10:51 Uhr  //  KW 21  //  Mittwoch, 23. Mai 2018  //  1944 Kollegen online

Zell am See war 2013 einer der Vorreiter der in digitale WLAN Infrastruktur investierte, welche die Stadt sowohl für Gäste als auch für Einheimische noch attraktiver macht. Die Gemeinde Zell am See, das Stadtmarketing und der Tourismusverband haben die Altstadt von Zell am See mit kostenlosem WLAN abgedeckt.

Der Bürgermeister der burgenländischen Gemeinde Grafenschachen Richard Loidl ist überraschend am Pfingstsonntag, dem 20. Mai 2018 im 69. Lebensjahr verstorben. Die Todesursache des langjährigen Ortschefs ist aktuell noch ungeklärt. Loidl brach ersten Informationen nach in seinem Haus zusammen, die Rettungskräfte konnten nur noch seinen Tod feststellen.

Vorzeigebürgermeister seit über 20 Jahren

Der Vater von zwei erwachsenen Kindern war seit 1997 Bürgermeister des 1.200-Einwohner-Ortes im Bezirk Oberwart. Loidls Herz schlug für "seine" Gemeinde und zahlreiche Projekte konnten unter seiner Obhut umgesetzt werden.

Unter anderem wurde der Gewerbepark errichtet, der Kindergarten generalsaniert, das Breitbandnetz ausgebaut und ein Gemeindeschutz- und Naherholungsgebiet mit Rundwanderweg geschaffen. Der gelernte Einzelhandelskaufmann setzte sich außerdem beherzt für die örtlichen Vereine ein. Momentan hat er an der Sanierung der Volksschule und des Gemeindeamtes sowie am Hochwasserschutz gearbeitet.

Kommunalpolitisches Drei-Säulen-Modell

Die politische Karriere des Langzeitbürgermeisters begann 1981 als Gemeinderat. Nachdem er sieben Jahre als Vizebürgermeister von Grafenschachen tätig war, wurde er 1997 zum Ortschef gewählt.

Dieses Amt hat er auf einem Drei-Säulen-Modell aufgebaut: Wohnraumschaffung, Betriebsansiedlung und Dorferneuerung waren die drei Kernbereiche, auf die er sich besonders konzentrierte.

Das Begräbnis findet am 25. Mai um 14 Uhr in der Aufbahrungshalle in Grafenschachen statt. Richard Loidl hinterlässt seine Frau Hilda und die beiden gemeinsamen Kinder René und Jasmin.

Der 28. April 2018 war für die steirische Gemeinde Eichkögl ein Tag des Anfangs und des Abschieds. Einen vielversprechenden Anfang bietet die Eröffnung des Kultur- und Veranstaltungszentrums Fidelium. Diese fand im Rahmen der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen der Gemeinde statt und war gleichzeitig auch Bühne für den Rücktritt von Bürgermeister Johann Einsinger.

"Eine gewaltige Veränderung"

Der 59-Jährige war seit 2001 Oberhaupt des 1.300-Einwohner-Ortes im Bezirk Südoststeiermark. "Die Energie, die man für das Amt aufbringen muss, habe ich aus gesundheitlichen Gründen einfach nicht mehr", erklärt der Vater und Großvater seinen Rücktritt, der ihn nicht ganz kalt lässt. "Das ist schon eine gewaltige Veränderung, wenn auf einmal keine Mails und Anrufe mehr beantwortet werden müssen. Aber wenn ich dann durch den Ort fahre und zurückdenke ist mir schon die ein oder andere Träne gekommen", gibt Einsinger aufrichtig zu.

Keine Gemeindefusionierung

Besonders stolz ist der gelernte technische Zeichner auf das neu gebaute Verantsaltungszentrum Fidelium und darauf, dass Eichkögl im Zuge der Gemeindefusionierungen "allein geblieben ist". Dafür seien ihm die Eichkögler besonders dankbar, erzählt Einsinger. Der ständige Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern hat ihm laut eigener Aussage auch Menschenkenntnis gelehrt, eine Eigenschaft, die nicht selbstverständlich ist.

TEAM Eichkögl

Den Weg in und die Motivation für die Kommunalpolitik fand Einsinger durch einen Umweg: 1999 gründete er den Verein TEAM Eichkögl zur Aufwertung, Attraktivierung und Vermarktung der Gemeinde. Er war Obmann des Vereins und konnte so zahlreiche Projekte umsetzen: "Die Projektumsetzung ist ja eigentlich Aufgabe der Gemeinde und nicht des Vereins, ...

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Seit 1. Jänner 2018 ist der NÖ Handwerkerbonus für Sanierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen durch NÖ Gewerbetreibende gültig.

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Doris Wendler, Vorstandsdirektorin der Wiener Staedtischen Versicherung ©Ludwig Schedl

Nach zwei Jahren Vorbereitungszeit tritt die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) mit 25. Mai 2018 endgültig in Kraft. Was das in Bezug auf Cyberkriminalität bedeutet, erklärt Doris Wendler, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen Versicherung.

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Für Unternehmen – darunter fallen auch Gemeinden –, bleibt kein Stein auf dem anderen: Nach zwei Jahren Vorbereitungszeit tritt die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) mit 25. Mai 2018 endgültig in Kraft.

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Musikfestivals und Zeltfeste haben Hochsaison. Damit die ganze Arbeit, die dahintersteckt, nachts nicht zunichtegemacht wird, und das Festgelände auch am nächsten Morgen noch intakt ist, bietet G4S das neue FULL PROTECTION-Sicherheitssystem.

Der neue Ortschef von Micheldorf in Oberösterreich ist seit 17. Mai 2018 offiziell angelobt. Horst Hufnagl hat für die nächsten fünf Jahre die Verantwortung für den knapp 6.000-Einwohner-Ort im Traunviertel.

Im ersten Wahldurchgang erhielt er 70 Prozent der Stimmen und entschied damit die Wahl klar für sich. Die Neuwahl war nötig, da sein Vorgänger Ewald Lindinger das Amt aus zeitlichen Gründen nicht mehr ausüben konnte. Seit Jänner 2018 ist er durch seine Funktion als Vizepräsident des Bundesrates voll ausgelastet.

Unschlagbares Wahlergebnis

Hufnagl übertrifft Lindinger mit seinem deutlichen Wahlergebnis sogar, dieser erreichte bei der Wahl 2016 "nur" 61 Prozent. "Ich bin mit 50 Prozent plus einer Stimme zufrieden", gab sich der 45-jährige Hufnagl vor der Wahl noch bescheiden, von diesem Ergebnis ist er jetzt aber überwältigt.

Vollzeitjob Bürgermeister

Der zweifache Familienvater ist in der Aluminiumbranche tätig, wird das Bürgermeisteramt aber hauptberuflich ausüben. Hufnagl sitzt bereits seit 15 Jahren im Gemeinderat und kümmert sich um das Ressort Straßen und Bauen. Seit 2017 ist er außerdem Vizebürgermeister der Gemeinde und kennt sich daher mit der Kommunalpolitik bestens aus.

Projekte im Visier

"Ich werde mein Ohr vor allem bei den Menschen haben, denn diese stehen für mich im Mittelpunkt und auf sie kommt es in erster Linie an", erklärt er die Grundsätze nach denen er das Amt anlegen will. Hufnagl hat auch schon einige Projekte im Auge, die er alsbald umsetzen möchte. Dazu gehören die Wiederbelebung des Michelparks, die Schaffung neuer Arbeitsplätze und eine sinnvolle Nachnutzung des alten BILLA-Standortes mit regionaler Wertschöpfung.

Keine Fusion in Sicht

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