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20.03.2020

Sattelfeste Verkehrsgestaltung in der Gemeinde

Mobilitätsfragen und Verkehrsprobleme gehören zum Alltag der Gemeindearbeit. Daher bietet das Klimabündnis auch 2020 wieder einen viertägigen Mobilitätslehrgang an. Damit erhalten die Gemeinden eine kompetente Ansprechperson für Verkehrsbelange und der effizienten Zusammenarbeit mit regionalen Mobilitätszentralen.

Wer sich Mobilität und Radverkehr in seiner Gemeinde ganz besonders zu Herzen nimmt, ist im Glück: Das Klimabündnis Österreich bietet 2020 die Lehrgänge „Kommunale Mobilitätsbeauftragte“ und „Kommunale Radbeauftragte“ an. Kooperationspartner sind das Nachhaltigkeitsministerium, klimaaktiv mobil, das Umweltbüro der Erzdiözese Wien und der Österreichische Gemeindebund. Am 16. und 17. März sowie am 18. und 19. Mai 2020 werden renommierte Mobilitäts-Experten in Wien praktische Grundlagen nachhaltiger Verkehrsgestaltung in der Gemeinde präsentieren.

Zukunft der Mobilität in Gemeinden

Unter der wissenschaftlichen Leitung von Universiätsprofessor Dr. Günter Emberger der Technischen Universität Wien wird im März und Mai das Schwerpunktthema Fußgängermobilität eingehend behandelt. Zu den Inhalten zählen Möglichkeiten nachhaltiger Verkehrsgestaltung in der Gemeinde – von der Raumplanung bis zur Bewusstseinsbildung, Maßnahmen für attraktiven und sicheren Fuß- und Radverkehr, Eindämmung verkehrsinduzierter Umweltbelastungen und Auswirkungen auf den Menschen sowie Potenziale der Elektromobilität.

Praxisnahe Ausbildung

Wesentliches Augenmerk wird im Rahmen des Lehrgangs auf konkrete Umsetzungsmöglichkeiten und Praxisnähe gelegt. Im Zuge des Lehrgangs werden die Teilnehmer eine Projektarbeit mit Bezug zu ihrer Gemeinde erstellen. Mit einem Streifzug durch Klimabündnis-Mobilitätsprojekte werden dafür auch spannende Best-Practice Beispiele vorgestellt.

Vergünstigungen für Klimabündnis-Gemeinden

Der viertägige Ausbildungslehrgang zum kommunalen Mobilitätsbeauftragten samt Projektarbeit kostet 880 Euro, für Klimabündnis-Gemeinden gilt der vergünstigte Preis von 780 Euro. Die Kosten des eintägigen Kurses zum Radbeauftragten belaufen sich auf 430 beziehungsweise 350 Euro für Klimabündnis-Gemeinden. In Niederösterreich kann der Bildungsscheck für Gemeindebeauftragte eingelöst werden im Ausmaß von bis zu 500 Euro.

Wem’s jetzt in den Fingern juckt, der sollte nicht lange zögern, denn die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Mittels schriftlicher Anmeldung bei Irene Schrenk, Mobilitätsbeauftragte des Klimabündnis Österreich, an irene.schrenk@klimabuendnis.at sichert man sich einen Platz. Wer’s lieber klassisch mag, kann sich auch postalisch an Frau Schrenk wenden, die Adresse lautet Prinz Eugen Straße 72, 1040 Wien. Mehr Informationen gibt’s auf der Klimabündnis-Homepage und unter 01/581 5881-18.

– REDAKTION

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