19:22 Uhr  //  KW 26  //  Mittwoch, 28. Juni 2017  //  65 Kollegen online

Glyphosat und andere Pestizide machen nicht nur Menschen krank, auch Insekten verstummen dadurch für immer. Die niederösterreichische Gemeinde Trumau steht hinter ihren Bienen und orientiert sich aus gegebenen Anlass zu Niederösterreichs erster "Bienenfreundlichen Gemeinde" um.

Dickhäutern wird nicht so rasch kalt. Das dachte sich auch das niederösterreichische Hofamt Priel und stellte ohne jegliche Vorerfahrungen der Nachhaltigkeit wegen die Kindergartenheizung von Öl auf Elefantenschilfgras um.

Ab sofort sind alle Gemeinden dazu eingeladen, ihre Projekte und Ideen zum Themenbereich Wald und Holz vor den Vorhang zu holen. In einem bundesweiten Wettbewerb wird bis Ende Juli 2017 die "Holzfreundlichste Gemeinde Österreichs" gesucht.

Mit thermischer Gebäudesanierung 70 % der jährlichen Heizkosten reduziert.

Blühende Wiesen und summende Bienen statt krebskranker Menschen und toter Grashalme. Diesen Traum erfüllte sich die Vorarlberger Gemeinde Mäder, sagte 2012 "Stopp dem Glyphosat" und gewährt landwirtschaftliche Pachtungen zukünftig nur noch ohne Einsatz des Gifts.

Der Klimawandel als globales Sorgenkind und dazu 17 UN-Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen, damit sich auch noch Morgen die Erde dreht. Die Basis zum Erfolg bilden dabei die Gemeinden.

In 15 Prozent der österreichischen Gemeinden verzichten die Bauhofmitarbeiter auf den Einsatz von umstrittenen Unkrautvernichtern. Niederösterreich ist mit 228 glyphosatfreien Gemeinden absoluter Spitzenreiter im Bundesländer-Vergleich.

Über 250 amerikanische Bürgermeister strotzen dem Ausstieg aus dem Pariser Klimaabkommen. Die Welt zieht nach und Klimafunktionäre machen sich international für die weitere Kooperation stark.

Basel, Den Haag und Gent haben ihn bereits. Götzis in Vorarlberg und ebenso das gemeindeübergreifende Projekt "Mikro-ÖV-System ISTmobil" in Korneuburg halten den Climate Star in den Händen. Greifen auch Sie 2018 nach dem Klimastern?

"Welche rechtlichen Grundlagen habe ich bei Bau- und Abbruchvorhaben zu beachten, um den korrekten Umgang mit Abfällen zu gewährleisten?" Stellen Sie sich diese oder ähnliche Fragen, sollten Sie am Kurs der ÖWAG von 13. bis 14. November 2017 in Linz teilnehmen.

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