruck zu einem Aufschwung. "Vor allem die Neupositionierung der Altstadt in Richtung einer Mischnutzung von Handel, Dienstleistung und Wohnen hat frischen Wind ins Stadtzentrum gebracht", resümiert Straßegger seine größten Erfolge der letzten Jahre. Es gelang ihm Wirtschaft und Investoren zusammenzubringen, seither erlebt die Stadt einen regelrechten Investitionsboom.

Auch auf 200 neue Wohnungen, ein neues Rehabilitationszentrum und einen neuen Handelsstandort "An der Harfe"- errichtet während seiner Amtszeit - kann Straßegger stolz sein. Gemeinsam mit der Bevölkerung ...

Nach fünfzehn Jahren kommt es in Rohrbach bei Mattersburg zu einem Wechsel an der Gemeindespitze. Günter Schmidt übernimmt das Bürgermeisteramt von seinem Vorgänger Alfred Reismüller. Der Rohrbacher Gemeinderat hat ihn in der Gemeinderatssitzung am 8. März 2017 mit 15 von 20 zwanzig Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt.

Die Burgenländische Gemeindeordnung macht es möglich, dass beim Rücktritt eines Bürgermeisters innerhalb eines Jahres vor der nächsten Wahl, dieser vom Gemeinderat und nicht von den Bürgern zu wählen ist. Bis zum Ende der Legislaturperiode und den Wahlen im kommenden Herbst wird Schmidt die Gemeinde leiten, um danach für die SPÖ Rohrbach als Bürgermeister zu kandidieren.

Mit Vernunft und Nachhaltigkeit

Der ehemalige Bürgermeister Alfred Reismüller hat in den 15 Jahren seiner Amtszeit viele seiner Ziele umgesetzt. "Es war mir besonders wichtig, mit den finanziellen Mitteln umsichtig, sparsam und nachhaltig umzugehen", sagt der Altbürgermeister über seine Zeit in der Gemeinde. "Um sich nicht in Abhängigkeiten zu begeben, ist ein finanzieller Spielraum für eine Gemeinde besonders wichtig", resümiert der knapp 60-Jährige.

Die Grenzgemeinde im Bezirk Mattersburg hat über 2.700 Einwohner und kann einen leichten aber stetigen Bevölkerungszuwachs verzeichnen. Die Rohrbacher werden in der Region seit langer Zeit "Gansbären" genannt. Woher der Spitzname kommt, darf gemutmaßt werden. Nur so viel: In der Vergangenheit galten die Rohrbacher wohl als aufbrausend wie Gänse.

Zusammenarbeit als Mittel zum Erfolg

Nun hat Günter Schmidt die Nachfolge als Ortschef übernommen. Er war zuvor bereits 15 Jahre im Gemeinderat tätig und engagiert. Zuletzt war er Bauausschussobmann. Es gibt kein Projekt der letzten Jahre, in das Schmidt nicht ...

Stolz blickt Josef Wetzelhofer auf seine langjährige Amtszeit als Bürgermeister der Gemeinde Pama zurück: "Wir haben Pama umgedreht!". Nach fast 15 Jahren ist er als Bürgermeister der Burgenländischen Gemeinde Pama zurück getreten, der Gemeinderat hat unverzüglich einen Nachfolger gewählt. Ein halbes Jahr vor den Burgenländischen Gemeinderatswahlen wurde am 16. März 2017 Manfred Bugnyar als neuer Bürgermeister angelobt.

Pama setzt auf Erneuerbare

Josef Wetzelhofer war 30 Jahre lang für die Gemeinde Pama tätig, knapp die Hälfte davon als Bürgermeister, davor als Gemeinderat und Vizebürgermeister. Das ca. 1.150 Einwohner große Pama liegt im Bezirk Neusiedl am See und heißt auf kroatisch "Bijelo Selo" (Weißes Dorf) und auf ungarisch "Lajtakörtvélyes".

Ein wichtiges Anliegen war dem Bürgermeister außer Dienst die Umwelt. In den letzten Jahren hat die Gemeinde den Ausbau und die Nutzung von Alternativenergie forciert und den Schwerpunkt auf die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen gelegt. 2003 wurde der Windpark Pama, mit acht Windenergieanlagen auf ausschließlich gemeindeeigenen Grundstücken, eröffnet. Damit kann man etwa 5.700 Haushalte versorgen. Außerdem wurden zwei Photovoltaikanlagen sowie eine Fernwärmeheizanlage errichtet, die sämtliche öffentliche Gebäude in der Gemeinde Pama versorgt.

In der Amtszeit Wetzelhofers wurde auch die Infrastruktur erweitert: Die Einwohner von Pama können sich über 70 neu errichtete Wohnungen, eine sanierte Schule, neue Radwege sowie über betreubares Wohnen freuen. "Ich kann die Gemeinde in einer guten finanziellen Lage übergeben, das ist nicht selbstverständlich", freut sich der 64-Jährige.

Auch privat ist Josef Wetzelhofer für die Umwelt engagiert. Er betreibt einen landwirtschaftlichen Bio - Pionierbetrieb, ist ...

Mit 26 Jahren ist Michael Wurmetzberger in Kaumberg seit 10. März 2017 das jüngste Gemeindeoberhaupt Niederösterreichs. Der gleichaltrige Markus Baier aus Zellerndorf ist um zweieinhalb Monate älter, aber schon seit 2015 im Amt. Wurmetzberger folgte in der 1.000-Einwohner-Gemeinde auf Langzeitbürgermeister Michael Singraber. Dieser war mit 24-jähriger Amtszeit fast so lange im Amt als Wurmetzberger alt ist.

Kometenhafter Aufstieg

Der Blick auf seinen Lebenslauf lässt nicht vermuten, dass der gelernte Bankkaufmann die kommunale Karriere nie bewusst angestrebt hat: Seit 2010 ist er im Gemeinderat, 2013 wurde er JVP-Obmann in Kaumberg und Bezirksobmannstellvertreter bis er seit 2015 Vizebürgermeister und Gemeindeparteiobmann wurde. Nach seiner Wahl zum Bürgermeister folgt am 25. März 2017 die Wahl zum Landesparteiobfraustellvertreter.

Auch beruflich ging es für ihn immer nur in eine Richtung, nämlich steil bergauf: Nach seiner Lehre zum Bankkaufmann in der Sparkasse Hainfeld arbeitete er ein paar Jahre als Kundenbetreuer und die letzten drei Jahre als Filialleiter der Sparkasse Kirchberg an der Pielach bis er in den Gemeindedienst der Gemeinde Kaumberg wechselte. Dort übt er nun die Stelle als Amtsleiter aus. Umso überraschender, dass er gegenüber den Niederösterreichischen Nachrichten erzählt, dass er das Amt nie angestrebt habe: "Als ich mich für die Politik entschieden habe und 2010 in den Gemeinderat gewählt worden bin, hätte ich nie gedacht, dass ich 2017 Bürgermeister werde. Ich hatte immer den Drang, einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten und mich für andere einzusetzen."

Allerdings gibt er zu, seine Ziele mit einem gewissen Ehrgeiz zu verfolgen: "Wenn ich ein Ziel verfolge, so mache ich das mit vollem Einsatz. So bin ich mehr und mehr hineingewachsen und oft entwickeln sich Dinge anders als ...

Der Belgier wurde für seine Leistungen bei der Aufnahme, Unterbringung und Unterstützung von Flüchtlingen zum Weltbürgermeister gekürt. Österreichs Bürgermeister sind seit Jahren nicht vertreten.

Bürgermeister Gerhard Schrantz legte nach mehr als 24 Jahren Regierungszeit sein Amt als Ortschef der Gemeinde Heiligenbrunn nieder und übergab am 19. Jänner 2017 an den bisherigen Gemeindevorstand Johann Trinkl. Sein Amt als Gemeinderat möchte der Alt-Bürgermeister vorübergehend noch ausüben.

Die ÖVP schlug Johann Trinkl für das Amt vor, der Burgenländer konnte sich mit sieben von 13 Stimmen gegen seinen Gegner Dietmar Babos durchsetzen. Bis Herbst hat der neue Bürgermeister nun Zeit, seine Gemeinde für sich zu gewinnen. Im Oktober wird nämlich auch Vizebürgermeister Dietmar Babos zur Bürgermeister-Direktwahl antreten.

"Ein neuer Besen kehrt anders"

Bis Oktober hat nun aber erst einmal Johann Trinkl Zeit, seine Position zu sichern. Seit über einem Monat organisiert er nun schon das Tagesgeschen vom Chefsessel aus. "Wir gehen einige Kleinigkeiten an. Alles was eben ansteht", erzählt Trinkl. Der neue Bürgermeister durfte bereits im letzten Jahr mit seinem Vorgänger zusammenarbeiten und kann nun von dessen langjähriger Erfahrung profitieren. Obwohl Gerhard Schrantz ihm wichtige Ratschläge mit auf den Weg geben konnte, wird Trinkl einen eigenen Stil verfolgen. "Ich sag ja immer: Ein neuer Besen kehrt nicht besser, nur anders", lacht Trinkler.

15 Jahre Erfahrung in der Kommunalpolitik

Das richtige Werkzeug hat er dafür sicherlich. Der neue Bürgermeister schöpft aus einem 15-jährigen Repertoire an Erfahrung in der Kommunalpolitik. Zwischen 2002 und 2007 war er Gemeinderat, von 2005 bis 2012 stand er der Gemeinde als Ortsvorsteher von Heiligenbrunn zur Verfügung, danach bekleidete er das Amt als Gemeindevorstand. Als neuer Ortsschef möchte er 2017 die Gespräche für ein mögliches neues Seniorenheim fortsetzen. Geplant ist außerdem die Fertigstellung des ...

Ein Generationenwechsel vollzieht sich vor den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen im Oktober 2017 auch in Heugraben im Bezirk Güssing. Josef Bauer trat am 5. Jänner nach fast 25 Jahren zurück, am 27. Jänner 2017 wurde sein Wunschnachfolger Mario Faustner im Gemeinderat zum Bürgermeister gewählt. Er wird  damit die Geschicke der 200-Einwohner-Gemeinde bis zur offiziellen Gemeinderatswahl lenken.

Die neue Freiheit mit Josef Bauer

Mit Josef Bauer geht eine wichtige Ära in der jungen Geschichte der Gemeinde zu Ende. Der bald 61-Jährige startete 1983 als Ortsparteiobmann der ÖVP Heugraben in der zusammengelegten Kommune Bocksdorf. Neun Jahre und eine Gemeindeteilung später wählten ihn die Bewohner schließlich zum Bürgermeister. Der Maurer und Polier, der viele Jahre auch nach Wien auspendelte, setzte zahlreiche wichtige Maßnahmen für die Gemeinde um: In seiner Amtszeit wurde ein neues Gemeindeamt, ein Bauhof und das Feuerwehrhaus gebaut, die gesamte Infrastruktur erneuert(Kanal, Straßen, Gehwege und Straßenbeleuchtung), Wohnungen errichtet, der Ortsplatz und der Kirchenplatz neu gestaltet.

Bauer war nicht nur langjähriger Bürgermeister seiner Heimatgemeinde, sondern hat auch eine Vielzahl an politischen Ämtern inne. Er war im Vorstand vieler Verbände und im Österreichischen Gemeindebund als Rechnungsprüfer tätig. Diese Funktion wird er auch weiterhin ausüben. Nach fast 25 Jahren entschied er sich nicht nur beruflich, sondern auch als Bürgermeister in Pension zu gehen. Als Gemeinderat wird er der Gemeinde weiterhin erhalten bleiben. "Auf die Gemeinde kommen gänzlich neue Aufgaben zu. Das verlangt nach neuen Verantwortungsträgern, die sich den künftigen Herausforderungen gewachsen sehen", so Bauer in seinem Rücktrittsbrief an die Bürger.

Faustner: Ehrgeizig, teamorientiert, eine erfahrene ...

Nach 14 Jahren übergibt Rudolf Pfneisl das Amt des Bürgermeisters der burgenländischen Gemeinde Draßmarkt an Anton Wiedenhofer. Der 56-jährige Wiedenhofer erhielt bei der Wahl im Gemeinderat am 10. Februar 2017 zehn von neunzehn Stimmen.

Vom Vizebürgermeister zum Bürgermeister

Anton Wiedenhofer verfügt über reichlich Erfahrung in der Kommunalpolitik: Seit Oktober 2002 ist er im Gemeindrat, 2007 stieg er zum Vizebürgermeister auf. Dieses Amt übte er nun fünf Jahre lang aus. Seine Ehrenämter wie beispielsweise jenes des Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Draßmarkt möchte er zugunsten des Bürgermeisteramts im Laufe des Jahres abgeben. "Es wird schwierig für alle ehrenamtlichen Funktionen einen Nachfolger zu finden", gibt er zu. Den landwirtschaftlichen Betrieb führt er gemeinsam mit seinem Sohn. Insgesamt hat Wiedenhofer mit seiner Frau Bettina drei Kinder: Zwei Söhne und eine Tochter.

Einige Akzente für die Zukunfts der 1.400-Einwohner-Gemeinde im Bezirk Oberpullendorf hat er schon jetzt im Kopf: "Im ersten Schritt möchte ich die ältere Generation beispielsweise durch einen Heizkostenzuzuschuss aufgrund der langen Kälteperiode unterstützen. Für die Zukunft möchte ich aber neue Siedlungsräume erschließen und kleinere Betriebe ansiedeln."

Sehr viele Projekte unter Pfneisl umgesetzt

Sein Vorgänger Rudolf Pfneisl hat in seiner Amtszeit zahlreiche wichtige Veränderungen in der Gemeinde vorgenommen. Er hat den Kanal in allen drei Ortsteilen, Draßmarkt, Karl und Oberrabnitz, auf Trennsystem umgestellt, in diesem Zuge auch Straßenzüge wiederhergestellt und teilweise auch die Wasserleitungen mitverlegt. Die Volkssschule Draßmarkt wurde saniert und ein Raum für die Musikschule vorgesehen, das Feuerwehrhaus in Karl errichtet und neue Feuerwehrfahrzeuge angeschafft sowie Güterwege ...

Mit Michael Singraber geht in Kaumberg eine Institution in die Polit-Pension. 33 Jahre lang war er im Gemeindedienst, 24 davon Bürgermeister. Mit 28. Februar 2017 wird er sich aus beidem zurückziehen. Was der 62-Jährige in diesen 24 Jahren erreicht hat, passt wahrscheinlich gar nicht auf eine Liste. Daher hier nur kurz die Highlights: Die niederösterreichische 1.000-Einwohner-Gemeinde wurde an die Erdgasversorgung angeschlossen, es wurde eine Post- und Erdverkabelung gelegt, die Kanalversorgung weiter ausgebaut, der Marktplatz erweitert, neue Radwege geschaffen, das Musikheim und das Feuerwehrhaus ausgebaut und neue Siedlungen genehmigt.

Und das unter schwierigsten Voraussetzungen, wie Singraber heute weiß: "Wir haben nicht viele Betriebe im Gemeindegebiet, dementsprechend schwach sind wir finanziell aufgestellt. Dass wir trotzdem so viele Projekte umsetzen konnten, ist auch dem Engagement der Bevölkerung zu verdanken. Wir haben eine hervorragende Vereinslandschaft." 

Singrabers Tag muss mehr als 24 Stunden haben...

Schon eine Tätigkeit reicht bei manchen aus, um tagesfüllend ausgelastet zu sein. Singraber hat aber 24 Jahre den Job als Bürgermeister, Gemeindemitarbeiter und Bäcker nicht nur unter einen Hut gebracht, sondern auch noch mit vollen Einsatz ausgeführt. Singrabers Tag beginnt schon kurz nach Mitternacht. Bis sechs Uhr morgens werden in der Backstube wahre Kunstwerke aus dem Teig erschaffen. Nach einer kurzen Ruhepause am Morgen nimmt er seine Amtsgeschäfte als Gemeindebediensteter und Bürgermeister wahr. Der Nachmittag besteht aus einem Wechsel von betrieblichen und öffentlichen Verpflichtungen, die oft bis spät in den Abend dauern. "Mein Leben war die Bäckerei und die Gemeinde. Mein Vater war leidenschaftlicher Bäcker - er ist sogar in der Bäckerei gestorben - und meine Mutter war Gemeindesekretärin", so Singraber. ...

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