13:24 Uhr  //  KW 42  //  Dienstag, 17. Oktober 2017  //  1209 Kollegen online

Die Gemeinde Bocksdorf hat im Zuge der burgenländischen Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen einen neuen Bürgermeister gewählt. Franz Pelzmann gelang als Kandidat der SPÖ mit 77,53 Prozent der Wahlstimmen auf Anhieb der Sieg. Nachdem Langzeit-Bürgermeister Adolf Schabhüttl von der Liste Bocksdorf nicht mehr als Kandidat antrat, trat als Pelzmanns Konkurrent Hannes Luisser von der ÖVP zur Wahl an.

Bereits im Vorfeld Favorit

Pelzmann wird die 800-Einwohner-Gemeinde im Bezirk Güssing nun für die nächsten fünf Jahre leiten. Er freut sich über den großen Zuspruch der Gemeinde und ist stolz auf sein Team, das sich aus vielen jungen Kandidaten zusammensetzt. Für Altbürgermeister Schabhüttl war es bereits im Vorfeld klar, dass der alteingesessene Bocksdorfer Pelzmann die besseren Chancen bei der Bürgermeisterwahl haben würde. "Ich habe dennoch nicht mit so einem überragenden Ergebnis gerechnet", so der neue Bürgermeister. 

Politisch ist Pelzmann bereits seit 20 Jahren aktiv. Begonnen hat der Werdegang im Ortsausschuss der SPÖ-Bocksdorf. Seit 14 Jahren ist er bereits im Gemeinderat und seit 2012 im Gemeindevorstand mit dabei. Im Jänner 2017 übernahm der 53-Jährige das Vizebürgermeisteramt. Die Angelobung des Bürgermeisters fand am 10. Oktober 2017 im Technologiezentrum Güssing statt.

Zeit in der Heimat

Pelzmann wurde am 9. November 1963 in Güssing geboren und besuchte nach der Volksschule in Bocksdorf die Hauptschule Stegersbach. Nach der Polytechnischen Schule folgte der Abschluss der Lehre als Elektroinstallateur. 1984 nahm er nach dem Präsenzdienst eine Stelle in der damaligen Technologiefirma "Verdichter Oe" an. 

Der Vater dreier Kinder ist verheiratet und unternimmt in seiner Freizeit gerne Ausflüge mit der Familie oder er geht der Arbeit ...

Europas Kommunen bringen sich für die Reform der EU in Stellung. Dazu tagte auch der Europaausschuss des Deutschen Städte und Gemeindebundes. Besonderes Highlight war die Ehrung Helmut Mödlhammer mit der Ehrenmedaille des DStGB.

Die Gemeinde Hart im Zillertal in Tirol hat mit Johann Flörl einen neuen Bürgermeister. Mit überragenden 608 Wahlstimmen setzte er sich gegen seinen Mitbewerber Gerhard Gruber durch. Die Wahlbeteiligung in der 1.580-Einwohner-Gemeinde lag bei 68 Prozent. 

Seit 2010 Vizebürgermeister

Flörl wurde am 24. Dezember 1958 geboren und ist in der Gemeinde Rohrberg im Zillertal aufgewachsen. In seiner Jugend war er als Jungbauernobmann in der Gemeinde Rohrberg tätig und seit 2002 auch Ortsbauernobmann in Hart.

Nach dem Ableben des Altbürgermeisters Alois Eberharter im April 2017 übernahm Flörl stellvertretend das Bürgermeisteramt. Seit 2004 war er bereits für die "Harter Bürgerliste für Fortschritt und Zukunft" im Gemeinderat und seit 2010 Vizebürgermeister der Gemeinde im Bezirk Schwaz.

"Guten Morgen" Gruß am Wahltag

Der Bürgermeister, der in seiner Heimatgemeinde als "Hansl" bekannt ist, wurde mit 608 zu 276 Stimmen gewählt. Das sind mehr als zwei Drittel der abgegebenen Stimmen. Erklären kann sich Flörl den Wahlsieg selbst nicht, aber er vermutet, dass er mit Sympathie bei den Wählern punktete. Vor allem hat er nach dem von ihm beschriebenen ruhigen und fairen Wahlkampf mit einem viel knapperen Ergebnis gerechnet. "Ich bin baff und überwältigt", so der 58-Jährige.

Auf seinen Wunsch gab es für die Bürger Harts am Wahltag, dem 24. September 2017, noch ein Sackerl mit Semmeln, Butter, Aufstrich und einem "Guten Morgen" Gruß vor die Haustür. In einem beiliegenden Flyer wurde erklärt, dass er mit dem Frühstück symbolisieren möchte, dass er sich auch weiterhin für die Anliegen der Bevölkerung einsetzen wird.

Ziel: Sanierung der Volksschule

Dennoch sieht er im ...

Mit Monika Obereigner-Sivec hat Niederösterreich schon 64 Bürgermeisterinnen bzw. 11,2 Prozent Frauen an der kommunalen Macht. Sie trat am 27. September 2017 die Nachfolge von Hubert Tomsic an, der am 15. September 2017 von seinen Funktionen zurückgetreten ist.

Viel Arbeit liegt vor ihr

Ohne Umschweifen will die ehemalige Vizebürgermeisterin gleich zur Tat schreiten und die zahlreichen in Arbeit befindlichen Projekte wie zum Beispiel die Neugestaltung des Busbahnhofs, den Neubau des Stadtsaals oder den Um- bzw. Neubau der Feuerwehrhäuser in Groß Enzersdorf und der Katastralgemeinde Probstdorf zügig umsetzen. "Es ist mir ein großes Anliegen, die Gemeindearbeit gemeinsam mit allen Fraktionen im Gemeinderat, bürgernah und zukunftsorientiert zu gestalten", so Obereigner-Sivec. Die 52-Jährige, die auf ihre mehr als 20-jährige kommunalpolitische Erfahrung als Gemeinderätin, seit 2008 als Vizebürgermeisterin und als Stadträtin baut, möchte auch bei der Gestaltung der zukünftigen Projekte auf die enge Zusammenarbeit mit der Bevölkerung setzen und deren Ideen einbinden.

Brotberuf: Berufsschullehrerin

Monika Obereigner-Sivec ist verheiratet und hat zwei Töchter. In ihrem Zivilberuf ist sie als Berufsschullehrerin tätig. 1995 wagte sie den Einstieg in die Kommunalpolitik als Gemeinderätin. Seit 2008 war sie als Stadträtin und Vizebürgermeisterin für die Bereiche Bürgerservice, Zentralkläranlage, Friedhöfe, Sport und Spielplätze, Öffentliche Beleuchtung, Gemeindewald und Grünraum sowie alle Bereiche der Bürgerbeteiligung zuständig.

In die Fußstapfen von Obereigner-Sivec als Vizebürgermeisterin tritt Michael Paternostro. Er übernimmt als Stadtrat die Agenden für Jugend, Bildung und Soziales. Gemeinderat Michael Novotny wird künftig für den Ausschuss für Bürgerservice zuständig sein.

Mit dem Großen Goldenen Ehrenzeichen des Landes Kärnten erhielt der ehemalige Gemeindebund-Präsident Helmut Mödlhammer die höchste Auszeichnung des Bundeslandes. Auch der ehemalige Kärntner Gemeindebund-Chef Hans Ferlitsch wurde geehrt.

In einer historischen Wahl sind in Lamprechtshausen drei Frauen angetreten, um die Gemeinde als Bürgermeisterin zu führen. Die Entscheidung fiel schon im ersten Wahlgang.

Johann Grießner kehrt der Gemeindepolitik Lamprechtshausen nach 38 Jahren den Rücken. Sein letzter Amtstag als Bürgermeister der 3.990-Einwohner-Gemeinde im Bezirk Salzburg-Umgebung ist der 24. September 2017, der Rupertitag. Gleichzeitig wird an diesem Landesfeiertag Salzburgs die Bürgermeisterinnenwahl in Lamprechtshausen stattfinden. Drei Frauen treten im Wahlkampf gegeneinander an.

Heimatgefühl in der Gemeindepolitik

Der 70-jährige Grießner stieg 1979 nach langem Zögern als Mitglied der Gemeindevertretung Lamprechtshausen in die Politik ein. Nach 13 Jahren im Amt des Vizebürgermeisters wurde er 1999 mit dem Ziel "Lamprechtshausen soll noch schöner und lebenswerter werden - Arbeiten und nicht Streiten" Bürgermeister der Gemeinde. "Siehe da - ich bin ein Flachgauer, ein Lamprechtshausener und woran ich niemals gedacht hätte - Bürgermeister geworden", so der 70-Jährige. 

Grießner hat in der aktiven Gemeindepolitik einen gewissen Teil von neuem Heimatgefühl erfahren dürfen. So dankt er nun vor allem dem Amtsleiter Lamprechtshausen, Manfred Weiß, für dessen großartige Loyalität und den außerordentlichen Arbeitseinsatz. "Wir sind als Team sehr gut zusammengewachsen und hatten ein außgezeichnetes Verhältnis. Mir wird diese besondere Gemeinschaft sicher sehr abgehen", so der Bürgermeister.

Doch der 70-Jährige bedankt sich auch bei allen Bürgern der Gemeinde dafür, dass er die Chance hatte Lamprechtshausen mitgestalten zu dürfen. "Das war für mich eine große persönliche Auszeichnung und Anerkennung von vielen Menschen im Ort, bin ich doch als 'Zuagroaster' aus dem Pinzgau vor 43 Jahren als neuer Lagerhausleiter - den meisten damals natürlich persönlich völlig unbekannt - nach Lamprechtshausen gekommen", erzählt Grießner.

Rückzugsgebiet: Familie

mehr

Heinz Schaden trat am 20. September an der Spitze der Mozartstadt zurück. Die letzte Gemeinderatssitzung nahm er zum Anlass, über die letzten 18 Jahre sein Resümee zu ziehen.

Die niederösterreichische Gemeinde Bergland hat einen neuen Bürgermeister, den 48-jährigen Walter Wieseneder. Altbürgermeister Franz Wieser hat sich nach 32 Dienstjahren mit 31. August 2017 in den wohlverdienten Ruhestand begeben. Wieseneder wurde am 8. September 2017 zum neuen Bürgermeister der 1.900-Einwohner-Gemeinde im Bezirk Melk gewählt.

Zusammenlegung zur Gemeinde Bergland

Der ÖVP-Altbürgermeister Franz Wieser zeigte Engagement für die Anliegen der Gemeinde. Deshalb erzielte er auch eine hohe Beliebtheit in der Bevölkerung, was sich anhand der Vorzugsstimmen an den Wahlurnen erkennen ließ. Sein wirtschaftliches Handeln wird als sparsam und nachhaltig beschrieben. 

Als besondere Leistungen in seiner Amtszeit gelten der flächendeckende Kanal- und Wasserbau, die Verkabelungen von Strom und Telefon, als auch zahlreiche Betriebsansiedlungen in Bergland. Am 21. Oktober 2017 wird die Abschiedsfeier des Altbürgermeisters Wieser in der Berglandhalle stattfinden.

Übernahme des elterlichen Betriebes

Der neue Bürgermeister Wieseneder besuchte nach der Volks- und Hauptschule die landwirtschaftliche Fachschule in Gießhübl. Nach der landwirtschaftlichen Facharbeiterprüfung machte er eine Zweitlehre als Forstfacharbeiter und legte 1991 die landwirtschaftliche Meisterprüfung ab.

Im Jahr 2002 übernahm der Vater dreier Kinder, gemeinsam mit seiner Frau Eva, den elterlichen Betrieb in Kendl in der Gemeinde Bergland. Im Sommer 2017 ist der jüngste Sohn Johannes in diesen Schweinezucht- und Schweinemastbetrieb miteingestiegen. "Es ist nicht leicht beide Aufgaben zu managen, deshalb ist mein Sohn nach seinem Präsenzdienst eine wichtige Hilfe im Betrieb", so Wieseneder.

Neben den beiden beruflichen Aufgaben genießt es der 48-Jährige zu ...

In der niederösterreichischen Marktgemeinde Nöchling hat der Gemeinderat Roman Grabner zum neuen Bürgermeister gewählt. Der Landwirt ist nun für die Führung der 1.085-Einwohner-Gemeinde im Bezirk Melk zuständig und möchte Nöchling auch in Zukunft lebenswert gestalten. Sein Vorgänger, Georg Strasser, hat das Amt am 26. August 2017 aufgrund seiner neuen Aufgabe als Bauernbundpräsident zurückgelegt.

Zuspruch für den neuen Bürgermeister

Strasser bestätigte bereits im Vorfeld, dass der Nachfolger Grabner sein vollstes Vertrauen hat. "Ich wünsche mir, dass er genauso sparsam und effizient handelt, wie es bisher war, und, dass er die Bürgernähe aufrechterhalten wird", so der Altbürgermeister. 

Der neue Bauernbundpräsident konnte bereits viele Projekte wie den Straßenbau und die Sanierung öffentlicher Gebäude oder die Errichtung eines neuen Kinderspielplatzes in der Marktgemeinde umsetzen. Das erste Ziel des neuen Bürgermeisters ist es die momentane Großbaustelle der Kläranlage Nöchlings weiter voranzutreiben.

Land- und Forstwirt mit dem Schwerpunkt Milchwirtschaft

Der 51-jährige Grabner besuchte nach der Volksschule Nöchling und der Hauptschule Waldhausen die Landwirtschaftliche Fachschule Ritzlhof und machte den Abschluss zum landwirtschaftlichen Facharbeiter. Außerdem vollendete der Familienvater im Jahr 1995 den Abschluss zum forstwirtschaftlichen Facharbeiter an der Landwirtschaftlichen Fachschule Edelhof.

Grabner ist nun neben seiner Tätigkeit als Bürgermeister als Land- und Forstwirt mit dem Schwerpunkt Milchwirtschaft beschäftigt. "Die beiden Aufgaben lassen sich sehr gut unter einen Hut bringen", versichert der neue Bürgermeister Nöchlings. 

Familiärer Rückhalt

In seiner ...

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