Sparen Sie sich viel an Arbeit und folgen Sie dem Beispiel der Gemeinde Reinsberg!
Kontrollierte Verwilderung bedeutet Pflegeumstellung auf Flächen, wo neben Gras auch Kräuter und Blumen vorhanden sind, im Sinne von 2x/Jahr mähen (am besten mit einem Balkenmäher) und das Mähgut nach dem Abtrocknen entfernen (also nicht schlägeln!). Am besten zu dem Zeitpunkt, wenn die Margeriten verblüht sind. Die zweite Mahd erfolgt je nach Wüchsigkeit im Spätsommer oder Herbst, damit die Wiese nicht zu hoch in den Winter geht und vom Schnee niedergedrückt wird. Der dadurch entstehende Grasfilz am Boden hindert nämlich Kräuter am Keimen und Durchwachsen im nächsten Jahr. Diese Umwandlung von reinen Mähflächen zu Blumenwiesen ist nicht nur optisch ein schönes Resultat, es fördert auch die Artenvielfalt im öffentlichen Grünraum. Blumenwiesen bieten nämlich Nahrung und Lebensraum für viele Insekten. Vom Erfolg motiviert geht die Gemeinde Reinsberg nun dazu über, einen Busumkehrplatz am gegenüberliegenden Ortsrand in ähnlicher Weise zu bewirtschaften und somit eine zweite Blumenwiese zu schaffen.Weitere Infos zum Thema Blumenwiese
Weitere Informationen erhalten Sie beim Grünraumservice von „Natur im Garten“ 02742-74333 oder gartentelefon@naturimgarten.at– I.WEIPPL (Quelle: Natur im Garten, entgeltliche Einschaltung des Landes Niederösterreich)
“Natur im Garten” Tipps


