32 Maßnahmen aus 12 Bereichen bestimmen künftig alle Entscheidungen
“Die künftigen Auswirkungen auf unser Klima sind gewaltig”, gesteht Hartbergs Bürgermeister Marcus Martschitsch ein. “Mit dieser Anpassungs-Strategie hat sich die Region einen Überblick verschafft und kann sich auf die Veränderungen gezielt vorbereiten”, so Martschitsch. Erarbeitet wurden die Maßnahmen, die zwölf Bereiche umfassen, gemeinsam mit Akteurinnen und Akteuren aus Gemeinde, Feuerwehr, Rettung, Wasserversorgung, dem Netzbetreiber sowie Menschen aus dem Gesundheits- und Landwirtschafts-Sektor. Umgesetzt wurde das Projekt im Rahmen von der EU-Initiative LIFE LOCAL ADAPT, koordiniert wurde das Projekt von der Klimaschutzkoordination des Landes Steiermark durch Frau Mag.a Andrea Gössinger-Wieser. Ziel ist es, in den Gemeinden ein Bewusstsein für Klimawandelanpassung zu schaffen.Hitzeinseln im Zentrum und Gemeindepartnerschaft geplant
Die Maßnahmen reichen von verstärkter Bewusstseinsbildung in der Gemeinde über die Stärkung von regionalen Betrieben für die Versorgungssicherheit bis hin zu nachhaltiger Flächennutzung. Unter anderem sollen in den Ortszentren “Hitzeinseln” installiert werden, und in der Landwirtschaft gibt es einen Fokus auf Humusaufbau. In den Wäldern sollen mehr verschiedenen Baumarten wachsen und in touristischen Betrieben soll der Klimawandel mehr Stellenwert bekommen. Außerdem sind Gemeindepartnerschaften mit besonders betroffenen Gemeinden geplant. Die vorliegende Anpassungsstrategie wurde im Gemeinderat beschlossen, um ein politisches Bekenntnis zur Anpassung an die Veränderungen durch den Klimawandel zu schaffen. Die Verantwortlichkeiten wurden festgelegt. Einmal pro Jahr soll ein Abstimmungstreffen zur Umsetzung der beschlossenen Inhalte durchgeführt werden.-E. SCHUBERT (Quelle: Stadtgemeinde Hartberg)
Details zur Klimawandel-Anpassungsstrategie der Stadtgemeinde Hartberg Mehr über die KEM Hartberg


