12:54 Uhr  //  KW 17  //  Mittwoch, 24. April 2019  //  1608 Kollegen online

Der Bürgermeister von Seefeld-Kadolz (Bezirk Hollabrunn in Niederösterreich), Georg Jungmayer, legt mit 10. April 2019 sein Amt zurück. Der gebürtige Seefelder war 18 Jahre lang Bürgermeister und ist schon seit über 40 Jahren für seine Heimatgemeinde tätig.

Vom Buchhalter zum Ortschef

Anfänglich Buchhalter bei einem Steuerberater in Hollabrunn, sattelte Jungmayer schon früh in den öffentlichen Dienst um. Als 18-Jähriger fing er damals in der Marktgemeinde Seefeld-Kadolz als Gemeindesekretär an und wurde nach wenigen Jahren zum Amtsleiter befördert. "Somit war ich nicht nur 'dienstlich', sondern auch politisch voll eingesetzt und verbrachte den größten Teil meines Lebens im Dienste der Öffentlichkeit!", resümiert Jungmayer heute.

Zunächst noch Vizebürgermeister, wurde Jungmayer 2001 einstimmig zum Nachfolger des tragisch verunglückten Bürgermeisters Franz Höller gewählt. Als Bürgermeister war ihm besonders wichtig, bei allen Veranstaltungen präsent zu sein. "Ich war 'immer' - und da meine ich sieben Tage in der Woche - jeden Tag und viele Nächte für die Bevölkerung da", sagt der 66-Jährige.

Eine Mühle wird zum Hotel

An Erfolgen mangelte es während seiner Amtszeit nicht. In den letzten 18 Jahren wurden zahlreiche gemeinnützige Wohnungen und Wohngenossenschaften errichtet, das Freizeitzentrum mit beheiztem Schwimmbad ausgebaut und viele Bereiche der Infrastruktur modernisiert. Als bestes Projekt nennt Jungmayer aber den Umbau einer alten Mühle zu einem Drei-Sterne-Hotel.

Die "Industrieruine", wie er sie nennt, war Eigentum der Bank Austria und nach einem Brand und jahrelanger Misswirtschaft stark heruntergekommen. Durch geschicktes Verhandeln gelang es Jungmayer, den fast 10.000-Quadratmeter-Grund mit mehrstöckigem Gebäude und Wohnhaus ...

Um den Kampf gegen den Hundekot aufzunehmen, beginnt Saalfelden mit einer neuen Informationskampagne. Hundehalter sollen unter dem Motto "Die Kacke ist am Dampfen" auf ihre Pflichten hingewiesen werden.

Mit vier simultan laufenden Förderungen und einem beachtlichen Volumen von insgesamt zirka 113 Millionen Euro gehen die derzeitigen Ausschreibungen ihrem Ende zu. Dementsprechend heißt es für interessierte Unternehmen, Gemeinden und Telekombetreiber jetzt noch einmal Initiative zu beweisen und ihre Chance auf eine Breitbandförderung des Bundes zu nutzen.

Mit vier simultan laufenden Förderungen und einem beachtlichen Volumen von insgesamt zirka 113 Millionen Euro gehen die derzeitigen Ausschreibungen ihrem Ende zu. Dementsprechend heißt es für interessierte Unternehmen, Gemeinden und Telekombetreiber jetzt noch einmal Initiative zu beweisen und ihre Chance auf eine Breitbandförderung des Bundes zu nutzen.

Der VÖWG setzt seine Roadshow weiter fort. Am 7. Mai 2019 informiert der Verband der öffentlichen Wirtschaft und Gemeinwirtschaft Österreichs in Linz über das neueste in Sachen Vergaberecht.

Der GSV und IÖB laden am 11. April 2019 zu einem Forum für smarte Straßen. Öffentliche Beschaffer können so sehen, was die Infrastruktur von morgen alles zu bieten hat.

Martin Auer, Bürgermeister der Tiroler Gemeinde Stanz bei Landeck, ist am 30. März 2019 an den Folgen einer Krebserkrankung gestorben. Auer wurde nur 51 Jahre alt und hinterlässt drei Kinder.

Politischer Quereinsteiger

Auer war seit 2016 Bürgermeister der kleinen Tiroler Gemeinde mit 577 Einwohnern, nachdem er sich als einziger Kandidat zur Bürgermeisterwahl aufstellen ließ. Dort bekam der politische Quereinsteiger 240 der 402 Stimmen, die restlichen waren ungültig. Seine "Heimat- und Bürgerliste für Stanz" bekam 52,3 Prozent der Stimmen.

Die Betroffenheit in Stanz ist groß, Auer wurde zu einer Identifikationsfigur der Gemeinde. "In seiner Amtszeit hat Bürgermeister Martin Auer mit viel persönlichem Engangement zahlreiche, für die Gemeinde wichtige Projekte initiiert und umgesetzt", schreibt Vizebürgermeister Ferdinand Beer zusammen mit den Gemeinderäten auf der Gemeinde-Homepage, und weiter, "die Gemeinde Stanz ist ihm zu größtem Dank verpflichtet und wird ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren."

Anerkannter Bürgermeister

Auch außerhalb der Gemeinde ist die Trauer um Auer spürbar. Bezirkshauptmann Markus Maaß nannte ihn der Tiroler Tageszeitung gegenüber einen sehr kooperativen Bürgermeister, der "der stets freundlich und hilfsbereit" war. Auch unter Bürgermeister-Kollegen hatte Auer ein gutes Standing. "Es ist tragisch, wenn man in so jungen Jahren gehen muss. Martin hat sich voll und ganz für die Gemeinde Stanz eingesetzt. In den drei Jahren seiner Amtszeit war er engagiert und hat einiges bewegt", zeigte sich auch der Bürgermeister von Zams Siegmund Geiger in den Bezirksblättern betroffen. Er sei eine richtige Persönlichkeit für Stanz gewesen.

"Ich habe immer das Gefühl gehabt, dass der Martin in seiner Aufgabe ...

In Zeiten des Klimawandels gewinnen öffentliche Grünflächen zunehmend an Bedeutung. Eine Auswertung der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) zeigt, dass es in den letzten 251 Jahren im Sommerhalbjahr - April bis September - noch nie so warm war wie 2018.

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©Nicolas Herrbach/Fotolia

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