Der Beweis:
Freistadt hat erste kommunale dezentrale Energie-Versorgung Österreichs
Im Herbst 2021 begann Freistadt (OÖ) mit der Errichtung der ersten kommunalen dezentralen Energie-Versorgung Österreichs. In der ersten Ausbaustufe wurden auf sieben Dächern der Stadtgemeinde PV-Anlagen errichtet, mit Speichern ausgestattet und in ein intelligentes Energiemanagement-System integriert. Die PV-Anlagen erbringen eine Leistung von 656 kWp, die Speicher eine Kapazität von 134 kWh. Kommunalvertrieb Pirker (KVP) begleitete das Projekt von Anfang an. Von der Bestandsaufnahme, der Ist-Analyse, den Bedarfs-Messungen, der Konzeption des Systems, der Entwicklung einer Alternative zur Eigenfinanzierung bzw. dem Eigenbetrieb, bis zur Auswahl des passenden Betreiber-Modells: KVP lieferte in allen Phasen des Projekts maßgebliche Inputs und stand der Stadt und seinen ExpertInnen verlässlich zur Seite.BÜRGERMEISTER CHRISTIAN GRATZL
„Die Ereignisse in der Ukraine haben die globalen Abhängigkeiten gnadenlos aufgedeckt. Heute wissen wir, dass niemand davor gefeit ist, Opfer derartiger Krisen zu werden. Die darauffolgende Explosion der Energiepreise hat uns dann sehr deutlich gezeigt, wie wichtig eine unabhängige Energieversorgung auf kommunaler Ebene ist. Umso glücklicher sind wir in Freistadt, schon sehr früh ein dezentrales Energie-System errichtet zu haben.“STADTAMTSLEITER FLORIAN RIEGLER
„Ein Projekt in dieser Größenordnung lässt sich mit den Personalressourcen und den kurzfristigen Budgetmöglichkeiten einer Stadt wie unserer eigentlich nicht innerhalb dieses kurzen Zeitraumes umsetzen. Daher haben wir uns entschieden, externe strategische Projektentwicklung und -begleitung in Anspruch zu nehmen. So konnte das dezentrale Energiesystem äußerst rasch in Betrieb genommen werden.“OHNE EIGENES INVESTMENT
Freistadt spart durch das dezentrale Energie-Systems jährlich 50 Tonnen CO2 ein und erreicht in den eigenen Gebäuden eine Energieautarkie von durchschnittlich 79,9 %. Dank der Wahl des richtigen Betreibermodells konnte das gesamte Projekt ohne eigenes Investment umgesetzt werden. Es fließt also erneuerbarer Strom, der das Stadtbudget nicht belastet.ES GEHT ABER WEITER
Es wurde eine Erneuerbare Energiegemeinschaft (EEG) gegründet und man hat hier genauso auf die Unterstützung von KVP gesetzt. Zuerst werden jetzt alle Stromabnehmer der Stadtgemeinde mit lokal produziertem Ökostrom versorgt und nur ein kleiner Anteil geht aufgrund Speicher-Lade-Energiemanagement in´s Netz. Im nächsten Schritt ist angedacht zusammen mit BürgerInnen, LandwirtInnen und KMU´S die Energiezukunft Freistadts gemeinsam zu gestalten, nämlich Überschüsse vermarkten und gemeinsam in eine autarkere Energiezukunft starten, unabhängig von Konzernen, politischen Entwicklungen und Börsenschwankungen.Rufen Sie uns an! Wir informieren Sie gerne darüber, wie wir auch Ihre Gemeinde oder Stadt beim Aufbau einer dezentralen Energieversorgung unterstützen können.
– I.WEIPPL (Quelle: Kommunalvertrieb Pirker, Entgeltliche Einschaltung)


