19:25 Uhr  //  KW 26  //  Mittwoch, 28. Juni 2017  //  65 Kollegen online

Statt sein Amt als Vizebürgermeister diesen Herbst zurückzulegen, wurde Josef Zottl am 11. Mai 2017 überraschenderweise einstimmig zum neuen Bürgermeister der Waldviertler Gemeinde Kottes-Purk gewählt. Er folgt Ing. Wolfgang Vogl, der aufgrund gesundheitlicher Gründe sein Amt niederlegte, nach.

Und dann kommt alles ganz anders

"Damit habe ich nicht gerechnet. Ich wollte den Vizebürgermeister nach zwölf Jahren eigentlich weitergeben, um mich mehr meiner Landwirtschaft zu widmen. Nun ist es eher umgekehrt", reagiert der Besitzer einer 40 Hektar großen Landwirtschaft auf diese unerwartete Entwicklung. Nachdem der Neo-Bürgermeister der 1.477-Einwohner-Gemeinde mit 31 Ortschaften bereits mit 18 Jahren die elterliche Landwirtschaft übernahm, folgte 1992 sein Einstieg in den Gemeinderat, bei dem er 2000 geschäftsführender Gemeinderat wurde und nun eben das Bürgermeisteramt bekleidet.

Mehr Sterbefälle als Geburten

Vom Alt-Bürgermeister übernimmt Zottl das große Projekt der Kanalisierung, die die letzten 15 Jahre anstand. "Noch drei Ortschaften sind zu erledigen. Auf die Gemeinde kommt vor allem die dazugehörige Infrastruktur zu, also die Ortsdurchfahrt beispielsweise zu asphaltieren", plant der Politiker die dahingehenden nächsten Schritte. Zusätzlich würden der Neubau des Feuerwehrhauses und der Austausch des dazu passenden Feuerwehrautos anstehen, doch das wird erstmal aufgrund des finanziellen Mammutprojekts der erwähnten Kanalisierung nach hinten gereiht.

Einem großen Thema, dem sich Zottl trotz der Einsparungen zugunsten der Kanalisierung stellen muss, ist die Abwanderung beziehungsweise, dass Kottes-Purk mehr Sterbefälle als Geburten verzeichnet. "Wir haben uns dafür dem Waldviertler Kernland angeschlossen, einer Gemeindevereinigung, die eine Studie über unsere lebenswerte ...

"Es soll Frieden in der Gemeinde einkehren", wünscht sich Armin Berchtold. Der Alt-Bürgermeister des 1.864-Einwohner-Orts Schwarzenberg, südlich des Bodensees gelegen, blickt auf 13 Jahre im Amt zurück, die ihm besonders am Ende zu viel abverlangten.

Durch Verzicht zum Bürgermeister

Geplant war der Schritt zum Bürgermeister nie so recht: "Ich gelangte als Quereinsteiger in den Bürgermeistersessel. Seit 2000 war ich als Ersatz auf der Liste der Gemeindevertretung. Als mein Vorgänger ausschied, sieben Leute vor mir verzichteten, wurde ich wählbar. Letztlich hat es mich gereizt, etwas Neues zu beginnen. Und aufgrund meiner Tätigkeit als Beamter war ich laufend mit der Politik konfrontiert."

Die Landwirtschaft als Steckenpferd

Vor allem die Landwirtschaft war dem Alt-Bürgermeister ein Anliegen. "Es war mir stets wichtig, dass wir wirtschaftlich stabil sind und nicht nur aus einem Sektor unsere Einnahmen beziehen. So stellt die Landwirtschaft neben Tourismus und Gewerbe unsere dritte wirtschaftliche Säule dar und der Gemeinde geht´s gut. Schwarzenberg hat die zweitniedrigste pro-Kopf-Verschuldung. So verlasse ich sie, angetroffen habe ich sie mit mehr Schulden", berichtet der 61-Jährige stolz.

Neben diesem Erfolg gibt sich der Vorarlberger gleichermaßen begeistert hinsichtlich der Sanierung der Volksschule: "Es war sehr bewegend, als Schüler, Lehrer und Eltern 2013 gemeinsam die Eröffnung gefeiert haben. Noch jetzt sind alle stolz auf die Schule."

Schubertiade: 30.000 Gäste im 1.864-Seelen-Ort

An ähnlich einzigartige Erlebnisse erinnert sich Berchtold hinsichtlich der Schubertiade, dem renommiertesten Schubert-Festival weltweit mit 30.000 Besuchern pro Jahr: "Der gesamte Bregenzerwald profitiert ...

Franz Weissenböck, ein politisches Urgestein aus dem oberösterreichischem St. Agatha, wird am 17. August 2017 als Bürgermeister zurücktreten. Bis Ende August wird er überdies alle weiteren politischen Funktionen auf Bezirks- und Landesebene zurücklegen.

Landwirt und UNO-Soldat

Als drittes von insgesamt vier Kindern wurde dem 62-Jährigen die spätere Übernahme der elterlichen Landwirtschaft in St. Agatha in die Wiege gelegt. Doch bevor Weissenböck die landwirtschaftliche Fachausbildung mit erfolgreich bestandener Meisterprüfung 1978 in Waizenkirchen absolvierte, zog es den Oberösterreicher in die Ferne und er schloss sich im Alter von 21 Jahren als Beobachtungssoldat einem UNO-Friedenssicherungseinsatz auf Zypern an.

Im Gespräch bezeichnet der fünffache Familienvater diesen Einsatz als sehr prägend: "Ich habe viel gelernt. Zum einen haben mich die persönlichen Schicksale mitgenommen. Gleichzeitig lernte ich, ein bisschen über den Dingen zu stehen. Als Bürgermeister ist man oftmals mit Banalitäten konfrontiert. Da muss ich regulierend eingreifen."

Ein Blauhelm geht Richtung Kommunalpolitik

Nur wenige Monate nach seiner Rückkehr aus Zypern wählte die damalige Fachgruppe Waizenkirchens den Motorsportfan zu ihrem Obmann. Zwei Jahre darauf stellte Weissenböck in seinem 2.130 Einwohner starken Heimatort den Obmann der jungen ÖVP und wurde später in den Gemeinderat gewählt. Als der damalige Bürgermeister von St. Agatha 1989 zurücktrat, übernahm der prämierte Redner schließlich dessen Amt.

"Viele junge Menschen wollen hier bleiben"

Die 28-jährige Amtszeit von Franz Weissenböck war besonders von einem großen Strukturwandel geprägt: Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ging zugunsten einer Pendlerbewegung zurück. Auch der ...

Schlag auf Schlag ging es am 4. Mai im niederösterreichischen Petronell-Carnuntum: Nachdem Ingrid Scheumbauer vor wenigen Wochen ihr Amt aus gesundheitlichen Gründen niederlegte, wurde der Sozialdemokrat und bisherige geschäftsführende Gemeinderat Martin Almstädter vom Ortsparlament zum neuen Bürgermeister der 1.250 Einwohner Gemeinde gewählt. Almstädter setzt sich damit mit 11:8 Stimmen gegen seinen Mitstreiter Christoph Reithofer von der ÖVP durch.

Der Weg in die Politik führt über die Familie

Martin Almstädter stammt aus einer politisch stark interessierten Familie: Während die eine Seite der SPÖ zugewandt ist, tendiert die andere zu den Freiheitlichen. Folglich lauschte der aus Bad Deutsch-Altenburg stammende Politiker bereits in Kindheitstagen familiären Diskussionen, die oftmals um politische Themen kreisten.

"Vor allem mein Opa war ein großes Vorbild. Wir haben sehr viel darüber gesprochen", erinnert sich Almstädter zurück. Aber auch seine Mutter habe ihn stets motiviert, gut zugesprochen und stand hinter dem 38-Jährigen. Als er eine politische Diskussion mit Jörg Haider im Fernsehen mitverfolgte und feststellte, dass dies jenem entsprach, was der Opa argumentierte, begann für den zweifachen Familienvater eine intensive Auseinandersetzung mit politischen Inhalten.

"Mein Onkel engagierte sich damals stark politisch und meinte, ich soll zu einer politischen Diskussion der FPÖ mitkommen. Ich fand es toll, dass mir jemand zuhört, wenn ich spreche. Allerdings bin ich relativ rasch zu der Einsicht gelangt, dass es nicht das ist, wo ich hin möchte, es gab aber keine expliziten Gründe. So habe ich mich später bei der Sozialistischen Jugend vorgestellt, bei denen ich mich wohlfühlte und zu deren Landesvorstand ich in den 1990er Jahren gewählt wurde." Neben Jugendthemen war zu dieser Zeit vor allem ein ...

Nach mehr als 14 Jahren an der Spitze von Frankenmarkt in Oberösterreich tritt Manfred Hadinger am 30. April 2017 von seinem Amt als Bürgermeister zurück. Bis zur Neuwahl im Herbst 2017 wird Vizebürgermeister Helmut Wesenauer die Amtsgeschäfte leiten.

Beruf geht vor

"Ich habe aus beruflichen Gründen meine Tätigkeit als Bürgermeister frühzeitig beendet", erklärt Hadinger seinen Entschluss . Er ist seit 1981 bei der Firma Domico in Vöcklamarkt beschäftigt und für den Verkauf in Oberösterreich verantwortlich. Während seiner Zeit als Bürgermeister war er im Ausmaß von 50 Prozent angestellt, nun sagt der Vertriebsleiter: "Ich will wieder zu 100 Prozent in meinem Beruf tätig sein."

Vieles umgesetzt

Der langjährige Bürgermeister von Frankenmarkt im Bezirk Vöcklabruck war knapp 20 Jahre für die Gemeinde tätig. Nach sechs Jahren im Gemeinderat und kurzer Zeit als Vizebürgermeister wurde er 2003 zum Ortschef gewählt. In der 3.700-Einwohner-Gemeinde wurden unter seiner Amtszeit viele Projekte umgesetzt, u. a. zählen zu den wichtigsten: der Neubau des Musikprobenlokals, des Alten- und Pflegeheims, der Neuen Mittelschule sowie des Kindergartens, der Ausbau des Radnetzes oder des Hochwasserschutzes an der Vöckla.

Bevölkerung gespalten

Schwierig war und ist in Frankenmarkt das Thema Umfahrung, die B1 führt hier direkt durch den Ort. Seit vielen Jahren werden die verschiedenen Varianten des Großprojektes debattiert, der massive Eingriff in die Umgebung und die Natur, stieß und stößt auf Widerstand. "Die Umfahrungsdiskussion entzweite Frankenmarkt und war keine einfache Zeit", sagt Hadinger, der dem Vorhaben positiv gegenüber steht.

Ein erfolgreiches Projekt zum sensiblen Verkehrsthema konnte der Bürgermeister jedoch für sich ...

Karl Gabler, der Bürgermeister der Waldviertler Gemeinde St. Bernhard - Frauenhofen legt nach elf Jahren an der Spitze sein Amt nieder. Am 12. April 2017 erfolgte der Rücktritt, sein Nachfolger wird zwei Wochen später gewählt. "Gemeinsam sind wir stark" ist das Motto des langjährigen Ortschefs der 1.250-Einwohner-Gemeinde, der stolz auf viele umgesetzte Projekte zurück blicken kann. 

Verdienter Ruhestand

Über 36 Jahre war Karl Gabler als Kommunalpolitiker in St. Bernhard - Frauenhofen im Bezirk Horn tätig. In den Gemeinderat ist er 1980 eingetreten, nach zehn Jahren wurde er Vizebürgermeister, 1996 trat er dann in die Fußstapfen seines Vorgängers Josef Steinböck und wurde Bürgermeister. "Mir war damals bewusst, dass ich mit dieser Funktion nicht nur ein schweres Erbe antrete, sondern auch eine große Verantwortung auf mich nehmen werde", sagt der 65-Jährige über seine Anfangszeit.

Nun verabschiedet sich Karl Gabler aus der Politik. Bereits vor der Gemeinderatswahl 2015 hatte er mitgeteilt, nur bis zur Halbzeit der Gemeinderatsperiode Bürgermeister bleiben zu wollen, um eine geordnete Übergabe vorzubereiten. Am 26. April 2017 wird sein Nachfolger vom Gemeinderat gewählt, seine Wunschkandidaten sind Josef Gundinger als Bürgermeister und Gabriele Kernstock als Vizebürgermeisterin.

Der ehemaliger Hauptschul- und Polylehrer lebt seit seiner Geburt in St. Bernhard - Frauenhofen im Waldviertel. Als Lehrer ist er bereits seit 2013 in Pension, nun wird er auch als Bürgermeister seinen Ruhestand antreten.

Zusammenarbeit als Mittel zum Erfolg

Wirft man einen Blick auf die Leistungsbilanz der letzten Jahre ist die Liste lang: Die Errichtung von Dorfgemeinschaftshäusern in allen Orten fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl, die Rad- und Wanderwege wurden ...

Hans Straßegger, 102. Bürgermeister des alten Bruck an der Mur und seit der Fusion mit der Marktgemeinde Oberaich erster Bürgermeister der neuen gemeinsamen Stadt, legt mit 1. Juni 2017 sein Amt zurück. Nach über 30 Jahren in der Politik ist es für den Brucker Bürgermeister nun an der Zeit sich zurückzuziehen und die Stadtangelegenheiten anderen zu überlassen. Hans Straßegger übergibt nach dreieinhalb Jahren an der Spitze der viertgrößten Stadt der Steiermark an seinen Wunschnachfolger, den bisherigen Finanzstadtrat Peter Koch.

Auf dem Weg nach oben

32 Jahre verbrachte Straßegger in der Politik. In der SPÖ fungierte er jahrelang als Stadtparteivorsitzender, Fraktionsvorsitzender und beruflich 18 Jahre lang als Bezirksgeschäftsführer. Ab 1994 war er Vizebürgermeister, bis er 2014 Bernd Rosenberger als Stadtoberhaupt folgte. "Ich habe mit großer Freude über 22 Jahre in Führungsverantwortung für die Stadt Bruck und die Bürgerinnen und Bürger gearbeitet", sagt Straßegger über seinen politischen Werdegang.

Umsetzungsorientiert und das Ohr bei den Bürgern

Straßegger ist es gelungen, die Stimmung in Bruck ins Positive zu drehen. Durch die Umsetzung zahlreicher Initiativen und Projekte kam es in Bruck zu einem Aufschwung. "Vor allem die Neupositionierung der Altstadt in Richtung einer Mischnutzung von Handel, Dienstleistung und Wohnen hat frischen Wind ins Stadtzentrum gebracht", resümiert Straßegger seine größten Erfolge der letzten Jahre. Es gelang ihm Wirtschaft und Investoren zusammenzubringen, seither erlebt die Stadt einen regelrechten Investitionsboom.

Auch auf 200 neue Wohnungen, ein neues Rehabilitationszentrum und einen neuen Handelsstandort "An der Harfe"- errichtet während seiner Amtszeit - kann Straßegger stolz sein. Gemeinsam mit der Bevölkerung ...

Nach fünfzehn Jahren kommt es in Rohrbach bei Mattersburg zu einem Wechsel an der Gemeindespitze. Günter Schmidt übernimmt das Bürgermeisteramt von seinem Vorgänger Alfred Reismüller. Der Rohrbacher Gemeinderat hat ihn in der Gemeinderatssitzung am 8. März 2017 mit 15 von 20 zwanzig Stimmen zum neuen Bürgermeister gewählt.

Die Burgenländische Gemeindeordnung macht es möglich, dass beim Rücktritt eines Bürgermeisters innerhalb eines Jahres vor der nächsten Wahl, dieser vom Gemeinderat und nicht von den Bürgern zu wählen ist. Bis zum Ende der Legislaturperiode und den Wahlen im kommenden Herbst wird Schmidt die Gemeinde leiten, um danach für die SPÖ Rohrbach als Bürgermeister zu kandidieren.

Mit Vernunft und Nachhaltigkeit

Der ehemalige Bürgermeister Alfred Reismüller hat in den 15 Jahren seiner Amtszeit viele seiner Ziele umgesetzt. "Es war mir besonders wichtig, mit den finanziellen Mitteln umsichtig, sparsam und nachhaltig umzugehen", sagt der Altbürgermeister über seine Zeit in der Gemeinde. "Um sich nicht in Abhängigkeiten zu begeben, ist ein finanzieller Spielraum für eine Gemeinde besonders wichtig", resümiert der knapp 60-Jährige.

Die Grenzgemeinde im Bezirk Mattersburg hat über 2.700 Einwohner und kann einen leichten aber stetigen Bevölkerungszuwachs verzeichnen. Die Rohrbacher werden in der Region seit langer Zeit "Gansbären" genannt. Woher der Spitzname kommt, darf gemutmaßt werden. Nur so viel: In der Vergangenheit galten die Rohrbacher wohl als aufbrausend wie Gänse.

Zusammenarbeit als Mittel zum Erfolg

Nun hat Günter Schmidt die Nachfolge als Ortschef übernommen. Er war zuvor bereits 15 Jahre im Gemeinderat tätig und engagiert. Zuletzt war er Bauausschussobmann. Es gibt kein Projekt der letzten Jahre, in das Schmidt nicht ...

Stolz blickt Josef Wetzelhofer auf seine langjährige Amtszeit als Bürgermeister der Gemeinde Pama zurück: "Wir haben Pama umgedreht!". Nach fast 15 Jahren ist er als Bürgermeister der Burgenländischen Gemeinde Pama zurück getreten, der Gemeinderat hat unverzüglich einen Nachfolger gewählt. Ein halbes Jahr vor den Burgenländischen Gemeinderatswahlen wurde am 16. März 2017 Manfred Bugnyar als neuer Bürgermeister angelobt.

Pama setzt auf Erneuerbare

Josef Wetzelhofer war 30 Jahre lang für die Gemeinde Pama tätig, knapp die Hälfte davon als Bürgermeister, davor als Gemeinderat und Vizebürgermeister. Das ca. 1.150 Einwohner große Pama liegt im Bezirk Neusiedl am See und heißt auf kroatisch "Bijelo Selo" (Weißes Dorf) und auf ungarisch "Lajtakörtvélyes".

Ein wichtiges Anliegen war dem Bürgermeister außer Dienst die Umwelt. In den letzten Jahren hat die Gemeinde den Ausbau und die Nutzung von Alternativenergie forciert und den Schwerpunkt auf die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen gelegt. 2003 wurde der Windpark Pama, mit acht Windenergieanlagen auf ausschließlich gemeindeeigenen Grundstücken, eröffnet. Damit kann man etwa 5.700 Haushalte versorgen. Außerdem wurden zwei Photovoltaikanlagen sowie eine Fernwärmeheizanlage errichtet, die sämtliche öffentliche Gebäude in der Gemeinde Pama versorgt.

In der Amtszeit Wetzelhofers wurde auch die Infrastruktur erweitert: Die Einwohner von Pama können sich über 70 neu errichtete Wohnungen, eine sanierte Schule, neue Radwege sowie über betreubares Wohnen freuen. "Ich kann die Gemeinde in einer guten finanziellen Lage übergeben, das ist nicht selbstverständlich", freut sich der 64-Jährige.

Auch privat ist Josef Wetzelhofer für die Umwelt engagiert. Er betreibt einen landwirtschaftlichen Bio - Pionierbetrieb, ist ...

Mit 26 Jahren ist Michael Wurmetzberger in Kaumberg seit 10. März 2017 das jüngste Gemeindeoberhaupt Niederösterreichs. Der gleichaltrige Markus Baier aus Zellerndorf ist um zweieinhalb Monate älter, aber schon seit 2015 im Amt. Wurmetzberger folgte in der 1.000-Einwohner-Gemeinde auf Langzeitbürgermeister Michael Singraber. Dieser war mit 24-jähriger Amtszeit fast so lange im Amt als Wurmetzberger alt ist.

Kometenhafter Aufstieg

Der Blick auf seinen Lebenslauf lässt nicht vermuten, dass der gelernte Bankkaufmann die kommunale Karriere nie bewusst angestrebt hat: Seit 2010 ist er im Gemeinderat, 2013 wurde er JVP-Obmann in Kaumberg und Bezirksobmannstellvertreter bis er seit 2015 Vizebürgermeister und Gemeindeparteiobmann wurde. Nach seiner Wahl zum Bürgermeister folgt am 25. März 2017 die Wahl zum Landesparteiobfraustellvertreter.

Auch beruflich ging es für ihn immer nur in eine Richtung, nämlich steil bergauf: Nach seiner Lehre zum Bankkaufmann in der Sparkasse Hainfeld arbeitete er ein paar Jahre als Kundenbetreuer und die letzten drei Jahre als Filialleiter der Sparkasse Kirchberg an der Pielach bis er in den Gemeindedienst der Gemeinde Kaumberg wechselte. Dort übt er nun die Stelle als Amtsleiter aus. Umso überraschender, dass er gegenüber den Niederösterreichischen Nachrichten erzählt, dass er das Amt nie angestrebt habe: "Als ich mich für die Politik entschieden habe und 2010 in den Gemeinderat gewählt worden bin, hätte ich nie gedacht, dass ich 2017 Bürgermeister werde. Ich hatte immer den Drang, einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten und mich für andere einzusetzen."

Allerdings gibt er zu, seine Ziele mit einem gewissen Ehrgeiz zu verfolgen: "Wenn ich ein Ziel verfolge, so mache ich das mit vollem Einsatz. So bin ich mehr und mehr hineingewachsen und oft entwickeln sich Dinge anders als ...

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