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Bundesländer

27.03.2020

In der Krise: Gemeinsam sind wir stark

Die turbulenten Zeiten der Corona-Krise zeigen uns: Solidarität zahlt sich aus, denn gemeinsam sind wir stark. Viele Aktionen zeugen davon, wie der Zivilschutzverband und der Gemeindebund aufzeigen.

Niederösterreich steht, so wie ganz Österreich, vor der größten Herausforderung seit Jahrzehnten. Damit unser Land die Corona-Krise möglichst gut übersteht, arbeiten jetzt das Land, die Gemeinden und der Zivilschutzverband besonders eng zusammen. Und sie laden alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher ein, ihren Teil zur Krisenbewältigung beizutragen.

„Halten wir zusammen!“

Landeshauptmann-Stellvertreter Stephan Pernkopf sagt: „Halten und helfen wir zusammen! Gerade in dieser Krise zeigt sich das hohe Verantwortungsbewusstsein und der riesige Einsatz der Zivilgesellschaft. Das gibt Hoffnung in dieser schwierigen Zeit. Vor Ort, in den Dörfern und Gemeinden, bilden sich tolle Aktionen, bei denen gerade jenen geholfen wird, die wir besonders schützen müssen, unsere älteren und kranken Mitmenschen.“

„Ein herzliches Danke“ an alle

Auch NÖ-Gemeindebund-Präsident Alfred Riedl sieht den Zusammenhalt im Land als großen Trumpf, um der Bedrohung „Corona“ Herr zu werden: „Innerhalb weniger Tage musste das ganze Land auf Distanz gehen und ist doch enger zusammengerückt. Wir vom NÖ Gemeindebund waren gemeinsam mit dem Land und dem NÖ Zivilschutzverband von Anfang an bemüht, alle Gemeinden zeitnah zu informieren und in Krisenzeiten als Fels in der Brandung für Bürger und Gemeinden da zu sein. Ein herzliches Danke den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die für uns in dieser Ausnahmesituation da waren und es auch weiterhin sind.“

Bürgermeister zeigten, was alles möglich ist

Der Präsident des NÖ Zivilschutzverbandes Christoph Kainz zeigt sich beeindruckt von den vielen Projekten und Hilfsaktionen, die in kürzester Zeit umgesetzt wurden: „Die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, die Zivilschutzverantwortlichen aber vor allem die Zivilgesellschaft haben beeindruckend gezeigt, was alles möglich ist. Lieferdienste, Servicetelefone sowie umfangreiche Informationstätigkeit wurden in den vergangenen Tagen ins Leben gerufen und erfolgreich umgesetzt. Danke an die viele ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf Gemeindeebene.“

Geben und Nehmen im ganzen Land

In den niederösterreichischen Gemeinden wurden unzählige Projekte gestartet, so etwa wurde in Pfaffstätte auf Initiative von engagierten Bürgern und dem gesamten Gemeinderat der Pfaffstättner Hilfsdienst ins Leben gerufen. Freiwillige bieten hier ein Mittags-, ein Einkaufs- und ein Medikamentenlieferservice an. In Hofstetten-Grünau können Menschen, die das Haus nicht verlassen dürfen oder sollen, ihre Einkaufsliste der Gemeinde durchgeben. Einkauf und Zustellung übernehmen Gemeindearbeiter, gezahlt wird später per Zahlschein.

Im ganzen Land ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen zu beobachten: Ideen werden ausgetauscht, bewährte Aktionen weitergegeben, auch die Gemeinden unterstützen einander vorbildlich.

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